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Kunsthalle Serien. Druckgraphik von Warhol bis Wool

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In der Ausstellung können Besucher verborgenen Schätze der Kunsthalle zusammen mit ergänzenden Leihgaben entdecken und einen neuen Blick auf druckgraphische Serien werfen. 

Kunsthalle Hamburg

Kontakt

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Hamburger Kunsthalle

Öffnungszeiten

  • Fr:10:00 - 18:00

Termin(e)

26. Feb 2021 bis 27. Juni 2021

Eintrittspreise

Regulär: 14 € (Donnerstag 17.30 - 21 Uhr 8 €)
Ermäßigt: 8 € (Donnerstag 17.30 - 21 Uhr 5 €)
Kinder & Jugendliche unter 18 Jahren frei
Gruppen ab 10 Personen: 12 €
(Um den Rabatt zu erhalten, müssen die Gruppentickets von einer Person bezahlt werden)

Bibliothek (ohne Museumsbesuch): frei
Hamburg Card: 11 €
Hamburg City Pass: frei

Barrierefreiheit

  • Parkplätze vorhanden
  • Behindertenparkplätze vorhanden
  • Barrierefrei zugänglich

Verborgene Schätze des Kupferstichkabinetts

Das Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle besitzt einen bemerkenswerten Bestand druckgraphischer Serien, die mit Ausnahme von Andy Warhols (1928–1987) Siebdrucken, bisher nur selten oder noch nie gezeigt worden sind. Diese verborgenen Schätze werden jetzt  in der Ausstellung "Serien" gezeigt, zusammen mit einigen ergänzenden Leihgaben. Die Besucher erleben einen neuen Blick auf die Tradition und Weiterentwicklung druckgraphischer Serien der Gegenwartskunst. 

Visuelle und politische Sprengkraft

Mit seinen berühmten Siebdrucken Campbell’s Soup (1968) oder den Marilyn-Porträts (1967) hat Warhol Bilderserien zu seinem Markenzeichen gemacht. Ausgehend von diesen Arbeiten dokumentiert die Ausstellung die graphische Revolution um 1960, als erstmals grafische Druckblätter entstehen, deren Motive ganz wesentlich auf Fotografien zurückgehen. Gezeigt werden zudem ausdrücklich politische Zyklen, wie David Hockneys (*1937) Werk A Rakes Progress (1961–63). Einen weiteren Schwerpunkt bilden die aktuellen Neuerwerbungen von jungen KünstlerIinnen, wie die Serie Mid Sentence (2018) von Nina Canell (*1979). Insgesamt demonstriert die Ausstellung mit rund 300 Werken die visuelle und politische Sprengkraft serieller Druckgraphik.

Wichtiges künstlerisches Medium der 1960er-Jahre

Mitte der 1960er-Jahre machten die Kunstrichtungen Pop Art und Fluxus (es kommt nicht auf das Kunstwerk an, sondern auf die Idee) die Druckgraphik zu einer der wichtigsten künstlerischen Darstellungsformen. Neue Techniken wie Siebdruck und Offset erlaubten nicht nur hohe Auflagen, sondern auch einen bis dahin unbekannten Zugriff auf die Bildmotive populärer Print- und Werbemedien. Warhols Experimente sind hierfür zweifelsohne das beste Beispiel.

Entstehungsprozess der Kunstdrucke 

Die Serie an sich bietet zahlreiche Ordnungsmöglichkeiten: Einzelne Blätter können beispielsweise variiert werden oder in einer bestimmten Reihenfolge entstehen. Dieser Entstehungsprozess - das Zusammenspiel einzelner Blätter innerhalb einer Serie, die Interaktion von Printmedien sowie die Kooperation von KünstlerInnen und DruckerInnen wird erstmals in den Fokus dieser Ausstellung gerückt und durch Filme und Interviews dokumentiert. Auch der Frage nach neuen Techniken der Druckgraphik wird nachgegangen.

Beteiligte KünstlerInnen

Zu sehen sind Arbeiten von Josef Albers, Ulla von Brandenburg, John Cage, Nina Canell, David Hockney, Jenny Holzer, Donald Judd, Maria Lassnig, Sol LeWitt, Roy Lichtenstein, Richard Lindner, Robert Mangold, Brice Marden, Bruce Nauman, Nam June Paik, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Dieter Roth, Fred Sandback, Thomas Schütte, Frank Stella, Rosemarie Trockel, Victor Vasarely, Wolf Vostell, Andy Warhol, Christopher Wool u. a..

Katalog

Die Ausstellung wird von einem Katalog (deutsch/englisch) begleitet, sowie von einer Gesprächsreihe, in der KünstlerIinnen (u. a. Thomas Schütte und Nina Canell) und DruckerInnen über ihre gemeinsame Arbeit sprechen. Zudem richtet die Kunsthalle in Zusammenarbeit mit der international bekannten Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e. V., ein Kolloquium zur zeitgenössischen Druckgraphik aus.

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