Tennis in Hamburg Der wei?e Sport

Die ersten Tennisspieler waren franz?sische M?nche. Auch ein englischer Major ist an der Entwicklung des Tennis nicht?unbeteiligt. Und heute k?nnen sich die Hamburger dar?ber freuen, dass sich die gr??te Tennisanlage Deutschlands in ihrer Stadt befindet.???

Tennis Hamburg

Tennis in Hamburg

Tennis ist in Hamburg ? wie in ganz Deutschland ? ?u?erst beliebt. Es gibt in der ganzen Stadt zahlreiche Tennispl?tze und ann?hernd 100 Vereine. Weltber?hmt ist die Tennisanlage am Rothenbaum. Sie z?hlt zu den ?ltesten Tennisanlagen ?berhaupt und hat das gr??te Tennisstadion Deutschlands (12.713 Pl?tze). Bei Regen kann das Dach geschlossen werden. Seit 1892 werden hier die internationalen Tennismeisterschaften von Deutschland (Hamburg?Open) gespielt. Turnierdirektor ist der deutsche Wimbledonsieger von 1991, Michael Stich.

Geschichte des Tennis

Tennis entstand im 13. Jahrhundert in nordfranz?sischen Klosterh?fen, wo es von M?nchen gespielt wurde. Sie nannten das Spiel ?cache? (franz. jagen, fangen). Von Nordfrankreich aus verbreitete sich das Spiel bis nach Schottland. Da es bis Ende des 15. Jahrhunderts mit der Hand gespielt wurde, lautete die ?bliche Bezeichnung - au?er in Nordfrankreichs - "jeu de paume" (franz. Spiel mit der Handfl?che). Schl?ger werden erstmals im Jahre 1495 erw?hnt. Der Name ?Tennis? geht auf den mittelenglischen Begriff ?tenez? zur?ck. Der Ausruf "Tenez!? (franz. nehmt, haltet (den Ball)) war vermutlich als Warnung f?r den Mitspieler gedacht.

Tennis wurde schnell auch au?erhalb der Klostermauern beliebt. Zun?chst beim Adel, sp?ter auch bei den B?rgern. Es wurden Pl?tze mit festem und ebenem Untergrund?angelegt, gerne wurde auch in vornehmen Ballh?usern mit besonders geeignetem Bodenbelag gespielt. Da die Ballh?user meist dunkle W?nde hatten, kleideten sich die Spieler in Wei? ? daher auch die Bezeichnung ?Wei?er Sport?. ?brigens: Zu dieser Zeit machten die Spieler?ihre Angabe, indem sie den Ball ?ber das Netz gegen eine Wand schlugen, welche entlang des Feldes verlief.

Erstes gro?es Tennisturnier in Wimbledon

1874 erfand der englische Major Walter Clopton Wingfield (1833 bis 1912) das Rasentennis und definierte erstmals verbindliche Regeln. Der Ball musste jetzt direkt ?bers Netz geschlagen werden; damit entsprachen die Spielregeln schon ann?hernd den Heutigen. 1877 richtet der All England Croquet and Lawn Tennis Club Worple Road in Wimbledon (London) das erste gro?e Rasentennis-Turnier aus. Auch Frauen hatten schon fr?h Zugang zum ??Lawn-tennis?. Ab 1884 war es ihnen erlaubt, in Wimbledon zu spielen. Einerseits z?chtig, andererseits modebewusst trugen die Damen damals lange wei?e Kleider, H?te und nicht selten hochhackige Schuhe.

Das Turnier in Wimbledon z?hlt seit jeher zu den vier gr??ten Turnieren der Welt, den sogenannten Grand-Slam-Turnieren (die anderen drei Turniere sind in Melbourne/Australian Open, Paris/French Open und New York/US Open). Es ist der Traum eines jeden Tennisprofis, einmal auf dem ?heiligen Rasen? von Wimbledon zu gewinnen.

Die wichtigsten Regeln

TennisZiel des Spiels ist es, den Tennisball einmal mehr als der Gegner ?ber das Netz zu spielen. Zuvor darf der maximal einmal den Boden ber?hrt haben. Der Ballwechsel beginnt mit dem Aufschlag.

Z?hlweise: Meist wird auf zwei Gewinns?tze gespielt, bei gro?en Turnieren (Grand-Slam, Davis-Cup) spielen die Herren auf drei. Ein Satz unterteilt sich in Spiele, ein Spiel in Punkte. Ein Spieler gewinnt einen Satz, wenn er sechs Spiele gewinnt und einen Vorsprung von mindestens zwei Spielen hat. Wenn beide Spieler sechs Spiele gewonnen haben, wird meistens ein Tie-Break (sieben Punkte) gespielt, um schneller eine Entscheidung herbeizuf?hren.

Ein Spiel ist gewonnen, wenn vier Punkte erzielt werden, sofern der Gewinner zwei Punkte Vorsprung hat. Die Punkte werden als 15, 30 und 40 gez?hlt, der vierte Punkt entscheidet das Spiel. Das Aufschlagsrecht wechselt von Spiel zu Spiel.

Geschichte der Z?hlweise

Es gibt mehrere Versionen. Wahrscheinlich bezieht sich die Z?hlweise auf die Linien des Spielfeldes beim ?Jeu de paume?. Jedes Mal, wenn ein Spieler einen Punkt machte, durfte er eine Linie weiter nach vorne gehen und n?herte sich so allm?hlich der Mitte des Feldes. Das Spiel begann an der 0-Zoll-Linie. Gewann ein Spieler einen Punkt, r?ckte er zur 15-Zoll-Linie vor, dann zur 30-Zoll-Linie und schlie?lich zur 40 Zoll-Linie.

Technisch anspruchsvoll

Tennis ist nicht leicht zu lernen. Wahrscheinlich ist sogar ein gewisses Ma? an ?angeborenem? Ballgef?hl vonn?ten. Erste Erfolgserlebnisse in Form l?ngerer Ballwechsel stellen sich meist erst nach?Monaten ein. Es empfiehlt sich, einige Tennisstunden bei einem erfahrenen Tennislehrer zu nehmen.

Die besten Spieler

Es ist schlicht nicht m?glich, den besten oder die beste Tennisspieler(in) aller Zeiten zu benennen. Die meisten haben/hatten ihre St?rken und Schw?chen. Der erfolgreichste deutsche Tennisspieler und dreimalige Wimbledon-Sieger Boris Becker?beispielsweise konnte mit seinem m?chtigen Aufschlag die Gegner zur Verzweiflung bringen. Nimmt man die Erfolge bei Grand-Slam Turnieren als Ma?stab, ergibt sich folgende Liste:

Herren: 1. Roger Federer/CH (17 Siege, noch aktiv); 2. Pete Sampras/USA (14); 3.Rafael Nadal/ESP (13, noch aktiv); Roy Emerson/AUS (12); 5. Rod Laver/AUS, Bj?rn Borg/SWE (beide 11)? 22. Boris Becker/D (6)

Damen: 1. Margaret Smith Court/AUS (24 Siege), 2. Steffi Graf/D (22), 3. Helen Wills Moody/USA (19); 4. Chris Evert/USA (18), Martina Navratilova/USA (beide 18); 5. Serena Williams/USA (17, noch aktiv).

Liste der Grand-Slam-Rekorde

Weitere Informationen

Tennisvereine in Hamburg
Hamburger Tennisverband

Der wei?e Sport
Die ersten Tennisspieler waren franz?sische M?nche. Auch ein englischer Major ist an der Entwicklung des Tennis nicht?unbeteiligt. Und heute k?nnen sich die Hamburger dar?ber freuen, dass sich die gr??te Tennisanlage Deutschlands in ihrer Stadt befindet.???
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