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United Scene Viva Frida Kahlo

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Die mexikanische Malerin Frida Kahlo de Rivera (1907 - 1954) war die bedeutendste mexikanische Malerin des 20. Jahrhunderts. Aufgrund eines tragischen Unfalls litt sie einen Großteil ihres Lebens unter starken Schmerzen. Die Malerei war ihre Überlebensstrategie. In der interaktiven Ausstellung werden ihre farbenfrohen Bilder zu einem Erlebnis für alle Sinne.

Frida Kahlo immersive Show


Kahlos Bilder zum Leben erweckt

Die Bilderschau "Viva Frida Kahlo" ist die immersive Inszenierung der weltberühmten Werke der legendären mexikanischen Künstlerin und Ikone Frida Kahlo. Ein sinnliches Erlebnis, eine Explosion von Farben. Das 360-Grad-Panorama entführt die Besucher:innen nach Mexiko in die "Casa Azul" in Coyoacán, wo die junge Frida Kahlo, nach einem schweren Unfall an ihr Bett gefesselt, zu malen beginnt.  

Das Publikum wird in Frida Kahlos Welt förmlich hineingezogen. Aufwändige Projektionen erzeugen exotische Farbwelten, Kahlos Bilder werden zum Leben erweckt und auf bis zu 34 Meter lange und 10 Meter hohe Wände sowie auf den Boden der Ausstellungshalle projiziert. Eine Sprecherin in der Rolle der Künstlerin führt mit Originalzitaten durch die Schau, ein eigens komponierter Soundtrack untermalt die immersive Inszenierung dabei akustisch. 

Eine Neuheit der Ausstellung ist eine Virtual Reality Experience: Die Besucher:innen erleben eine Reise durch die Symbolik sowie die Träume von Frida Kahlo und werden Teil von ihrer Welt. 

Malen gegen Schmerz und Einsamkeit

Eigentlich war Frida Kahlo eine lebensfrohe Frau. Doch ihr Leben war geprägt von tragischen Ereignissen, die sie immer wieder auf eine harte Probe stellten. Sogar die Liebe zu ihrem Ehemann Diego Rivera - selbst einer der bedeutendster Maler der Moderne in Mexiko - war wegen seiner Untreue oftmals Quell ihrer Depressionen, obwohl sie selbst zahlreiche Affären hatte.

Als Sechsjährige erkrankte Kahlo an Kinderlähmung und behielt ein dünneres und etwas kürzeres rechtes Bein zurück. 

Die wahre Katastrophe ihres Lebens ereilt Frida Kahlo, am 17. September 1925 im Alter von 18 Jahren. An diesem Tag besteigt sie einen Bus, der kurze Zeit später mit einer Straßenbahn zusammenstößt. Bei dem Unfall durchbohrt eine stählerne Haltestange ihren Rücken und tritt über das Becken wieder aus. Die Ärzte stellen Brüche der Wirbelsäule und des Beins fest sowie ein zerschmettertes Becken. 

Monatelang liegt sie im Krankenhaus in einem Gipskorsett. In dieser Zeit beginnt sie zu malen, um die Schmerzen und Einsamkeit zu überwinden. Das Malen wird zu ihrer Überlebensstrategie, denn fortan muss sie ihre Tage immer wieder liegend oder in einem Stahlkorsett verbringen. Zudem leidet sie unter starken Nervenschmerzen - die sie 39 Jahre lang begleiten. „Ich bin nicht krank, ich bin zerbrochen. Aber so lange ich malen kann, bin ich froh, dass ich am Leben bin“, sagt sie einmal.

Kahlos Selbstbildnisse: Farbenfrohe, fröhliche Folklore, dramatische Gefühlswelten

Frida Kahlos Selbstbildnisse sind prägend für ihr Werk. Von ihren 143 Bildern sind 55 Selbstbildnisse, darunter sowohl Körper- als auch Kopf- und Brustportraits. Zumeist wird das Publikum darin auf drastische Weise mit Kahlos Leben und Gefühlswelt konfrontiert: Sie liegt verletzt unter einer Straßenbahn und blutet aus dem nackten Unterleib. Oder steht mit durchbohrter Brust und verkrüppeltem Fuß neben einem herausgerissenem Herzen. Mal liegt sie im Bett und speit Tiere und Gedärme aus. Gleichzeitig thematisiert Kahlo als früh emanzipierte Frau die weibliche Sexualität und bricht damit ein Tabu. Das Publikum reagiert schockiert und ist zugleich fasziniert.

Etwas seltener sind Kahlos farbenfrohe und fröhliche Porträts. Es sind Bilder, in denen sich Kahlo glücklich, schön und stolz in farbenfrohen Gewändern zeigt. Die mexikanische Folklore in ihrer schier unerschöpflichen Buntheit inspirierte Kahlo nachhaltig. Gerne malte sie sich im traditionellen Tehuana-Kostüm, erschafft sich dadurch selbst zur Ikone und wird zum Symbol ihrer Zeit. 

Ab den 1940er Jahren malt Kahlo vermehrt Selbstbildnisse mit Tieren. Sie besaß unter anderem einen Xoloitzcuintli-Hund, mehrere Vögel, ein Reh und zwei Affen. Ihre Tiere bildete sie realistisch ab, gleichzeitig dienten sie dazu, ihre seelischen Zustände zu verkörpern, beispielsweise in ihrem Selbstbildnis als Hirsch, der von mehreren Pfeilen getroffen ist.

Eine Galionsfigur der Frauenbewegung 

Nachdem Kahlo ein wenig in Vergessenheit geraten war,, wurde sie seit den 1980er Jahren wegen ihrer politischen Gesinnung, ihres Kampfs für Frauen, Indigene und Unterprivilegierte, ihrer Zähheit und ihres unbändigen Willens, in den USA als Galionsfigur der mexikanischen Frauenbewegung gefeiert. Die Hollywoodverfilmung ihres Lebens aus dem Jahr 2002 mit Salma Hayek trug gleichfalls zur postumen weltweiten Popularität bei.

Hohe Preise auf dem Kunstmarkt 

Heute erzielen Kahlos  Bilder auf dem Kunstmarkt hohe Preise. Das Gemälde "Raices" (Wurzeln) wurde 2006 für 5,5 Millionen Dollar versteigert. Jene Gemälde allerdings, die noch in Frida Kahlos Heimat sind, dürfen gemäß einer Verfügung ihres Erben Diego Rivera Mexiko nicht verlassen. 

Weitere Informationen: Viva Frida Kahlo


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bis 22. Oktober 2023

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