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Jenisch Haus Der Traum vom Süden. Die Sammlung des Senators Martin Johan Jenisch

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Bei seinem Tod 1857 hinterließ Martin Johan Jenisch zahlreiche Gemälde und Skulpturen. Die Ausstellung „Der Traum vom Süden“ präsentiert eine exquisite Auswahl von Gemälden, unter anderem von Anton Melbye, Franz Ludwig Catel sowie den Brüdern Riepenhausen.

Ausstellung Jenisch Haus

Kontakt

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Jenisch Haus

Baron-Voght-Straße 50
22609 Hamburg
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Öffnungszeiten

  • Fr:11:00 - 18:00

Termin(e)

bis 13. Januar 2021

Eintrittspreise

7 € für Einzelbesucher
5 € für Gruppenbesucher ab 10 Personen
5 € für Schüler und Berufsschüler ab 18 Jahren, Studenten bis 30 Jahre, Auszubildende, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, FSJ, Schwerbehinderte, Inhaber der Hamburg CARD

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Pressevertreter, notwendige Begleitperson Schwerbehinderter, Dt. Museumsbundmitglieder, Mitglieder des Stiftungsrats und des Kuratoriums SHMH sowie die Mitarbeiter, Vorstände und Stiftungsratsmitglieder der staatlichen Museen, ICOM, BVGD, Vereinsmitglieder der Freundeskreise der SHMH, Mitglieder Verein für Hamburgische Geschichte, Mitglieder BBK, Mitglieder des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker

Barrierefreiheit

Das Jenisch Haus ist für Rollstuhlfahrer nur bedingt bis schwer zugänglich. Die Toiletten befinden sich im Untergeschoss und sind nur über Treppen zu erreichen.

Bitte informieren Sie sich bei einem geplanten Besuch vorab unter Tel. 040 82 87 90.

Senator Jenisch - Sammler aus Leidenschaft

Die Gemäldesammlung des Kaufmanns und einflussreichen Hamburger Senators Martin Johan Jenisch war schon zu seinen Lebzeiten eine Hamburger Sehenswürdigkeit. Bei seinem Tod 1857 hinterließ Jenisch über 100 Gemälde, zahlreiche Grafiken und Skulpturen. Die Kunstwerke erwarb er auf Auktionen, in Galerien, sowie während zweier Reisen nach Italien. 

Exquisite Auswahl von Gemälden

Die Ausstellung „Der Traum vom Süden“ präsentiert eine exquisite Auswahl der Sammlung Jenisch. Unter anderem können sich die BesucherInnen auf Werke von namhaften Künstlern wie Johan Jacob Gensler, Anton Melbye, Franz Xaver Winterhalter, Franz Ludwig Catel sowie den Brüdern Franz und Johannes Riepenhausen freuen. Jenisch besuchte die Malerbrüder Riepenhausen und andere deutsche Maler häufig in ihren Ateliers in Rom. Er war besonders fasziniert vom Künstlerleben der sogenannten „Deutschrömer“. Seine Atelierbesuche in Rom und anderen Städten Italiens dokumentierte Jenisch in Reisetagebüchern, in die er auch schrieb, warum er ein bestimmtes Bild gekauft hatte. 

Ausstellung beleuchtet auch Aspekte der Hamburger Geschichte

Die Ausstellung beschäftigt sich auch mit zwei wesentlichen Aspekten der hamburgischen Geschichte des 19. Jahrhunderts: Zum einen mit der Zeit der französischen Besatzung von 1806 bis 1814 unter Napoleon Bonaparte, zum anderen auf den Großen Brand im Jahr 1842. Anhand des Gemäldes „Napoleon vor Moskau“ von Albrecht Adam wird deutlich, dass für Jenisch beim Erwerb des Bildes eine persönliche Auseinandersetzung mit der Franzosenzeit in Hamburg eine Rolle spielte. 

Italianità – Sehnsucht Süden 

Im 18. Jahrhunderts kam die „Italiensehnsucht“ auf, die vor allem im Bildungsbürgertum weit verbreitet war. Die „Sehnsucht“ fand Ausdruck im Klassizismus, der sich an antiken griechischen und römischen Vorbildern in der Architektur, der Plastik und der Malerei orientierte. Auch Johann Wolfgang von Goethe schwärmte für Italien und hielt sich dort für längere Zeit auf. Darüber berichtete er in der „Italienischen Reise“. Es folgten zahlreiche Literaten, Bildhauer und Maler, die in Rom sogar eine Künstlerkolonie gründeten, die sogenannten „Deutsch-Römer“.

Das Jenisch Haus - ein Gesamtkunstwerk

Mit dem Jenisch Haus als klassizistischer Sommerresidenz mit malerischem Blick auf den Elbstrom verwirklichte sich Jenisch seinen Traum vom Süden. Von den Architekten Franz Gustav Forsmann und Karl Friedrich Schinkel in den Jahren 1831 bis 1834 im Stil des antikisierenden Spätklassizismus errichtet, stellt das Jenisch Haus eine Form von Gesamtkunstwerk dar. 

Weitere Informationen: "Der Traum vom Süden" - Ausstellung im Jenisch Haus

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