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MK&G Die Sprache der Mode

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Logos, Markennamen oder politische Botschaften: Mit über 35 Exponaten widmet sich die Ausstellung der Bedeutung von Texten auf Modeerzeugnissen. Die Modestücke zeigen, dass Sprache und Typographie schon im Modedesign des 19. Jahrhunderts eine Rolle spielten. 

Modeausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe

Museum für Kunst und Gewerbe

Kontakt

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Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Öffnungszeiten

  • Mi:10:00 - 18:00

Termin(e)

14. August 2020 bis 31. Oktober 2022

Eintrittspreise

12 Euro, ermäßigt 8 Euro, Do ab 17 Uhr 8 Euro, unter 18 Jahren frei

Geschriebene Sprache in der Mode

Der Titel "Die Sprache der Mode", so könnte man denken, bezeichnet Mode als Kommunikationsmittel - um Haltungen, Werte oder Zugehörigkeiten auszudrücken. Die Schau geht aber noch weiter und beschäftigt sich mithilfe der 35 Exponate aus der hauseigenen Sammlung "Mode und Textil" mit der geschriebenen Sprache. Allen Ausstellungsstücken ist nämlich gemein, dass sie Text verwenden. Die Ausstellung beleuchtet damit die Bedeutung, die Text als Element von Modeerzeugnissen annimmt, und widmet sich dem spielerischen Umgang mit Sprache und der vielseitigen Gestaltung von Logos, Markennamen, politischen Botschaften und Typografien im Modedesign.

Der Zusammenhang von Textil und Text

Schon der gemeinsame Wortursprung von Textil und Text zeigt, dass Mode und geschriebene Sprache zusammengedacht werden können. Die Wörter gehen auf den lateinischen Begriff "Textus" zurück, was "Gewebe" oder im übertragenen Sinn auch "Zusammenhang" bedeutet. Zu finden sind Schriftzüge auf Kleidung an den unterschiedlichsten Stellen: auf Hosen, Shirts, Kleidern oder Mänteln. Dort prangen sie mal plakativ in übergroßen Lettern, mal verschwinden sie beinahe im Muster oder sind gleich ganz ins Innere des Kleidungsstücks verbannt. Manchmal geben sie Rätsel auf, weil sie sich so verschlungen um den Körper legen oder von anderen Zeichensystemen derart durchsetzt sind, dass sie für Unwissende nicht zu entziffern sind. Egal an welcher Stelle oder in welcher Ausgestaltung sie auftreten - immer erregen sie Aufmerksamkeit und stellen Bezüge her.

Das Textil als Fläche von Textbotschaften

Dass Modeartikel zu Flächen von Textbotschaften wurden, ist eine Entwicklung der jüngeren Geschichte. In der Popkultur der 1960er Jahre etablierte sich die Beschriftung der Bekleidungsaußenseite etwa durch das sogenannte Papierkleid, einem Mischwesen aus Plakat und Kleid. Es wurde zu Schleuderpreisen von einem amerikanischen Papierhersteller auf den Markt gebracht, wodurch es zu einem beliebten und schnelllebigen Botschafter von Textnachrichten wurde. 

Heutzutage sind Texte auf Modeerzeugnissen keine Seltenheit mehr. In Form von Logos oder Markennamen begegnen wir ihnen in unterschiedlichster Ausführung sowohl auf Ober- als auch auf Unterbekleidung. Hier fungiert Text als mehr oder weniger aggressive Werbebotschaft. Politische oder gesellschaftskritische Botschaften haben sich indessen besonders als T-Shirt-Aufdruck etabliert, weil sie beinahe auf Augenhöhe des Betrachters liegen und besonders gut ins Auge fallen.

Entwürfe von Newcomern und berühmten Modezaren

Die Verwendung und Funktion von Texten auf Modeerzeugnisse werden in der Ausstellung anhand der jüngsten zeitgenössischen Neuerwerbungen für die Sammlung Mode und Textil und anderer herausragender Objekte untersucht. Unter den Exponaten befinden sich sowohl Entwürfe aufstrebender NachwuchsdesignerInnen, als auch Schmuckstücke namhafter Modegrößen wie Walter Van Beirendonck, Coco Chanel, Jean-Charles de Castelbajac, Tom Ford, Karl Lagerfeld oder Martin Margiela.

Weitere Informationen zur Ausstellung Die Sprache der Mode

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