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Amsinckstraße – Holtenklinker Straße (B5) Magistrale 5

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Auf etwas mehr als 20 Kilometern führt die Magistrale von Hamburgs Innenstadt durch zunächst große gewerblich geprägte Straßenfluchten und das durch Kriegszerstörung und Wiederaufbau geprägte Hamm hinaus in die einst eigenständige Stadt Bergedorf. Dazwischen und meist verborgen hinter Lärmschutzwänden liegen suburbane Einfamilienhausgebiete, Hochhaussiedlungen, Kleingartenanlagen, Industriegebiete — und die Seen und Sanddünen der Boberger Niederung.

Magistrale 5

Team A

Thema „Diversistrale“

Das Team stellt in seiner Analyse die auf den PKW ausgerichtete Magistrale in Frage. Dabei werden zwei differenzierte Straßenräume und mehrere verschiedene Sequenzen ausgemacht. Die Magistrale besitzt einen urbanen Charakter in der inneren Stadt und in Bergedorf. Dazwischen erstreckt sich ein autobahnähnlicher Abschnitt. Diese Sequenzen sind die Punkte entlang der Magistrale, an denen eine Intervention zur Aufwertung der Gesamtmagistrale und der anliegende Räume führen kann. Neben baulichen Maßnahmen bildet eine diversifizierte, und nicht mehr auf den PKW ausgerichtete Mobilität, den Grundstein auf dem Weg zu einer „Diversistrale“:

  • Eine Umgestaltung des Straßenraums mit neuen Straßenquerschnitten und Fahrbahnaufteilun-gen, die Verlängerung der U4 nach Bergedorf, die Anbindung des östlichen Umlandes an die be-stehende Marschenautobahn (A25) und die Verlängerung des Billbrookkanals nach Billstedt sind Maßnahmen zur Verringerung und Diversifizierung des Verkehrsaufkommens.
  • Eine bauliche Ausgestaltung der Geestkante, die an verschiedenen Stellen baulich inszeniert werden soll, macht die Magistrale erlebbar. Von hier werden Sicht- und Raumbezüge in die angrenzenden Quartiere und Gebiete geschaffen.
  • Für Fokusräume wie Berge „Stadt“, Boberg Connected, Bill Gate, dem Kanalviertel Horner Marsch und Downtown Spaldingstraße werden städtebauliche Entwürfe als Bausteine der Diversistrale präsentiert. Die Entwürfe haben gemein, dass sie die Urbanität an den Orten stärken, diese sicht- und erlebbar machen und der Magistrale ein ‚Gesicht‘ und bisher fehlende Orientierungspunkte geben.

Team-Mitglieder

Team-Mitglieder

Team-Mitglieder

Marcel van de Meijs (Palmbout Urban Landscapes bv)
Ruud van Leeuwen (Palmbout Urban Landscapes bv)
Philip Stapel (Octagon Architekturkollektiv)
Henry Fenzlein (Octagon Architekturkollektiv)
Julia Köpper (Octagon Architekturkollektiv)
Martin Froh (Winking · Froh  Architekten GmbH)
Stefan Waselowsky (Winking · Froh  Architekten GmbH)
Alexandra Czerner (cga: czerner göttsch architekten)
Julian Mauerer (cga: czerner göttsch architekten)
Adana Czerner (cga: czerner göttsch architekten)
Jürgen Göttsch (cga: czerner göttsch architekten)
Bodo Schwieger (team red)
Andrea Stahl (Bezirk Bergedorf)
Duc Le (HafenCity Universität Hamburg)

Team B

Thema: “green in between” - serving valley [Mehrwerttal]“

In der Analyse stellt die Arbeit drei Abschnitte der Magistrale heraus, die unter Bezugnahme auf die umgebenden Stadträume umgestaltet werden sollen. Die einende Idee ist die des Mehrwerttals, das vor allem landschaftsdienliche und nachhaltige Funktionen besitzen soll. Die sich ergebenden Mehrwerte sind neue Freizeitqualitäten, neue Mobilitätsangebote, verbesserter Klimaschutz und eine Adressbildung.

Boulevard ist der Name des ersten innerstädtischen Abschnitts. Unter dem Begriff Parklane wird der Abschnitt zwischen dem Innenstadtbereich und Bergedorf zusammengefasst. Der letzte Abschnitt, der durch Bergedorf verläuft, soll zur Stadtstraße werden. Jeder Abschnitt besitzt seine eigenen Qualitäten, die gestärkt werden sollen. Besonders an der Parklane besteht die Möglichkeit angrenzende Quartiere wie die Großwohnsiedlung Mümmelmannsberg oder Billstedt zu adressieren und mit den gegenüberliegenden Grünräumen eine Verbindung zu erschaffen. Um die Vision mit Leben zu füllen, schlägt die Arbeit verschiedene Maßnahmen vor:

  • Der Verkehrsraum der Magistrale soll hin zu einem die anliegenden Räume vernetzenden Element umgestaltet werden.
  • Zur Verkehrsentlastung wird eine Verlängerung der U-Bahn Linie 4 bis nach Bergedorf vorgeschlagen. Darüber hinaus sollen die  bestehenden Siedlungen und Kerne entlang der Magistrale gestärkt und entwickelt werden, wodurch Wege in die Innenstadt entfallen sollen.
  • In hervorgehobenen Verdichtungsräumen wie an der Spaldingstraße, der Eiffestraße, in Billstedt und Bergedorf werden Nachverdichtungen und Einzelmaßnahmen vorgenommen, die der Leitidee der Siedlungsstärkungen folgen.

Team-Mitglieder

Team-Mitglieder

Team-Mitglieder

Jeroen Camerlinckx (BUUR)
Jan Hamerlinck (BUUR)
Philipp Krass (berchtoldkrass space&options)
Saskia Niklas (berchtoldkrass space&options)
Karin Renner (RENNER HAINKE WIRTH ZIRN ARCHITEKTEN GMBH)
Stefan Wirth (RENNER HAINKE WIRTH ZIRN ARCHITEKTEN GMBH)
Melanie Zirn (RENNER HAINKE WIRTH ZIRN ARCHITEKTEN GMBH)
Enric Mas (RENNER HAINKE WIRTH ZIRN ARCHITEKTEN GMBH)
Tim Kettler (LA'KET ARCHITEKTEN GMBH)
David Lagemann (LA'KET ARCHITEKTEN GMBH)
Maximilian Heinrich (team red)
Timo Lundelius (Code for Hamburg e.V.)
Michael Mathe (Bezirk Mitte)
Michél Slottag (HafenCity Universität Hamburg)

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