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Typisch Hamburg! Backstein in Hamburg

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Die Überdämmung der Fassaden gefährdet das baukulturelle Erbe Hamburgs.

Sprinkenhof-Gebäude im Kontorhausviertel Sprinkenhof-Gebäude im Kontorhausviertel

Backstein in Hamburg

Hintergrund

Backstein prägt durch seine Materialität und Farbigkeit maßgeblich das Hamburger Stadtbild und trägt so in besonderem Maße zur Identität der Freien und Hansestadt Hamburg bei. Dieser Charakter, der sich in der Historie als Leitfaden für die Hamburger Stadtentwicklung erwiesen hat und auch heute noch weite Teile des aktuellen Baugeschehens bestimmt, ist im Begriff sich grundlegend zu verändern. Anlass hierfür sind die Erfordernisse des Klimaschutzes, welche sich unter anderem in der Energieeinsparverordnung des Bundes und der Hamburgischen Klimaschutzverordnung niederschlagen. Diese haben durch eine zunehmende Veränderung des Altbaubestandes nachhaltige Folgen für das Stadtbild. Schon heute verschwinden einzelne Gebäude, ganze Straßenzüge und Quartiere hinter Thermohäuten, deren gestalterische Qualitäten in vielen Fällen nicht denen der Originalfassaden entsprechen.

Erfassung der Backsteinbestände

Um Wege zur Erhaltung der qualitativ hochwertigen Backsteingebiete zu entwickeln, wurden im Jahr 2009 im Auftrag der damaligen Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt unter Federführung von Prof. em. Dipl.-Ing. Peter Zander und Prof. em. Dipl.-Ing. Carsten Nibbes Hamburger Backsteinbestände im Bereich der verdichteten Stadt systematisch erfasst, analysiert und kartographiert. Diese Untersuchung wurde bis 2014 auf weitere Teilbereiche des gesamten Stadtgebiets außerhalb des Erfassungsbereichs von 2009 ausgedehnt. 

Weiterhin wurde 2014 ein Katalog erstellt, in welchem anhand von zehn Wohngebäuden aus Backstein unterschiedlicher Typologie und Bauzeit verschiedene Sanierungskonzepte vorgestellt werden. Acht dieser Projekte wurden im Rahmen des Qualitätssicherungsverfahrens Backstein im Rahmen der Hamburger Modernisierungsförderung entwickelt, zwei im Rahmen der IBA Hamburg 2013.

Den Backsteinkatalog können Sie hier herunterladen. Die Ergebnisse der erweiterten Backsteinuntersuchung finden Sie im Download-Bereich weiter unten. Bitte beachten Sie, dass die Kartenwerke lediglich der Orientierung dienen und es sich hierbei nicht um eine vollständige und abgeschlossene Untersuchung handelt.

2019 wurde ein zweiter Backsteinkatalog erstellt, in ihm werden viele Beispiele von Modernisierungsmaßnahmen an Fassaden, Fenstern und ganzen Quartieren gezeigt.

Kontakt

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