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Museum für Hamburgische Geschichte Eine Stadt wird bunt. Hamburg Graffiti History 1980-1999

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Das Museum präsentiert einen besonderen Einblick in die jüngeren Kulturgeschichte und beleuchtet die „Hamburg Graffiti History“ im Zeitraum von 1980 bis 1999.

Grafitti Platsch Platsch von der TFZ-Crew, gesprüht um 1985 auf dem Roof-Top zwischen der S-Bahnlinie Holstenstraße Richtung Sternschanze. 

Grafitti Ausstellung

Hamburg als Epizentrum der Graffiti- und Hip-Hop-Szene

Im Jahr seines 100-jährigen Jubiläums präsentiert das Museum einen Einblick in eines der spannendsten Kapitel der jüngeren Kulturgeschichte. Auf Grundlage des im letzten Jahr erschienenen gleichnamigen Bild- und Textbandes wird die „Hamburg Graffiti History“ zwischen 1980 bis 1999 beleuchtet. Gezeigt werden Bilder und Objekte, aber auch Inszenierungen, die zur Verwandlung Hamburgs von einer grauen, von Nachkriegsarchitektur geprägten Stadt, in eine farbenfrohe, bunte Stadt beigetragen haben. 

Als die oftmals gesprühten Bilder, Schriftzüge und Zeichen Anfang der 1980er Jahren ihren Weg aus den Metropolen der USA nach Europa fanden, entwickelte sich an der Elbe schnell eine wachsende Szene, die bis heute tiefe Wurzeln in der Hamburger Stadt- und Kulturlandschaft hinterlassen hat. Damals war Hamburg in Europa neben Paris, Amsterdam oder München eines der Epizentren der Graffiti- und Hip-Hop-Szene.

Authentischer Einblick in das Leben der Protagonisten und die damalige Szene

Das Kuratoren-Team, das aus den seit den späten 1980er Jahren aktiven Graffiti-Writern Oliver Nebel, Frank Petering, Mirko Reisser und Andreas Timm besteht, hat auch den umfangreichen Band „Hamburg Graffiti History“ herausgegeben. Das Team hat für den Band mehr als 40.000 Fotos, Skizzen, Dokumente und Objekte zusammengetragen und ausgewertet, die ein authentisches und facettenreiches Archiv für die Ausstellung bilden. 

Auf der Basis dieses reichhaltigen Bestandes wird in der Ausstellung dokumentiert, wie sich das Hamburger Stadtbild durch die Graffiti- und Hip-Hop-Kultur verändert hat und welche Praktiken bei der gestalterischen Aneignung des öffentlichen Stadtraums entwickelt wurden. Außerdem werden die soziokulturellen Impulse für mehr Integration und Diversität deutlich, die diese weitvernetzte jugendliche Subkultur mit sich brachte. 

Neben Skizzen, Blackbooks und Originaldokumenten, werden auch Filmmaterial, Interviews, Magazine und Bücher sowie typische Mode-Artikel aus der damaligen Zeit gezeigt. Eine großformatige Rauminstallation bietet zudem einen authentischen Einblick in das Leben der Protagonisten und die damalige Szene. Beispielsweise können die Besucherinnen das Jugendzimmer eines 16-jährigen Writers aus dem Jahr 1988 betreten.

Weitere Informationen: Ausstellung Eine Stadt wird bunt

Kontakt

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Museum für Hamburgische Geschichte

Öffnungszeiten

  • Sa.:10:00 - 18:00

Termin(e)

2. November bis 31. Juli 2023

Barrierefreiheit

Eingang zum Museum: Barrierefreier Zugang am Haupteingang. Bitte benutzen Sie gern die Klingel, rechts neben dem Haupteingang.

Sitzmöglichkeiten: Leichte Klappstühle können an der Kasse/Garderobe entliehen werden.

Aufzüge: Mehrere Aufzüge bieten Zugang zu allen Ausstellungsetagen, bitte wenden Sie sich an das Aufsichtspersonal.

Mitnahme von Assistenzhunden: Ausgewiesene Assistenzhunde dürfen als Begleiter mit in die Ausstellung genommen werden.

Toiletten: Eine behindertengerechte Toilette ist vorhanden, bitte wenden Sie sich an das Aufsichtspersonal.

Führungen in Deutscher Gebärdensprache: Martina Bergmann ist gehörlos und arbeitet seit 1999 beim Museumsdienst Hamburg. Sie ist zuständig für die Planung, Organisation und Durchführung museumspädagogischer Veranstaltungen in Deutscher Gebärdensprache sowohl in Dauerausstellungen als auch in Sonderausstellungen im Museum für Hamburgische Geschichte.


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