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Hamburger Kunsthalle Ernst Wilhelm Nay - Retrospektive

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Mit rund 120 Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen berücksichtigt diese Retrospektive alle Etappen des vielseitigen Werkes von Ernst Wilhelm Nay (1902–1968).

abstraktes Gemälde ERNST WILHELM NAY (1902-1968), Adam in den Lofoten, 1938, Öl auf Leinwand, 78 x 103 cm, Privatbesitz VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Ernst Wilhelm Nay Retrospektive

Brücke zwischen der Kunst vor und nach dem Zweiten Weltkrieg 

Nays kraftvolle, farbintensive Bilder werden als Brücke zwischen der Kunst vor und nach dem Zweiten Weltkrieg angesehen, zwischen Expressionismus, Abstraktion und einer freien gestischen Malerei nach 1945, zwischen deutscher und internationaler Moderne. 

Frühe Anerkennung

Schon als junger Künstler, um 1930, wurde Nay die Anerkennung von Sammlerinnen, Kunsthistorikerinnen und Kritikerinnen zuteil und war in bedeutenden Ausstellungen vertreten, hatte erste Preise erhalten. Mit seiner Beteiligung an der documenta in Kassel 1955, 1959 und 1964 sowie den Biennalen in São Paulo und Venedig etablierte er sich endgültig als feste Größe in der Kunst der Moderne.

Blick auf ein komplexes Werk als organisches Ganzes

Mit rund 120 Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen berücksichtigt diese Retrospektive alle Etappen von Nays facettenreichem Werk. Sie folgt aber nicht nur der Chronologie, sondern beleuchtet zentrale Themen, Motive oder Begriffe, die Nays Denken über die Jahrzehnte hinweg prägten,. So wird ein Blick auf ein komplexes Werk als organisches Ganzes möglich. Zugleich verbindet sie Nays Schaffen mit gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und philosophischen Fragen, die Niederschlag in seiner Arbeit fanden. 

Ernst Wilhelm Nay selbst hat sein Werk in Serien geordnet, in Rhythmische Bilder, Scheibenbilder oder Augenbilder. So hilfreich sich Nays System zunächst darstellt, so sehr verengt es auch den Blick auf sein Schaffen.

Enge Beziehung zu Hamburg

Der Stadt Hamburg war Nay eng verbunden, nicht zuletzt über seine langjährigen Beziehungen zu Carl Georg Heise und Alfred Hentzen. Als Direktoren der Hamburger Kunsthalle erwarben sie zahlreiche seiner Ölbilder und Arbeiten auf Papier für die Museumssammlung, als Leiter des Hamburgischen Kunstvereins präsentierten sie außerdem in den Jahren 1947, 1955, 1964 und 1969 Werke von Nay in der Hansestadt. In Hamburg fand auch Nays einzige Lehrtätigkeit statt, als er im Herbst 1953 drei Monate lang eine Gastdozentur an der Landeskunstschule innehatte. Im selben Jahr erhielt er den renommierten Lichtwark-Preis. Nays letzte Einzelausstellung in Hamburg fand 1985 erneut im Kunstverein statt. 75 Jahre nach der ersten Erwerbung eines seiner Werke widmet ihm die Hamburger Kunsthalle nun erstmals eine große Einzelausstellung.

Es erscheint ein reich bebilderter wissenschaftlicher Katalog mit Beiträgen renommierter Autorinnen und Autoren im Wienand Verlag, Köln

Weitere Informationen: Ernst Nay Retrospektive

Kontakt

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Hamburger Kunsthalle

Öffnungszeiten

  • So.:10:00 - 18:00

Termin(e)

25. März 2022 bis 07. August 2022

Eintrittspreise

Regulär: 14 € (Donnerstag 17.30 - 21 Uhr 8 €)
Ermäßigt: 8 € (Donnerstag 17.30 - 21 Uhr 5 €)
Kinder & Jugendliche unter 18 Jahren frei
Gruppen ab 10 Personen: 12 €
(Um den Rabatt zu erhalten, müssen die Gruppentickets von einer Person bezahlt werden)

Bibliothek (ohne Museumsbesuch): frei
Hamburg Card: 11 €
Hamburg City Pass: frei

Gruppen müssen sich ab einer Gruppengröße von 8 Personen anmelden unter besucherbuero@hamburger-kunsthalle.de

Für den Besuch der Bibliothek ist eine Anmeldung unter bibliothek@hamburger-kunsthalle.de erforderlich. Derzeit dürfen nur 2 Leser*innen gleichzeitig, begrenzt auf 2 Stunden, im Studiensaal arbeiten. Bitte bringen Sie einen eigenen Bleistift und einen Mund-Nasen-Schutz mit und beachten Sie die für Museum und Bibliothek geltenden Hygienemaßnahmen.

Barrierefreiheit

  • Parkplätze vorhanden
  • Behindertenparkplätze vorhanden
  • Barrierefrei zugänglich








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