Landesbetrieb Erziehung und Beratung

Erfahrungsbericht ?ber den Zeitraum Dezember 2015 bis Juni 2017 Kooperation zwischen dem LEB und den Kliniken f?r Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Hamburg

Im Jahr 2015 entschloss sich die Freie und Hansestadt Hamburg, vertreten durch den LEB, mit jeder der drei jugendpsychiatrischen Versorgungskliniken ? Kinder- und Jugendpsychiatrie Asklepios-Klinik Harburg, Kinder- und Jugendpsychiatrie Katholisches Kinderkrankenhaus Wilhelmstift, Kinder- und Jugendpsychiatrie Universit?tsklinikum Eppendorf - eine Kooperation einzugehen. Die dadurch bereitgestellte Kapazit?t f?r eine aufsuchende fach?rztliche Beratung kam den Fl?chtlingseinrichtungen des LEB zugute.

Kooperation zwischen dem LEB und den Kliniken f?r Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Hamburg

Hintergrund f?r die Installation dieser Kooperation war die Erfahrung mit einer gro?en Zahl von Minderj?hrigen, die als unbegleitete Fl?chtlinge Schutz in Hamburg suchten. Unter ihnen gab es auch junge Menschen, die durch Gewalt- und Fluchterfahrungen besonders belastet waren. Ihnen sollte eine z?gige, fach?rztliche Hilfe geleistet werden, mit der auch die sozialp?dagogische Arbeit in den Einrichtungen unterst?tzt werden sollte.

Zum Ende der auf zwei Jahre befristeten Kooperation l?sst sich festhalten: Dieses Pilotprojekt, mit dem sich Hamburg bundesweit gro?e Aufmerksamkeit erworben hat, wird positiv bewertet und als Grundlage f?r eine Weiterentwicklung betrachtet. W?hrend der Vertragslaufzeit konnte die Kooperation auf andere Klientengruppen in Einrichtungen des LEB im Regelsystem der Jugendhilfe ausgeweitet und erprobt werden; auch damit nimmt Hamburg im bundesweiten Vergleich eine fortschrittliche Position ein.

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