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Hamburger Kunsthalle Die absurde Schönheit des Raumes. 7 KünstlerInnen vs. Ungers

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Die Hamburger Kunsthalle präsentiert in der Galerie der Gegenwart künstlerische Positionen, die sich mit der formalen Klarheit der von Oswald Mathias Ungers geschaffenen Räume in einen Dialog treten.

Ausstellung Die absurde Schönheit des Raumes 7 Künstler versus Ungers

Hamburger Kunsthalle

Kontakt

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Hamburger Kunsthalle

Öffnungszeiten

  • Fr:10:00 - 18:00

Termin(e)

bis 7. März 2021

Eintrittspreise

Regulär: 14 € (Donnerstag 17.30 - 21 Uhr 8 €)
Ermäßigt: 8 € (Donnerstag 17.30 - 21 Uhr 5 €)
Kinder & Jugendliche unter 18 Jahren frei
Gruppen ab 10 Personen: 12 €
(Um den Rabatt zu erhalten, müssen die Gruppentickets von einer Person bezahlt werden)

Bibliothek (ohne Museumsbesuch): frei
Hamburg Card: 11 €
Hamburg City Pass: frei

Barrierefreiheit

  • Parkplätze vorhanden
  • Behindertenparkplätze vorhanden
  • Barrierefrei zugänglich

Prinzip des offenen Kunstwerks

Nicht nur ein Rahmen kann ein Kunstwerk umfangen, sondern auch ein Raum. Dieser erschließt  völlig neue Dimensionen des Werks. Die vornehmlich als "Raumkunst" zu begreifenden Positionen der beteiligten KünstlerInnen  folgen dem Prinzip des "offenen Kunstwerkes", bei dem die Produktion, Interpretation und Betrachtung miteinander verflochten sind. Nicht nur treten die Installationen in einen Dialog mit den Räumen, die KünstlerInnen, das Museum und die BesucherIinnen haben auch den gleichen Anteil am Umgang mit der Kunst. 

Beteiligte KünstlerInnen

Jan Albers (*1971 in Wuppertal, lebt in Düsseldorf) "baut" nach eigener Aussage Bilder, die Malerei, Skulptur und Architektur zugleich sind. Seiner Formfindung geht ein zerstörerischer Prozess voraus, bei dem Schlagen, Fräsen, Pressen und Verbiegen das Ausgangsmaterial bis an den Rand der Auflösung führt. Die ästhetische Spannung von Albers Werk ergibt sich nicht zuletzt in Hinblick auf den Kontrast zur formalen Klarheit der Architektur von Ungers.

Sol Caleros (*1982 in Caracas, Venezuela, lebt in Berlin) Installationen bzw. Environments umgeben das Publikum mit farbenfrohen Ornamenten und karibischen Palmen. Die Ausstellung zeigt ihre "Casa de Cambio" eine bunte Geldwechselstube und eine Terrasse, die in Europa als "exotisch" aufgefasst werden. Diese klischeebehaftete Vorstellung von Identität und Nationalität zu hinterfragen, ist die Absicht der Künstlerin. Denn die Casa de Cambio deutet auch auf die Hyperinflation der aktuellen Wirtschaftskrise in Venezuela hin.

Bei Dana Greiners (*1988 in München, lebt ebenda) Video- und Soundinstallation wird die Ausstellungsarchitektur zur Bühne. In sieben Akten lässt die Künstlerin abstrakte Formen, gleißende Farben, formdynamische Projektionen und Klänge den Raum dominieren. Das Publikum ist aufgefordert, sich auf die stetige Erweiterung der Dimensionen einzulassen.

Dominik Halmer (*1978 in München, lebt in Berlin) präsentiert geformten Leinwände, die sich von den am Boden stehenden Holzplatten herauszulösen scheinen. Seine Gemälde verlassen sukzessive die Wand: Einige hängen, andere Teile lehnen nur noch daran. Das eigentlich zweidimensionale Bild wird so ein plastisches, dreidimensionales Objekt, welches einen Aufbruch suggeriert – weg von der Wand!

Franziska Reinbothe (*1980 in Berlin, lebt in Leipzig) bleibt von den KünstlerIinnen am dichtesten am herkömmlichen "Tafelbild" und bricht – im Wortsinn – gleichzeitig mit diesem am stärksten. Sie staucht Leinwände zusammen, legt Keilrahmen frei oder verzichtet ganz auf sie. Sie dehnt, faltet, zerbricht, durchschneidet oder vernäht ihre Bilder nach Beendigung des Malprozesses. Einige ihrer Gemälde ragen weit in den Raum hinein, andere haben sich bereits vollständig von der Wand gelöst.

Helga Schmidhuber (*1972 in Wiesbaden, lebt in Bad Schwalbach) nutzt gefundene Objekte aus Flora und Fauna häufig für ihre Skulpturen und Gemälde, die sie zu raumgreifenden Installationen wachsen lässt. Dafür schafft sie Collagen aus Paravents, Tierpräparaten, Schädeln und Klängen. Im Zentrum ihrer Installation steht das ehemalige Maskottchen des NDR , das Walross Antje. Schmidhuber macht die Galerie der Gegenwart zum Schauplatz einer Apokalypse mit Überlebenden eines Unglücks, indem sie das Bedrohliche im Schönen enttarnt.

Claudia Wieser (*1973 in Freilassing, lebt in Berlin) polarisiert mit einfachen Formen und handwerklicher Ausführung. Dem klaren modularen Raumkonzept für die Galerie der Gegenwart stellt sie Ornament und Dekoration gegenüber. Durch gezielte Eingriffe gelingt es der Künstlerin, das gewohnte Wand-Raum-Gefüge der Museumsräume aufzubrechen.

Weitere Informationen zu den Ausstellungen: Die absurde Schönheit des Raumes




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