Basketball Hamburg Jeder Korb zählt!

Basketball wurde im Jahre 1891 vom kanadischen Arzt und Pädagogen James Naismith erfunden – heute gehört das Spiel zu den beliebtesten Sportarten weltweit. Auch Hamburg bietet viele Möglichkeiten, Basketball zu spielen und das nicht nur im Verein.

Basketball, Nowitzki Dirk Nowitzki ist Deutschlands bisher bester Basketballspieler. Der Würzburger Nationalspieler begann seine Karriere 1994 beim DJK Würzburg. Seit 1999 spielt er bei den Dallas Mavericks in der NBA. In der Spielzeit 2006/07 wurde er als erster Europäer zum wertvollsten Spieler der regulären Saison gewählt. 2011 gewann er die NBA-Meisterschaft und gehört mit über 26 000 erzielten Punkten zu den zehn besten Korbjägern der NBA-Geschichte

Basketball Hamburg

Basketball in Hamburg

Wer gerne Baketball spielt, ist in Hamburg bestens aufgehoben. Es gibt in fast allen Stadtteilen Spielfelder, die mit Körben ausgestattet sind, ob nun in Parks, auf Spielplätzen oder in Hinterhöfen. Oft gibt es zwar nur einen Korb, das tut dem Spaß aber nur wenig Abbruch. Beim sogenannten Streetball wird ohnehin nur auf einen Korb gespielt. Wer Basketball professionell betreiben will, sollte unter den rund 50 Hamburger Vereinen einen in seiner Nähe finden. Weitere Informationen: 
Hamburger Basketball Verband

Hamburg Towers

Seit September 2014 spielen die Hamburg Towers in der „ProA“ (2. Liga). Die Towers tragen ihre Heimspiele in der Inselpark-Halle in Wilhelmsburg aus.
Mehr über die Hamburg Towers finden sie hier

SC Rist Wedel

Sie sind vielleicht noch die bekannete Basketball-Mannschaft im Hamburger Einzugsgebiet, spielen aber nur in der „ProB Nord“ (3. Liga): Der SC Rist Wedel, im Westen von Hamburg. beheimatet. Seine Heimspiele trägt der Verein in der Steinberghalle, Steinberg 16 in 22880 Wedel aus. Weitere Informationen: 
http://www.scrist-wedel.de.

Rollstuhlbasketball in Hamburg

Diese Sportvariante ist mittlerweile weltweit bekannt. Wie beim „Fußgänger“-Basketball wird gedribbelt und werden Körbe geworfen – die auf der selben Korbhöhe hängen. Sportangebote in dieser Disziplin finden Sie beim Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg. Und Hamburg ist dabei sehr erfolgreich: so konnten Nadine Bahr und Annette Kahl große Erfolge (Silbermedaille) bei den Paralympics 2008 in Peking erzielen. Heidi Kirste spielte 215-mal für Deutschland, war 2000 Fahnenträgerin und Hamburgs Olympiabotschafterin bei den Sommer-Paralympics in Sydney (Australien).

Historie

Der Kanadier James Naismith (1861 bis 1939) suchte im Auftrage seines Direktors Luther Gulick für Studenten des YMCA in Springfield (Massachusetts) nach einem Mannschaftssport mit geringem Verletzungsrisiko, doch keiner genügte seinen Ansprüchen. Eines Tages ließ er deshalb Körbe (engl. Baskets) an den 10 Fuß (3,05 Meter) hohen Emporen der Sporthalle seiner Schule aufhängen, in welche seine Schützlinge einen Spielball befördern sollten. Dabei durfte der Schütze im Augenblick des Wurfes vom Gegenspieler nicht berührt werden. Diese Regel gilt bis heute, ebenso wie die damals zufällig entstandene Aufhängehöhe der Körbe. Und auch die durch Naismith flugs erdachten Grundregeln haben noch immer Bestand. Die Anzahl der Spieler war nicht festgelegt, Naismith favorisierte neun (heute: fünf). 1891 wurde das erste Basketballspiel mit neun Spielern je Team ausgetragen, das Ergebnis lautete nach zweimal 15 Minuten Spielzeit 1:0… 

Obwohl das von Naismith erfundene Spiel technisch extrem anspruchsvoll war, begann der Basketball schon kurze Zeit später seinen Siegeszug durch die US-Colleges. Am 6. Mai 1946 wurde mit der „Basketball Association of America“ (BAA) die erste Profiliga gegründet, welche 1949 in die „National Basketball Association“ (NBA) umbenannt wurde. Bis heute ist die NBA die stärkste Basketball-Liga der Welt. Seit 1936 in Berlin ist Basketball olympisch.

Basketball genießt heute auch in vielen europäischen und südamerikanischen Ländern einen hohen Stellenwert. Er fristet in Deutschland zwar mitnichten ein Mauerblümchen-Dasein, ist in Spanien, Griechenland, Serbien, Kroatien oder Russland aber ungleich populärer. Diese Länder spielen auch bei Weltmeisterschaften sehr erfolgreich, nicht zuletzt deshalb, weil die USA regelmäßig nicht ihre besten Spieler zu den Turnieren entsenden. 

Die wichtigsten offiziellen Regeln

Spielfeld: 28 x 15 Meter

Punkte: Ein erfolgreicher Korbwurf zählt zwei Punkte. Befindet sich der Schütze außerhalb der „Drei-Punkte-Linie“, werden drei Punkte gezählt. Die Drei-Punkte-Linie ist 6,75 Meter vom Mittelpunkt des Korbes entfernt (NBA: 7,24 Meter). Ein Korbwurf muss in den USA und Deutschland binnen 24 Sekunden erfolgt sein.

Korb: Höhe des Rings 3,05 Meter, Durchmesser 45 Zentimeter.

Basketball: Aus synthetischem Material oder Leder. Umfang 749–780 Millimeter, Gewicht 567–650 Gramm (bei Damen etwas leichter und kleiner).

Mannschaft: Fünf Spieler, in der Regel ein „Center“ sowie „Forwards“ (Angreifer) und „Guards“ (Verteidiger). Der „Center“ ist meist der größte und körperlich stärkste Spieler. Er soll die „Rebounds“ gewinnen, also die Fehlwürfe der Gegner aus der Luft pflücken.

Spieldauer: Vier Viertel à 10 Minuten (NBA 12 Minuten). Bei jeder Spielunterbrechung wird die Zeit angehalten. Es gilt also die reine Spielzeit. Die tatsächliche Dauer eines Spiels beträgt daher zwischen etwa 80 und 100 Minuten. Steht es nach Ablauf der  regulären Spielzeit unentschieden, gibt es Verlängerungen von je fünf Minuten bis ein Sieger fest steht.

Fouls: Basketball gilt als „körperloser“ Sport, dies trifft aber nur bedingt zu. Nur im Augenblick des Wurfs ist die Berührung des Gegenspielers nicht erlaubt. Ansonsten muss der Schiedsrichter entscheiden, ob eine Berührung zu einem unfairen Vorteil geführt hat.

Schrittfehler: Der Spieler muss dribbeln, wenn er sich fortbewegt, er muss den Ball mit einer Hand ständig auf den Boden tippen. Tut er dies nicht, wird auf Schrittfehler entschieden. Hört der Spieler auf zu dribbeln, darf er noch zwei Schritte machen, bevor er einen Pass spielen oder auf den Korb werfen muss.

Die Superstars

Die besten Basketballer der Welt spielen seit jeher in der NBA, und verdienen schon mal 30 Millionen Dollar pro Jahr. Namen wie LeBron James, Michael Jordan, Earvin „Magic“ Johnson, Wilt Chamberlain, Larry Bird, Kobi Bryant, Shaquille O'Neal oder Kareem Abdul-Jabbar kennt in den USA jedes Kind. Den Namen Dirk Nowitzki kennt auch in Deutschland jeder: Der gebürtige Würzburger spielt seit 1998 in der NBA für die Dallas Mavericks. Als erster Europäer wurde er in der Saison 2006/2007 zum wertvollsten Spieler der NBA gewählt. 2011 gewann er mit den „Mavs“ als erster Deutscher die NBA-Meisterschaft. Mit fast 27 000 Punkten liegt er auf Platz zehn der besten Korbjäger der NBA. Nowitzki hat insgesamt rund 200 Millionen Dollar (etwa 147 Millionen Euro) Gehalt bezogen. Zurzeit verdient er etwa 22,75 Millionen Dollar (etwa 16,7 Millionen Euro) pro Jahr. Topverdiener in der NBA ist Kobe Bryant (Los Angeles Lakers): 30,5 Millionen Dollar Gehalt plus 34 Millionen Dollar aus Werbung. Stand: Januar 2014.

Streetball

Streetball ist eine Abwandlung des Basketballs, die sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit erfreut. Meistens wird unter freiem Himmel drei gegen drei auf nur einen Korb gespielt. Wegen der geringeren Anzahl von Spielern gibt es viele direkte Zweikämpfe. 

Hamburger Sport-Highlights

sporting hamburg

Hamburg Active City