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Bucerius Kunstforum Die neuen Bilder des Augustus

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Die Ausstellung thematisiert einen zentralen Aspekt antiker Bildkultur: den regelrechten Bilderboom, der sich unter dem ersten römischen Kaiser Bahn bricht. Im Fokus steht das neues Verständnis von Bildsprache und Bildmedien dieser Zeit.

Kaiser Augustus Bilder

Rund 200 Exponate - zusammengetragen aus ganz Europa

Im Fokus der Ausstellung steht ein neues Verständnis von Bildsprache, -strategien, -medien und -materialien dieser Zeit. Dargestellt wird dies anhand von rund 200 Objekten - Statuen, Büsten, Reliefs, Wandgemälden, Münzen und Keramiken – die aus ganz Europa zusammengetragen wurden.

Das Principat des Augustus verändert die Bilderwelt

Als erster Kaiser (27 v. Chr. bis 14 n. Chr.) besitzt Augustus nicht nur eine immense Macht, sondern bedient sich auch neuartiger Kommunikationsstrategien. Augustus markiert einen Wendepunkt in der römischen Geschichte. War die ausgehende Republik von Bürgerkriegen geprägt, die aus der Konkurrenz führender Familien und Feldherren wie Caesar und Pompeius resultierten, konnte sich Octavian als Alleinherrscher durchsetzen. Unter ihm kehrte Ruhe ein und der Senat dankte ihm seine Verdienste, indem er Octavian den Ehrennamen Augustus verlieh. 

Dieser Übergang von der Republik zum Principat hatte auch nachhaltige Konsequenzen für die Bilderwelt. Es entwickelte sich eine neue "Lust am Bild", die nicht mehr nur machtpolitisch motiviert war. Begünstigt durch neue Produktionstechniken, die Verfügbarkeit neuer Materialien sowie den zunehmenden Reichtum in der Gesellschaft, sind es erstmals nicht nur Eliten, die die Bildwerke beauftragen und rezipieren, sondern die Gesellschaft in der ganzen Breite. 

Von der Wandmalerei bis zum Grabrelief - alle Gattungen sind betroffen

Es hat sich erwiesen, dass sich das neue große Interesse am Bild auf die verschiedensten Gattungen erstreckt hat: die  Wandmalerei, die Skulptur, die Architektur, die allgegenwärtigen Statuen und Grabreliefs, ja sogar auf  das alltäglichen Geschirr oder Tonlampen.

Die Ausstellung ist in fünf Kapitel gegliedert: Das Bild des Kaisers und der Kaiserin, Neue Narrative und einprägsame Bilder, Das neue Bild der Stadt, Neue Bilder – alte Bilder, Bilder in Kult und Kaiserkult sowie Bilder im Haus zwischen Tradition und Innovation. 

Gleich zu Beginn der Ausstellung werden die Neuerungen anhand der Selbstdarstellung des Kaisers greifbar. Orientierten sich die frühen Bildnisse des gerade 19-jährigen jungen Octavians an der hellenistischen Formensprache, griff ein späterer im Jahr 27 v. Chr. oder kurz danach geschaffener Entwurf auf den klassizistischen Stil zurück. Der Stil wird als Bedeutungsträger eingesetzt, um Augustus mit Qualitäten wie dignitas und auctoritas zu versehen, die seine Ernsthaftigkeit, Würde, Ansehen und Einfluss unterstreichen. 

Weitere Informationen: Ausstellung Die neuen Bilder des Augustus

Kontakt

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Bucerius Kunst Forum gGmbh

Öffnungszeiten

  • Sa.:11:00 - 19:00

Termin(e)

08. Oktober 2022 bis 15. Januar 2023

Eintrittspreise

Regulär: 9€
Ermäßigt: 6€
Jeden Montag Eintritt zum ermäßigten Preis (nicht gültig an Feiertagen) für all Besucher:innen.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei

Barrierefreiheit

  • Parkplätze vorhanden
  • Barrierefrei zugänglich
  • Hilfen für Hörgeschädigte vorhanden

Barrierefrei zugänglich. Barrierefreie Vermittlung wie Führungen in Deutscher Gebärdensprache (DGS)


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