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Sammlung Falckenberg Charlotte March

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Die groß angelegte Werkschau über Charlotte March (1929–2005) zeigt vornehmlich die bisher wenig bekannten Arbeiten der für ihre Mode- und Werbeaufnahmen bekannten Hamburger Fotografin. Mit rund 300 Werken wird ein Querschnitt durch alle Schaffensphasen der Künstlerin präsentiert.

Charlotte March Hamburger Fotografin

Fotografin für Stern, Elle, Vogue Italia, Harper’s Bazaar...

Der zur Sammlung Falckenberg gehörende Nachlass Charlotte Marchs bildet die Grundlage für eine Neuentdeckung der Fotografin, die für Magazine wie Brigitte, Stern, Elle, Vogue Italia, Vanity Fair, Harper’s Bazaar und twen gearbeitet hat.  In Ihrem 1977 veröffentlichten und viel diskutierten Buch Mann, oh Mann – Ein Vorschlag zur Emanzipation des attraktiven Mannes präsentierte March  zudem erstmalig explizit eine weibliche Sicht auf den männlichen Körper.

Querschnitt durch alle Schaffensphasen

Die Ausstellung zeigt mit rund 300 Werken einen Querschnitt durch alle Schaffensphasen der Künstlerin. Er reicht von ihren frühen dokumentarischen Fotografien im Hamburg der 1950er-Jahre über Aufnahmen von ihren Aufenthalten auf der damals noch unberührten Insel Ischia bis hin zu den späteren internationalen Mode- und Werbeaufträgen.

Beitrag zum kulturellen Gedächtnis Hamburgs

Das weitgehend unbekannte fotografische Frühwerk Marchs aus den 1950er-Jahren knüpft an die "humanistische Fotografie" jener Zeit an und bildet einen wichtigen, bisher wenig beachteten Beitrag zum kulturellen Gedächtnis der Stadt Hamburg. Ihr hochsensibler Blick auch auf die Ränder der Gesellschaft im Nachkriegs-Hamburg führt sie an marginalisierte, und alles andere als  glamouröse Orte der sich im Wandel befindenden Stadt. March lässt uns hinter die Kulissen blicken, zeigt den Alltag von Bonbon-Machern und Händlerinnen wie auch das Leben auf der Reeperbahn.

Selbst emanzipiert propagiert March ein modernes Frauenbild 

In späteren Auftragsarbeiten verweist Marchs Blick auf eine emanzipatorische Haltung sowie ein Lebensgefühl der Freiheit und des gesellschaftlichen Aufbruchs. Charlotte March wollte ihre Modelle anders aussehen lassen als damals üblich. Sie zeigte Frauen, die vor der Kamera rauchten oder Werbung für Bier machten. Sie propagierte ein modernes Frauenbild, war revolutionär und stilbildend, auch weil sie als eine der ersten Fotografinnen in Deutschland wie selbstverständlich mit Schwarzen Models zusammenarbeitete.

Der Nachlass der Fotografin

Nach dem Tod des Lebensgefährten Charlotte Marchs, dem Hamburger Künstler und Schauspieler Balduin Baas, übernahm Harald Falckenberg 2006 den Nachlass der Fotografin. Der Nachlass umfasst rund 30.000 Aufnahmen.

Die Ausstellung wurde von Goesta Diercks und Dirk Luckow in enger Zusammenarbeit mit Manju Sahwney, Fotografin und langjährige Assistentin Marchs sowie Archivarin des Nachlasses kuratiert. Sie findet im Rahmen der 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 statt.

Die Werkschau wird von einer Auswahl fotografischer Positionen aus der Sammlung Falckenberg begleitet – darunter Werke von Larry Clark, Philip-Lorca diCorcia, William Eggleston, Fergus Greer, Irving Penn und Nan Goldin.

Weitere Informationen: Charlotte March

Kontakt

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Sammlung Falckenberg

Wilstorfer Straße 71
(Phoenix Fabrikhallen, Tor 2)
21073 Hamburg
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Termin(e)

20. Mai - 04. September 2022

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