Witterung Tipps zur richtigen Fahrweise bei schwierigem Wetter

Schlechte Sichtverhältnisse sowie nicht angepasste Geschwindigkeit und zu geringer Abstand zum Vordermann sind die Hauptgründe für schwere Verkehrsunfälle bei Sturm, Schnee und Nebel.

Bilder: Auto Service

Die richtige Fahrweise bei schlechter Witterung

Das richtige Fahrverhalten im Hamburger Wetter

Das Hamburger Wetter besteht nicht aus ganzjährigem Sonnenschein und blauem Himmel. Damit Sie auch bei schlechter Witterung verkehrssicher auf den Straßen unterwegs sind, finden Sie nachstehend einige Tipps zur richtigen Fahr- und Verhaltensweise bei Nebel, Sturm und Schnee und Nebel.

Nebel

Bei starkem Nebel ist die Sichtweite aus dem Wagen heraus sehr eingeschränkt. Deshalb sollten sie auch tagsüber mit Abblendlicht fahren und stets bremsbereit sein. Außerdem ist es wichtig einen großzügigen Abstand zu halten. Dabei gilt: Mindestabstand ist gleich Geschwindigkeit. Beträgt die Sichtweite weniger als 50 Meter sollte neben der Drosselung des Tempos auch die Nebelschlussleuchten eingeschaltet werden. Während der Fahrt sollten regelmäßig die Scheibenwischer anschalten. Diese Fahrweise strengt vor allem die eigenen Augen an und lassen sie brennen. Diese Anzeichen sollten frühzeitig erkannt und dementsprechend gehandelt werden. Bei einer Pause wäre es außerdem ratsam die Scheinwerfer und Leuchten abzuwischen, um Schmutz und Feuchtigkeit zu beseitigen. 

Achtung: Automatische Lichtschalter, die dem Autofahrer das Ein- und Ausschalten der Scheinwerfer in der Dämmerung oder im Tunnel ersparen, sind nicht darauf programmiert, auch bei Nebel für optimale Sicherheit zu sorgen. Sie reagieren lediglich auf Helligkeitsunterschiede, nicht aber auf andere Sichtbehinderungen wie Nebel, Rauch oder starken Regen, bei gleichzeitiger relativer Helligkeit.

Sturm und starker Regen

Sturmböen und starker Regen erfordern vor allem auf freien Landstraßen, Waldschneisen und auf Brücken ein besonders vorsichtiges Fahren. Starke Windböen können so plötzlich auftreten, dass der Wagen von der Fahrbahn gedrückt werden kann. Besonders bei Überholmanövern ist Vorsicht geboten, denn beim Ausscheren wird das Fahrzeug voll vom Wind erfasst. Nun ist Umsicht gefragt: Zu massives Gegenlenken kann dann schnell zu einer Gefahrensituation führen. Beobachten Sie schon vorher gegebenenfalls die Baumkronen und halten Sie die Augen offen nach Warnhinweisen- und schildern. Auch der Transport von Gegenständen auf dem Autodach ist bei Sturm ein größeres Risiko, da der Wagen eine größere Angriffsfläche bietet und anfälliger für Seitenwind ist. Nachdem das Auto geparkt wurde, sollten Autotüren und Kofferraum nur vorsichtig geöffnet werden, da sie sonst schnell vom Wind beschädigt werden können. 

Schnee und Eis

Bevor eine Fahrt bei winterlichen Temperaturen beginnen kann, sollten Winterreifen auf den Wagen gezogen und die Scheiben des Wagens freigekratzt werden. Das Kratzen von nur einem Guckloch geht zwar schneller, doch erhöht auch das Fahrrisiko. Decken und warme Sachen sollten vor Fahrtbeginn im Wagen verstaut werden. Zudem ist eine angepasste Geschwindigkeit und vorausschauendes Fahren bei Schnee und Eis unabdingbar. Fahren sie gegebenenfalls früher los, um nicht in Zeitdruck zu kommen. Wenn es plötzlich glatt wird, nehmen Sie den Fuß vom Gas und lenken sie vorsichtig. Schalten Sie alle Stromverbraucher aus, die nicht unbedingt benötigt werden, um die Batterie zu schonen. Rechnen Sie einen längeren Bremsweg mit ein und handeln sie entsprechend. Vor allem hinter LKWs sollte ausreichend Abstand eingehalten werden, denn vom Dach oder von Plan können große Eisbrocken herunterfallen.

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