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Senatsbock Anstich 2021

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Eine fast vergessene Tradition ist in Hamburg wiederbelebt worden. Dank des Gemeinschaftsprojektes der Brauereien Blockbräu, Gröninger, Joh. Albrecht, Kehrwieder und Ratsherrn wurde der Senatsbock 2014 erstmals wieder eingebraut.

Senatsblock-Anstich 2021

Senatsbock-Anstich 2021

Am 29. Januar 2021 um 20:15 Uhr ist es wieder soweit. Der Senatsbock wird angestochen, um die fünfte Jahreszeit - wie es schon in den 1950er Jahren üblich war - einzuläuten. Der feierliche Akt wird dieses Jahr als Facebook-Livestream übertragen. Dazu gibt es eine geführte Verkostung mit den Biertasting-Shootingstars Markus und Raffi, bekannt durch ihre Lingener Bierprobe. Von allen Brauereien werden die jeweiligen Braumeister im Live-Stream ihre Variante des Senatsbocks vorstellen und Fragen dazu beantworten. 

Bierenthusiasten können von zuhause aus dabei sein und sich das Bierpaket mit den 6 verschiedenen Senatsböcken bestellen (oder im Craft Beer Store abholen) und die unterschiedlichen Variationen vom klassischen dunklen Bockbier bis zu der stark gehopften, an ein dunkles IPA erinnernden, Version verkosten.

Sechs verschiedene Versionen

2017 gab es zum ersten Mal nicht nur einen Senatsbock, sondern gleich drei verschiedene Versionen, seit 2018 sind es ganze sechs. Die acht Brauereien BLOCKBRÄU, Gröninger, Joh. Albrecht, Kehrwieder Kreativbrauerei, Ratsherrn, Landgang Brauerei, ÜberQuell und Wildwuchs brauen eigenständig einen der drei Böcke und die Kehrwieder Kreativbrauerei den dritten Bock in Kooperation mit Buddelship. 

Die acht beteiligten Hamburger Brauereien

  • Gröninger Privatbrauerei: Sie zählt zu den ältesten Braustätten Hamburgs. Das "Pils" und "Hanseaten Weisse" können Besucher des Brauhauses noch heute aus alten Holzfässern selbst zapfen.
  • Kehrwieder Kreativbrauerei: Seit 2012 braut Oliver Wesseloh, Weltmeister der Sommeliers für Bier, sechs unverwechselbare Standardbiertypen und wechselnde limitierte Biere. Durch die Fassreifung werden verschiedenste spannende Variationen entwickelt.
  • BLOCKBRÄU: Im gemütlichen Brauhaus an den Landungsbrücken lebt die berühmte Hamburger Braugeschichte weiter. Rund 8800 Liter Pilsener und Weizenbier produziert die Brauerei jede Woche und verköstigt sie im Restaurant mit einem der schönsten Blicke über den Hamburger Hafen.
  • Joh. Albrecht: Ein Gasthaus mit eigener handwerklicher Bierherstellung. Die Bierspezialitäten heißen „Kupfer – Das Malzig-Milde Dunkle“ und „Messing – Das Hopfig-Herbe Helle“ und überzeugen durch einen einzigartig hausgebrauten Geschmack.
  • Ratsherrn Brauerei: "Just Craft. Real Taste." ist der Leitgedanke der 2010 in den Schanzenhöfen eröffneten Brauerei. 2012 entstand die Micro Brewery, in der traditionelle Rezepturen mit außergewöhnlichen Geschmacksideen kombiniert werden.
  • Landgang Brauerei: Die 2015 als Hopper Bräu gegründete Brauerei mit Bar und Eventfläche in Bahrenfeld gehört heute zu den am schnellsten wachsenden Craft-Beer-Brauereien in Norddeutschland.
  • ÜberQuell Brauwerkstätten: In den Riverkasematten befindet sich ein Brew Pub mit Micro Brauerei, Restaurant und Terrasse, wo es neben neapolitanischer Pizza köstliche Craft-Beer-Kreationen wie das beliebte "Palim Palim Pale Ale" gibt.
  • Wildwuchs Brauwerk: "Erfrischend unkonventionelle Biere" braut Wildwuchs als einzige Hamburger Brauerei in Bio-Qualität. In der Kleinbrauerei direkt an der Elbe werden alle Produktionsschritte direkt vor Ort ausgeführt.

Der Senatsbock damals

Es ist eine Tradition, die sich vor allem in den 50er Jahren großer Beliebtheit erfreute und bis in die 70er Jahre hinein zelebriert wurde. Mit viel Wirbel und Prominenz wie beispielsweise Boxweltmeister Max Schmeling oder Fußball-Star Uwe Seeler, wurde der jährliche Anstich des ersten Doppelbock-Fasses im altehrwürdigen Curiohaus gefeiert. Im Rahmen eines „feucht-fröhlichen Herrenabends“ ließen die Besucher ihre Zylinder kreisen und stimmten Lieder an. Damals waren es fünf Brauereien (Holsten, Bavaria St. Pauli (Astra), Elbschloss (Ratsherrn), Bill und Winterhuder), die sich zum Brauen dieses einen Biers zusammenschlossen und damit die Bockbierfeste in der dunklen Jahreszeit neu belebten. Doch eine Fusionswelle in den 60er Jahren wälzte die Hamburger Brauereilandschaft um, der Wettbewerb zwischen Brauereien war gestiegen, so dass die Produktion des Senatsbocks schließlich eingestellt wurde.

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