Leichte Sprache Die Verfahrens-Lotsen

Hilfe für junge Menschen mit Behinderung und ihre Familien.

Leichte Sprache: Die Verfahrens-Lotsen

Menschengruppe

Unterstützung für verschiedene Menschen: Jugend-Hilfe und Eingliederungs-Hilfe


Kinder und Jugendliche brauchen Unterstützung,

damit sie gut wachsen können.

Meistens kommt die Unterstützung von der Familie.

Manchmal brauchen sie andere Unterstützung.

Dann können andere Menschen helfen.

Zum Beispiel ein Betreuer
oder eine Familien-Helferin.

Das nennt man: Jugend-Hilfe


Junger Mensch im Rollstuhl

Menschen mit Behinderung brauchen Unterstützung

für verschiedene Dinge.

Zum Beispiel einen Betreuer,
der sie in der Freizeit begleitet.

Das Sozial-Amt bezahlt den Betreuer.

Das nennt man: Eingliederungs-Hilfe

Jeder Mensch soll die Unterstützung bekommen,

die er braucht.

Die Verfahrens-Lotsen helfen dabei.


Zwei Personen

Wir sind die Verfahrens-Lotsen

Wir sind Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

beim Jugend-Amt.

Wir kennen uns gut

mit Unterstützungs-Möglichkeiten aus.


Zwei Menschen sitzen an einem Tisch

Das machen wir:

Wir beraten Eltern,

die ein Kind mit Behinderung haben.

Wir beraten Jugendliche

und junge Erwachsene mit Behinderung.

 

Es gibt viele verschiedene Unterstützungs-Angebote

in Hamburg. Zum Beispiel:

  • Hilfe von einem Betreuer oder einer Betreuerin
  • Hilfe in der Schule
  • Hilfe in der Freizeit

Wir überlegen zusammen,

welche Hilfe das Kind oder der Jugendliche braucht.

Wir wissen, wo es die Hilfen gibt.

Und wir wissen, welches Amt die Hilfe bezahlt.


Zwei Menschen sitzen an einem Tisch

Wer kann zur Beratung kommen?

 

Diese Menschen können zu uns kommen:

  • Eltern, die ein Kind mit Behinderung haben
  • Jugendliche mit Behinderung
  • Junge Erwachsene mit Behinderung.
  • Das sind Menschen zwischen 18 und 26 Jahren.

 

Familie auf dem Sofa

Diese Menschen dürfen auch kommen:

  • Die Eltern oder Pflege-Eltern
  • Die gesetzliche Betreuung

 

Zwei Menschen, einer sitzt im Rollstuhl

Es ist egal, welche Behinderung die Menschen haben.

Wir beraten zu jeder Art von Behinderung.

Zum Beispiel:

  • Eine Körper-Behinderung
  • Eine Lern-Behinderung
  • Eine andere Behinderung

Tipp:

Manchmal bekommt ein Mensch

erst später im Leben eine Behinderung.

Sie können auch zu uns kommen,

wenn noch keine Behinderung da ist.


Was passiert in der Beratung?

Zwei Menschen sitzen an einem Tisch

Wir hören Ihnen zu.

Sie sagen,

welche Unterstützung Sie brauchen.

Dann suchen wir zusammen gute Angebote.

  • Wir können beraten.
    Zum Beispiel, welche Unterstützungs-Arten es gibt.
  • Wir können Tipps geben.
    Zum Beispiel, wo es Unterstützung gibt.
  • Wir können helfen.
    Zum Beispiel, wenn Sie einen Antrag ans Amt schreiben müssen.
  • Wir können Sie zu Terminen begleiten.
    Zum Beispiel, zum Gespräch beim Amt.

Unsere Beratung ist freiwillig.

Sie bestimmen selbst,

was wir machen sollen.

 

Eine Frau hält ihren Fingen vor den Mund

Sie können uns alles sagen.

Wir sagen nichts weiter.

Das nennt man Schweige-Pflicht.




Geldscheine und Münzen durchgestrichen

Infos zur Beratung

 

Die Beratung ist kostenlos:

Sie müssen nichts bezahlen.

 

Telefon

Sie brauchen einen Termin für die Beratung.

 

Frau klingelt an Tür

Sie können nicht zu uns kommen?

Dann rufen Sie uns an.

  • Wir machen auch Haus-Besuche.
  • Wir machen auch Online-Beratung.
    Das ist Beratung im Internet.

 

Zwei Menschen sprechen miteinander

Sie brauchen Unterstützung für die Beratung?

Dann sagen Sie uns Bescheid.

Wir können Unterstützung besorgen.

Zum Beispiel einen Übersetzer für Gebärden-Sprache.

Oder für eine andere Sprache.


Bürogebäude

So finden Sie uns

Adresse:

Sozialbehörde – Amt für Familie
Projekt Inklusive Jugendhilfe
Verfahrenslotsen
Hamburger Straße 37
22083 Hamburg

 

U-Bahn

Der Weg mit Bus und Bahn:

Die Sozialbehörde ist im Einkaufs-Zentrum:

Hamburger Meile.

Die nächste Haltstelle heißt: Mundsburg 

Bus mit Rollstuhl-Rampe

Der Bahnhof hat einen Fahrstuhl.

  • Dort hält die U-Bahn: U3
  • Dort halten auch viele Bus-Linien.
  • Der Fußweg vom Bahnhof zu uns
    dauert etwa 8 Minuten.

 

Fragezeichen

Haben Sie Fragen?

Melden Sie sich bei uns.

Wir helfen Ihnen gern.

 

Telefon

Sie können uns anrufen.

Telefon: 040 – 428 63 49 00

 

Computer / E-Mail

Sie können eine E-Mail schreiben.

E-Mail: 
Verfahrenslotsen@soziales.hamburg.de

 

 

 

Infos zum Text:

Übersetzung in Leichte Sprache: Büro für Leichte Sprache Hamburg, Internet: LS.LHHH.de

Der Text ist geprüft: Von Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Campus Uhlenhorst

Die Bilder sind von: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

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