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Gebärdensprache Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

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Stellungnahme des Landesbeirates von Menschen mit Behinderungen: Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (4/7)

Gebärdensprache: Stellungnahme zum LAP: Wohnen

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Stellungnahme des Landesbeirates von Menschen mit Behinderungen: Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (4/7)

Eine zentrale und unabdingbare Voraussetzung für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist die Barrierefreiheit. Alle Maßnahmen der Barrierefreiheit müssen auf der Grundlage anerkannter Regeln der Technik durchgeführt werden. Zu diesem Zweck sollen DIN-Normen, die Vorgaben der Barrierefreiheit enthalten, in Hamburg für rechtsverbindlich erklärt werden. 

Ein wichtiger Aspekt der Barrierefreiheit ist zudem das „Zwei-Sinne-Prinzip“. D.h., Informationen aller Art müssen immer für zwei der drei Sinne „Hören“, „Sehen“ und „Tasten“ gleichzeitig verfügbar sein. Dies gilt es einzuhalten, damit sinnesbeeinträchtigte Menschen nicht benachteiligt werden.

Eine wichtige Stelle zur Herstellung der Barrierefreiheit ist dabei das Kompetenzzentrum für ein barrierefreies Hamburg, das im Zusammenwirken mit Behörden und Bezirksämtern zu diesem Thema berät und Umsetzungsprozesse unterstützt. 
Maßnahme:

  • Das Kompetenzzentrum stößt an seine Kapazitätsgrenzen. Zusammen mit den Trägern des Kompetenzzentrums wird das ihm zugrunde liegende Konzept weiterentwickelt, seine Existenz dauerhaft gesichert und das Personal aufgestockt. 

Für Menschen mit oder ohne Behinderung bildet das Wohnquartier einen wichtigen Bezugsrahmen für die alltägliche Lebensgestaltung. Das Quartier ist der Ort, an dem Partizipation und Teilhabe ermöglicht und sichergestellt werden kann und sollte. Auch hier scheitert es allerdings oftmals an der Barrierefreiheit von Gebäuden und im öffentlichen Raum. 

Maßnahmen:

Die Verkehrsflächen sind begrenzt, deren Neuaufteilung ist jedoch notwendig, um die Ziele der geplanten Mobilitätswende in Hamburg umsetzen zu können. Dies darf jedoch nicht zu Lasten des Fußverkehrs gehen. Für die meisten Menschen mit Behinderungen sind Gehwege die wichtigsten Wegeflächen, wenn sie sich nicht mit einem Pkw fortbewegen. Die Mobilität ist von besonderer Bedeutung für eine selbstbestimmte, gesellschaftliche Teilhabe. Daher müssen der öffentliche Raum und die Verkehrsmittel für jeden Menschen gleichermaßen komfortabel zugänglich und nutzbar sein. 
Maßnahmen: 

Der ÖPNV ist nicht nur vor dem Hintergrund der zu erreichenden Mobilitätswende von großer Bedeutung. Stellt der ÖPNV doch für viele Menschen mit Behinderungen die einzige Möglichkeit dar, mobil zu sein und damit am gesellschaftlichen Leben teilhaben
zu können. Der ÖPNV ist daher so zu gestalten, dass Menschen mit Behinderungen ihn möglichst ohne fremde Hilfe (§ 5 HmbBGG) und zu erschwinglichen Preisen nutzen können. 
Maßnahmen: 

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