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Gesundheitsförderung Wie schläft mein Baby gut und sicher?

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Das Risiko für den Plötzlichen Säuglingstod mindern und eine gesunde Entwicklung fördern.

Schlaf gut, Baby!

Wie schläft mein Baby gut und sicher?

Auch wenn bis heute noch nicht eindeutig geklärt ist, was für den Plötzlichen Kindstod verantwortlich ist, wurden von zahlreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern potentielle Risikofaktoren identifiziert und dementsprechende Präventionsmaßnahmen bekannt gemacht.

Hierfür setzt sich auch das Hamburger Bündnis gegen den Plötzlichen Säuglingstod seit 1996 ein. Aktuell sind in dem Bündnis folgende Institutionen vertreten:

  • Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz
  • Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.
  • Sucht.Hamburg gGmbH
  • BDL Bundesverband Deutscher Laktationsberaterinnen IBCLC e.V. / Europäisches Institut für Stillen und Laktation
  • Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG)
  • Hebammen Verband Hamburg e.V.
  • KS Media
  • Mütterberatung
  • Netzwerk der Hamburger Familienhebammen
  • UKE, Institut für Rechtsmedizin
  • Von Anfang an e.V.
  • Wichmann & Friends

Heute sterben in Hamburg deutlich weniger Kinder am Plötzlichen Säuglingstod als noch vor einigen Jahren. In der oben angeführten Tabelle können Sie diese Entwicklung verfolgen: Gab es im Jahr 1995 noch 15 SIDS Fälle bei 15.872 Lebensgeburten so ist die Zahl auf 5 SIDS Fälle bei 19.768 Geburten im Jahr 2015 gesunken.

Eltern können selbst viel tun für die Gesundheit ihres Säuglings und das Risiko mindern, wenn sie diese vier Regeln beachten:

Legen Sie Ihr Baby zum Schlafen nur in die Rückenlage.

Säuglinge können sich ihre Schlafhaltung in den ersten fünf bis sechs Monaten nicht selbst aussuchen. Üben Sie mit Ihrem wachen Baby auch die Bauchlage! Das ist wichtig, damit es Rücken- und Nackenmuskulatur trainieren kann. Wenn Ihr Kind müde wird, legen Sie es aber zum Schlafen wieder auf den Rücken. Bauchlage und Seitenlage sind als Schlafpositionen für Ihr Kind riskant. Die Rückenlage ist eindeutig die sicherste und beste Schlafposition für Ihr Kind.

Sorgen Sie für eine gesunde Schlafumgebung.

Bettdecken gehören nicht in Babybetten. Überwärmung, Sauerstoffmangel und schweres Bettzeug gefährden lebenswichtige Körperfunktionen Ihres Kindes wie das Atmen, den Kreislauf und das Wachwerden. Sorgen Sie daher für die richtige Schlafumgebung. Am sichersten schläft Ihr Baby im Schlafsack, immer in Ihrer Nähe, aber im eigenen Bett!

Ihr Baby mag keine Zigaretten – auch nicht während der Schwangerschaft.

Rauchen ist Risikofaktor

Das Risiko für den Plötzlichen Säuglingstod steigt mit jeder gerauchten Zigarette! Auch wenn nur in der Umgebung des Babys geraucht wird, ist sein Risiko am Plötzlichen Säuglingstod zu sterben, deutlich höher. Greifen Sie zum Hörer statt zur Zigarette! Tipps, Beratung und Unterstützung rund um das Rauchen erhalten Sie beim Beratungstelefon der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter der Telefonnummer 0800-831 31 31 oder im Internet: www.rauch-frei.info. Setzen Sie die Vorsichtsmaßnahmen auch bei allen Besuchern durch: Tabakrauch schadet erheblich.

Stillen schützt.

Ihr Baby liebt den Körperkontakt – Stillen ist Nahrung für Körper und Seele. Muttermilch gibt Ihrem Kind Schutz vor Infektionen und senkt auch das Risiko für den Plötzlichen Säuglingstod. Es wird empfohlen, Babys etwa sechs Monate ausschließlich zu stillen und danach, zunehmend mit geeigneter Beikost weiter zu stillen – wenn Sie und Ihr Baby es mögen, bis ins zweite Lebensjahr hinein und darüber hinaus.

Genießen Sie es, Ihr Baby zu verwöhnen! An Zuwendung und Liebe kann ein Baby nicht „zu viel“ bekommen.

Bei Fragen hilft Ihnen Ihre Geburtsklinik, Ihre Hebamme, Stillberaterin, Kinderärztin, Ihr Kinderarzt oder die nächstgelegene Mütterberatungsstelle sicher gerne weiter!

Wenn Sie Fragen zum Stillen, zur Ernährung und Einführung von Beikost haben oder Unterstützung bei Problemen benötigen, wenden Sie sich an Ihre Hebammen oder an eine Stillberaterin, an die Mütterberatungsstelle oder Ihre Kinderarztpraxis. Wichtige Hinweise finden Sie auch unter www.kindergesundheit-info.de unter „Stillen“. 

Kontakt

Nicole Dirks-Wetschky

Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration
Billstraße 80a
20539 Hamburg
Adresse speichern

Postanschrift

Postfach 760106
22051 Hamburg

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