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Deichtorhallen Hamburg William Kentridge - Why Should I Hesitate: Putting Drawings to Work

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Die großangelegte Ausstellung blickt auf das umfangreiche Schaffen des südafrikanischen Künstlers, Filmemachers, Theater- und Opernregisseurs William Kentridge und rückt dabei die Zeichnung als Leitmedium in den Fokus der Betrachtung.

William Kentridge Ausstellung Deichtorhallen

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Deichtorhallen Hamburg

Öffnungszeiten

Dienstag – Sonntag, 11−18 Uhr
Montags geschlossen
Jeden 1. Donnerstag im Monat
11−21 Uhr (außer am 7. Mai und an Feiertagen)

Datum

23. Oktober 2020 bis 18. April 2021

Barrierefreiheit

  • Parkplätze vorhanden
  • Behindertenparkplätze vorhanden
  • Barrierefrei zugänglich
  • Hilfen für Hörgeschädigte vorhanden
  • Hilfen für Sehgeschädigte vorhanden

Verarbeitung sozialpolitischer Themen

William Kentridge ist einer der bedeutendsten bildendenden Künstler unserer Zeit. Den Südafrikaner auf die Bezeichnung "bildender Künstler" zu reduzieren, mutet jedoch vermessen an. Kentridge wurde 1955 als Kind zweier gegen die Apartheid engagierter Rechtsanwälte in Südafrika geboren, schloss 1976 zunächst ein Studium der Politik und Afrikanistik ab, wechselte anschließend für zwei Jahre an die Johannesburger Art Foundation und ging in den 1980er Jahren an die Pariser Theaterschule École Jacques Lecoq. Fortan arbeitete er als Schauspieler, Designer, Filmemacher, Theater- und Opernregisseur. In über 40 Jahren schuf er mit verschiedenen Medien ein Oeuvre, in dem er beständig soziokulturelle und sozialpolitische Themen wie soziale Gerechtigkeit, die Geschichte Südafrikas, Kolonialismus, Familie, Flucht und Vertreibung verarbeitete. 

Polymediale Kunst

Die Deichtorhallen Hamburg zeigen eine der umfassendsten Ausstellungen seines Gesamtkunstwerkes. Zu sehen sind Animationsfilme, mit denen Kentridge in den 1980er bekannt wurde, sowie Videos, Drucke, Skulpturen, Tapisserien und großangelegte Installationen. In letzteren veranschaulicht er die Auswirkungen des Postkolonialismus und der Apartheit und bleibt dabei stets der Perspektive seines Heimatlandes treu. Neben Animationsfilmen kommen in den Installationen auch gefilmte Dokumentationen zeichnerischer Prozesse zum Einsatz. Indem er die Zeichnungen - als eine der Urformen menschlicher Kommunikation - mit digitalen Ausdrucksformen verschränkt, gelingt es Kentridge den künstlerischen Zeitgeist mehrerer Generationen zu verbinden.

Die Zeichnung als Leitmedium

Der Zeichnung kommt jedoch nicht nur in den Installationen eine besondere Bedeutung zu, sondern spielt in Kentridges gesamter künstlerischer Praxis und dementsprechend auch in der Ausstellung eine tragende Rolle: Jeder künstlerische Schaffensprozess dieses Künstlers nimmt in der Zeichnung ihren Anfang, weshalb sie von den KuratorInnen auch als Leitmedium ins Zentrum der Schau gestellt wurde.

"William Kentridge - Why Should I Hesitate: Putting Drawings to Work" entstand in einer Kooperation des Zeitz Museum of Contemporary Art Africa (Zeitz MOCAA) mit dem Künstler selbst.

Weitere Informationen: William Kentridge - Why Should I Hesistate: Putting Drawings at Work

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