Hockey in Hamburg Hamburg ist Meister auf dem Feld und in der Halle

Schon vor 4500 Jahren wurde in China und Ägypten ein Ball mit Stock oder Keule vorangetrieben. Später gab es Vorläufer unter anderem in Frankreich, woraus vermutlich auch der jetzige Name Hockey (altfranzösisch Hoquet, für  „Schäferstab“) resultiert.

Hockey Hamburg

„Rules of Harrow“

Was heute als Hockey bekannt ist, wurde erst 1852 in den „Rules of Harrow“ (ältestes Hockey-Regelwerk) in England definiert. In die Hansestadt kam das Spiel um 1900. Heute ist Hamburg eine Hockey-Hochburg Deutschlands.

Das zeigtE sich besonders im Jahr 2011: Von vier möglichen Deutschen Meisterschaften (Feld, Halle/Damen, Herren) holte Hamburg drei. Aktuell stellt Hamburg zwei Deutsche Meister: Die Herren des Harvestehuder THC (HTHC) auf dem Feld (2013/14) und in der Halle (2014/15). Zudem gewannen die Harvestehuder Herren in der Saison 2013/14 In der Euro Hockey League sowohl in der Halle als auch auf dem Feld. Hamburgs Hockey-Abteilung ist somit deutlich erfolgreicher als die großen Kollegen vom Fußball. 

Die Spielregeln

Beim Feldhockey ist das Spielfeld 91,40 Meter lang und 55 Meter breit. Zum Vergleich: ein durchschnittliches Fußballfeld, wie in München oder Dortmund, ist 105 Meter lang und 68 Meter breit. Die Tore sind 3,66 Meter breit und 2,14 Meter hoch (Handball-Tor: 3 x 2 Meter), um sie herum ist jeweils ein „Schusskreis“ aus dem die Tore erzielt werden müssen. Es wird fast nur noch auf Kunstrasen (früher: Naturrasen und Asche) gespielt mit elf Spielern pro Mannschaft in zwei Halbzeiten zu je 35 Minuten (International wird ab September 2014 in vier Abschnitten à 15 Minuten gespielt). Außerhalb des regulären Punktspielbetriebes und in niedrigeren Alterklassen wird oft auf kleineren Feldern gespielt.

Ziel ist es, den Ball aus Kunststoff (etwas größer als ein Tennisball) in das gegnerische Tor zu befördern. Dafür darf er nur mit der flachen Seite des Schlägers aus Holz oder Kunststoff unterhalb der Schulterhöhe gespielt werden. Nur der Torwart bzw. der letzte Spieler hinter dem Torwart bei einem direkten Torschuss – darf den Ball über Schulterhöhe mit dem Schläger berühren. Im Allgemeinem darf beim Feldhockey der Ball geschlagen oder hoch gespielt werden, solange dadurch kein Gegner gefährdet wird. Der Gegenspieler darf nicht berührt werden.

Diese Spielgrundlage gilt auch für das Hallenhockey mit einigen Ausnahmen. So sind die Abmessungen von Spielfeld, Tor und Schusskreis kleiner, es wird mit Bande gespielt und die Halbzeit dauert nur 30 Minuten. International und in der Bundesliga spielen fünf gegen fünf, in unteren Ligen sechs gegen sechs Spieler(innen). Außer bei Torschüssen darf der Ball nur geschoben werden.

Die Spielregeln des Hockey ähneln denen beim Fußball bei Seiten-Aus, Eck- und Freistößen (hier: Eck- und Freischlag) o. Ä. Seit 1966 ist allerdings die Abseitsregel aufgehoben. Bei Regelverstößen kann zusätzlich eine grüne Karte gegeben werden – für leichtere Spielvergehen unterhalb der gelben Karte.

Feldhockey ist seit 1908 olympische Disziplin für Männer. Seit 1980 kämpfen auch die Damen um Olympische Medaillen. Die deutschen Herren siegten viermal (1972, 1992, 2008, 2012), die Damen 2004 in Athen

Bei Weltmeisterschaften gewannen Deutschlands Damen (1976, 1981) und Herren (2002, 2006) je zweimal, in der Halle siegten die Herren dreimal (2003, 2007, 2011), die Damen bisher zweimal (2003, 2011).

Auch bei den Europameisterschaften waren deutsche Mannschaften stets erfolgreich: Die Herren holten acht Titel auf dem Feld und 14 (von 16) in der Halle. Damen: zweimal Feld und 14-mal Halle (von 17). 

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Hamburg ist Meister auf dem Feld und in der Halle
Schon vor 4500 Jahren wurde in China und Ägypten ein Ball mit Stock oder Keule vorangetrieben. Später gab es Vorläufer unter anderem in Frankreich, woraus vermutlich auch der jetzige Name Hockey (altfranzösisch Hoquet, für  „Schäferstab“) resultiert.
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20170921 14:26:02