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Hamburger Kunsthalle "Meistens grundiere ich mit Kreide" - Emil Noldes Maltechnik

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Der Expressionist Emil Nolde erfreut sich dank seiner farbkräftigen Gemälde bis heute großer Beliebtheit. Aber welche Materialien verwendete Nolde eigentlich und wie führte er den Pinsel? Die Ausstellung gibt anhand von elf Gemälden erstmals einen vertieften Einblick in die maltechnischen Besonderheiten Emil Noldes.

Hamburger Kunsthalle Emil Nolde

Kontakt

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Hamburger Kunsthalle

Öffnungszeiten

  • Di.:10:00 - 18:00

Termin(e)

16. Oktober 2021 bis 18. April 2022

Eintrittspreise

Regulär: 14 € (Donnerstag 17.30 - 21 Uhr 8 €)
Ermäßigt: 8 € (Donnerstag 17.30 - 21 Uhr 5 €)
Kinder & Jugendliche unter 18 Jahren frei
Gruppen ab 10 Personen: 12 €
(Um den Rabatt zu erhalten, müssen die Gruppentickets von einer Person bezahlt werden)

Bibliothek (ohne Museumsbesuch): frei
Hamburg Card: 11 €
Hamburg City Pass: frei

Gruppen müssen sich ab einer Gruppengröße von 8 Personen anmelden unter besucherbuero@hamburger-kunsthalle.de

Für den Besuch der Bibliothek ist eine Anmeldung unter bibliothek@hamburger-kunsthalle.de erforderlich. Derzeit dürfen nur 2 Leser*innen gleichzeitig, begrenzt auf 2 Stunden, im Studiensaal arbeiten. Bitte bringen Sie einen eigenen Bleistift und einen Mund-Nasen-Schutz mit und beachten Sie die für Museum und Bibliothek geltenden Hygienemaßnahmen.

Barrierefreiheit

  • Parkplätze vorhanden
  • Behindertenparkplätze vorhanden
  • Barrierefrei zugänglich


"Ich will so gerne, dass mein Werk aus dem Material hervorwachse" *

Die Ausstellung präsentiert anhand von elf Gemälden des Expressionisten Emil Nolde die Ergebnisse einer maltechnischen Auswertung seiner Werke im Rahmen eines Forschungsvorhabens. So gibt die Ausstellung erstmals einen vertieften Einblick in die maltechnischen Besonderheiten Emil Noldes, die wichtig für das Verständnis seiner Werke sind. 

Der Einfluss von Material und Arbeitsweise auf das Bild

Emil Nolde (eigentlich Hans Emil Hansen, 1867–1956) zählt zu den bekanntesten und wichtigsten Vertretern des deutschen Expressionismus. Nolde gilt als Meister der Farbe, der mit ihren vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten zu spielen wusste. Unter den Expressionisten sticht Nolde mit der Leuchtkraft seiner Farben hervor. Hamburg inspirierte Nolde zu zahlreichen Werken, in der Hansestadt wurde seine Bedeutung früh erkannt. 

Doch welche Materialien verwendete Nolde und was bedeutete ihm ihre Beschaffenheit? Wie führte er den Pinsel? Nutzte er weitere Werkzeuge? Die Ausstellung beantwortet alle diese Fragen und zeigt, welchen Einfluss Material und Arbeitsweise Noldes auf die Bildwirkung hat. 

Kreidebasierte Grundierungen

So ist aus maltechnologischer Perspektive bedeutsam, dass Nolde häufig auf farbigen Grundierungen malte. Die wohl kreidebasierten Grundierungen in Weiß, Blau, Grün, Grau und sogar Schwarz trug Nolde, dünn auf dem zumeist textilen Malgrund auf. Oft erledigten dies auch seine Frau Ada oder andere Gehilfen. Diese Vielfarbigkeit des Grundes ist bei anderen deutschen Expressionisten wie Ernst-Ludwig Kirchner oder Max Pechstein nicht zu finden.

Das Forschungsvorhaben

Zwischen 2018 und 2021 widmet sich ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF, Förderlinie „Die Sprache der Objekte“) gefördertes Projekt der Maltechnik und den Künstlermaterialien des Expressionisten Emil Nolde. Partner des Forschungsvorhabens sind das Doerner Institut der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde und die Hamburger Kunsthalle in Kooperation mit der Universität Hamburg und der Hochschule der Bildenden Künste Dresden.

*Brief von Emil Nolde an Gustav Schiefer,1906

Weitere Informationen: Ausstellung Meistens grundiere ich mit Kreide

Auch interessant: Gleichzeitig findet im Bucerius Kunstforum die Ausstellung "Nolde und der Norden" statt, die sich mit Noldes Frühwerk im Spiegel der nordischen Kunst beschäftigt. Insofern ergänzen sich beide Ausstellungen gegenseitig sehr gut.


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