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MK&G Peter Lindbergh. Untold Stories

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Die Ausstellung Untold Stories ist die erste die Peter Lindbergh (1944 bis 2019) selbst kuratiert und erst unmittelbar vor seinem Tod im September 2019 fertiggestellt hat. Die Werkschau des Fotografen lädt mit 140 Arbeiten aus den frühen 1980er-Jahren bis in die Gegenwart zum Entdecken vieler bislang unerzählter Geschichten ein. 

Schwarzweiss drei Frauen Peter Lindbergh (1944–2019), Linda Evangelista, Michaela Bercu & Kirsten Owen, Pont-à-Mousson, 1988. 

Museum für Kunst und Gewerbe

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Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Öffnungszeiten

  • Fr:10:00 - 18:00

Termin(e)

20. Juni bis 1. November 2020

Eintrittspreise

12 Euro, ermäßigt 8 Euro, Do ab 17 Uhr 8 Euro, unter 18 Jahren frei

Viele Aufnahmen wurden noch nie gezeigt

Die Werkschau des vielfach preisgekrönten Fotografen ermöglicht einen eingehenden Blick auf sein umfangreiches Œuvre. Die von ihm selbst kuratierte Ausstellung ist Lindberghs persönliches Statement zu seinem Werk. „Als ich meine Fotos das erste Mal an der Wand im Ausstellungsmodell gesehen habe, habe ich mich erschreckt, aber auch positiv. Es war überwältigend, auf diese Art vor Augen geführt zu bekommen, wer ich bin.“, so Lindbergh im Juni 2019 in einem Interview, das für den Ausstellungskatalog geführt wurde. Ein Großteil der Aufnahmen wurde noch nie gezeigt, andere wurden von Zeitschriften wie Vogue, Harper’s Bazaar, Interview, Rolling Stone, W Magazine oder dem Wall Street Journal in Auftrag gegeben und veröffentlicht.

Über Peter Lindbergh

Peter Lindbergh, mit bürgerlichen Namen Peter Brodbeck, wurde 1944 in Lissa geboren, als Sohn "volksdeutscher“ Eltern im damals vom Deutschen Reich annektierten westlichen Teil Polens. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Duisburg, später lebte er in Paris, New York und Arles. 

Seine künstlerische Tätigkeit begann Lindbergh in Berlin, wo er Abendkurse für Malerei an der Kunstakademie belegte, bevor er an der Kunsthochschule in Krefeld wechselte, um freie Malerei zu studieren. Erst 1971 wandte sich Lindbergh der Fotografie zu. Zwei Jahre arbeitete er als Assistent eines Düsseldorfer Fotografen, in dieser Zeit gab er sich den Künstlernamen Lindbergh.   

Lindberghs internationale Karriere begann in Paris, wo er seit 1978 lebte. Zunächst fotografierte er für die italienische Ausgabe der Zeitschrift Vogue, später auch für die englische, französische, deutsche und amerikanische. Zudem arbeitete Lindbergh unter anderem für Zeitschriften wie The New Yorker, Vanity Fair, Allure oder Rolling Stone. 

1990 fotografierte Lindbergh das legendäre Cover der britische Vogue, auf dem Cindy Crawford, Naomi Campbell, Linda Evangelista, Tatjana Patitz und Christy Turlington gemeinsam zu sehen sind. Er markierte damit den Beginn der Supermodel-Ära.

Lindbergh war bekannt für seine meist schwarzweißen Fotografien, die von der Ästhetik der frühen deutschen Filmen und der Berliner Kunstszene der 1920er Jahre inspiriert sind. Mit dem schlichten schwarzweiß unterstrich er die natürliche Eleganz der von ihm porträtierten Frauen. Eindrucksvoll belegt wird das unter anderem in den berühmten Pirelli Kalendern. Dreimal arbeitete Lindbergh für das Werbemittel des italienischen Reifenherstellers und lichtete Schönheiten wie Nastassja Kinski, Tatjana Patitz oder Carré Otis ab. Für die Ausgabe 2017 fotografierte er zuletzt die hochkarätigen Schauspielerinnen Alicia Vikander, Lupita Nyong'o, Kate Winslet, Helen Mirren und Nicole Kidman.

1995 und 1997 wurde Lindbergh mit dem International Fashion Award als bester Fotograf ausgezeichnet, 2003 erhielt er den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

​​​​​​​Weitere Infos: Peter Lindbergh

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