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Museum der Arbeit Streik! Fotogeschichten von Arbeitskämpfen

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Eine Ausstellung über die Geschichte der Streiks, die den Fokus vor allem auf die Beteiligten und ihre Erfahrungen richtet. (Eine Ausstellung im Rahmen der Triennale der Photographie Hamburg 2022).

Foto Mann mit Megaphon Baha Targün mit Megafon am Werkstor von Ford in Köln-Niehl, August 1973. Foto: Gernot Huber

Arbeitskämpfe Fotoausstellung

Die Streiks anlässlich Zechensterben und Stahlkrise 

In der Foto-Ausstellung wird die Geschichte des Streiks am Beispiel von historisch und medial bedeutsamen Arbeitskämpfen beleuchtet. Dabei liegt der Fokus auf den Beteiligten und ihren Erfahrungen sowie dem Umgang mit Erfolg und Niederlagen. 

Aber auch der Umgang der Medien mit Arbeitskämpfen und die öffentliche Wahrnehmung werden betrachtet.

Den Ausgangspunkt der Ausstellung bilden die Streiks, die mit den Strukturkrisen der führenden regionalen Branchen verbunden sind: das Zechensterben in den 1960er Jahren und die Stahlkrise ab den 1980er Jahren im Ruhrgebiet (Besetzung Rheinhausen), oder auch die Werftenkrise in Hamburg („HDW-Besetzung“). 

Die wilden Streiks benachteiligter Gastarbeiterinnen

Ende der 1960er Jahre begann dann eine wichtige neue Entwicklung in der Streikgeschichte der BRD, an die sich heute kaum noch jemand erinnert: es gab hunderte spontane, „wilde“ Streiks einzelner Belegschaften, bei denen Gastarbeiterinnen oftmals eine zentrale Rolle spielten. Ursache dafür waren die schlechten Arbeits- und Lebensumstände dieser Beschäftigten, die Diskriminierung in den Betrieben und die unzureichende Repräsentanz in den Arbeitnehmervertretungen. Die zwei bekanntesten Streiks dieser Art fanden 1973 bei Ford in Köln und bei dem Autozulieferer Pierburg in Neuss statt. Sie hatten weitreichende Folgen für die Beteiligten, aber auch für das Selbstverständnis der Gewerkschaften.

Arbeitskämpfe im Ausland

Die Ausstellung zeigt aber auch Fotografien, die einen Blick auf bedeutsame internationale Arbeitskämpfe erlauben. Wie beispielsweise der erbittert geführte Bergarbeiterstreik von 1984 in Großbritannien, oder die Streikaktionen „illegaler“ migrantischer Arbeitskräfte „sans papiers“ in Frankreich Mitte der 1990er. Auch der Streik südafrikanischer Bergarbeiter in der Minenregion von Marikana 2012 wird thematisiert. 

Mit Arbeiten von: Anton Tripp, Manfred Vollmer, Gernot Huber, Michael Kerstgens, Klaus Rose, Bouba Touré, John Harris, John Sturrock, Alon Skuy, Felix Dlangamandla, Hinrich Schultze.

Weitere Informationen: Ausstellung Streik!

Kontakt

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Öffnungszeiten

  • So.:10:00 - 18:00

Termin(e)

21. Mai 2022 bis 3. Oktober 2022

Eintrittspreise

Einzelbesucher: 8,50€, ermäßigt 5€
Gruppenkarte (ab 10 Personen): 6 € pro Person
Die Ermäßigung gilt für Schüler und Berufsschüler ab 18 Jahren, Studenten bis 30 Jahre, Auszubildende, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, FSJ, Schwerbehinderte und Inhaber der Hamburg CARD

Barrierefreiheit

  • Behindertenparkplätze vorhanden
  • Barrierefrei zugänglich

Eingang zum Museum
Stufenloser Eingang ins Museum der Arbeit

Parkplätze
Der Behindertenparkplatz liegt hinter der “Alten Fabrik”, die Zufahrt erfolgt über die Maurienstraße.

Garderobe
Die Garderobe befindet sich im Erdgeschoss an der Kasse.

Aufzug
Ein geräumiger Aufzug in der “Neuen Fabrik” bietet Zugang in alle Ausstellungsetagen. Er besitzt ein visuelles Notrufsystem für sprach- und hörgeschädigte Besucher.

Mitnahme von Assistenzhunden
Ausgewiesene Assistenzhunde dürfen als Begleiter mit in die Ausstellung genommen werden.

Toiletten
Eine behindertengerechte Toilette ist im Erdgeschoss vorhanden.




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