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MK&G Hildegard Heise

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Die Fotografin Hildegard Heise war für ihren neusachlichen Stil bekannt und hinterließ etwa 3000 Aufnahmen. Das MK&G präsentiert nun erstmals eine exklusive Auswahl.

Museum für Kunst und Gewerbe Hildegard Heise

Kontakt

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Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Öffnungszeiten

  • Do.:10:00 - 21:00

Termin(e)

17. September 2021 bis 20. März 2022

Eine Wiederentdeckung

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) präsentiert erstmals Arbeiten, die zwischen 1928 und Anfang der 1970er-Jahre entstanden. Diese Arbeiten sind eine Wiederentdeckung. 1930 stellte Heise gemeinsam mit Fotograf*innen der Avantgarde wie Max Burchartz, Andreas Feininger, Hans Finsler, Hein Gorny oder Anneliese Kretschmer auf der „Internationalen Ausstellung – Das Lichtbild“ in München aus. Dieser Zeit des Aufbruchs, die auch Frauen neue Perspektiven eröffnete, folgte nach 1945 eine systematische Ausblendung von Künstler*innen. So geriet auch Heises fotografisches Werk in Vergessenheit und ist weitgehend unerforscht. 

Vertreterin der neuen Sachlichkeit

Mit rund 160 Arbeiten würdigt die Ausstellung die Fotografin und ihr Werk. Als Vertreterin der Neuen Sachlichkeit wählte Heise häufig enge Ausschnitte und betonte Struktur, Oberfläche und Form ihrer Sujets. Ihre Themen sind Sachfotografie, Porträt und insbesondere das Kinderbildnis, Städteporträt, Reisefotografie und Landschaftsdarstellung. Bis 1933 lebte sie in Lübeck und von 1949 bis 1959 in Hamburg, wo sie das kulturelle Leben gemeinsam mit ihrem Ehemann Carl Georg Heise, ab 1945 Direktor der Hamburger Kunsthalle, mitprägte. Die Malerin Anita Rée, der Grafiker und Maler Alfred Mahlau und der Fotograf Albert Renger-Patzsch zählten zu ihren engen Freund*innen. In dieser Zeit entstanden auch zahlreiche Porträts etwa von Oskar Kokoschka, Karl Schmidt-Rottluff oder der Weberin Alen Müller-Hellwig. Heises Nachlass wird im MK&G aufbewahrt und umfasst rund 3000 Aufnahmen und 1700 Negative.

Weitere Informationen: Ausstellung Hildegard Heise

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