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Kunsthalle Von Menzel bis Monet. Die Hamburger Sammlung Wolffson

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Die Ausstellung beleuchtet die bislang kaum erforschte qualitätsvolle Hamburger Sammlung Wolffson, ihre Stellung in der Sammlungslandschaft der Hansestadt und das Verhältnis des Sammlers Albert Martin Wolffson (1847–1913) zur Hamburger Kunsthalle. Gezeigt werden unter anderem Werke von Menzel, Monet, Liebermann und Melby.

Menzel Monet Sammlung Wolffson

Hamburger Kunsthalle

Kontakt

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Hamburger Kunsthalle

Öffnungszeiten

  • Mi:10:00 - 18:00

Termin(e)

30. Okt 2020 bis 31. Jan 2021

Eintrittspreise

Regulär: 14 € (Donnerstag 17.30 - 21 Uhr 8 €)
Ermäßigt: 8 € (Donnerstag 17.30 - 21 Uhr 5 €)
Kinder & Jugendliche unter 18 Jahren frei
Gruppen ab 10 Personen: 12 €
(Um den Rabatt zu erhalten, müssen die Gruppentickets von einer Person bezahlt werden)

Bibliothek (ohne Museumsbesuch): frei
Hamburg Card: 11 €
Hamburg City Pass: frei

Barrierefreiheit

  • Parkplätze vorhanden
  • Behindertenparkplätze vorhanden
  • Barrierefrei zugänglich

Im Nationalsozialismus zwangsveräußert

Anlass der Ausstellung ist das Bekanntwerden der Sammlung Wolffson im Zuge der Forschung für die Ausstellung Bestandsaufnahme Gurlitt (zuletzt im Gropius Bau in Berlin), die das kontroverse Erbe des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt zum Gegenstand hatte. Die Familie Wolffson wurde im Nationalsozialismus gezwungen zahlreiche Werke aus ihrer Sammlung zu veräußern. Darunter befanden sich auch einige Zeichnungen des Künstlers Adolf Menzel (1815–1905). Nach der Berliner Ausstellung gelangten sechs hervorragende Menzel-Zeichnungen, die inzwischen wieder in Familienbesitz sind, als Dauerleihgabe in die Hamburger Kunsthalle.

Arbeiten von Menzel und Monet als Schlüsselwerke der Ausstellung

Gezeigt werden nun diese sechs neben weiteren Zeichnungen Menzels aus dem Bestand des Kupferstichkabinetts der Hamburger Kunsthalle. Aber auch das Gemälde Die Waterloo-Brücke (1902) von Claude Monet (1840–1926), das die Kunsthalle 1927 von Wolffsons Witwe Helene Marie erworben hatte. Neben diesen Schlüsselwerken der Ausstellung im Harzen-Kabinett werden weitere Werke der Sammlung Wolffson gezeigt. Dazu gehören Gemälde, Zeichnungen, Graphiken und Autographen von Balthasar Denner, Louis Douzette, Gerdt Hardorff, Thomas Herbst, Arthur Illies, Hermann Kauffmann, Paul  Kayser, Leopold Graf von Kalckreuth, Gottfried Kuehl, Franz von Lenbach, Max Liebermann, Ascan Lutteroth, Anton Melby, Carl Osterley, Valentin Ruths, Frits Thau-low, Fritz von Uhde und Heinrich von Zügel. 

Der Kunstsammler Wolffson

Albert Wolffson ist Sohn des Hamburger Juristen Isaac Wolffson. Er studierte Rechtswissenschaften und wurde im Juli 1869 in Hamburg als Rechtsanwalt zugelassen. Zuerst war er in der Kanzlei seines Vaters tätig, später betrieb er mit den Partnern Max Schramm und Otto Dehn eine eigene erfolgreiche Kanzlei. Ab 1895 vertrat er Hamburger Behörden in Zivilprozessen. Zudem hatte der Kunstsammler Wolffson ein intensives Verhältnis zur Kunsthalle – er war ab 1898 Mitglied der »Commission« für die Verwaltung der Hamburger Kunsthalle. Von 1880 bis 1910 gehörte er der Hamburger Bürgerschaft an. Zudem saß er im Aufsichtsrat der Hamburger Vereinsbank und der Hypothekenbank. Albert Wolffson ist in der Familiengrabstätte Wolffson auf dem Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt.

Weitere Infos Von Menzel bis Monet

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