Förderung für Baugemeinschaften Finanzierung & Förderung

Bausteine der Hamburger Baugemeinschaftsförderung

Förderung und Finanzierung

Finanzierung & Förderung

Die Stadt Hamburg unterstützt Baugemeinschaften im Rahmen der öffentlichen Wohnraumförderung. Dabei wird zwischen genossenschaftlichem und individuellem Eigentum unterschieden. Genossenschaftliche Projekte werden durch das Förderprogramm „Baugemeinschaften“ gefördert. Dabei bestehen unterschiedliche Förderkonditionen für Baugemeinschaften, die eine Kleingenossenschaft gründen und Baugemeinschaften, die eine Kooperation mit einer Bestandsgenossenschaft eingehen. Mitglieder von Baugemeinschaften mit individuellem Eigentum (WEG) können eine Förderung nach der Förderrichtlinie „Eigenheim“ in Anspruch nehmen.

Die Förderung wird über die IFB Hamburg, die Hamburgische Investitions- und Förderbank bereitgestellt. Dort finden Sie auch viele weitere Informationen zur Wohnraumförderung.

 Eine Förderung kann nur beantragen, wer die Regelungen zu Einkommensgrenzen und Belegungsbindungen einhält. Außerdem sind die Begrenzungen hinsichtlich der förderfähigen Wohnungsgrößen zu beachten. Eine erste Hilfe für die Klärung, ob Sie für eine Förderung in Frage kommen, bietet der Einkommensrechner der IFB Hamburg.

Eine weitere wichtige Voraussetzung für die Projektfinanzierung ist ein ausreichender Eigenkapitalbesitz der Gruppe. Je nach Grundstück, Rechtsform, Förderfähigkeit und möglicher Kooperation mit einer Bestandsgenossenschaft, muss unterschiedlich viel Eigenkapital aufgebracht werden. Das Eigenkapital wird zusätzlich zu den Fördergeldern dafür benötigt, anteilig das Grundstück zu erwerben und den Bau zu finanzieren.

Wenn die Entscheidung gefallen ist, welche Rechtsform Ihre Baugemeinschaft haben wird, finden Sie in den beiden folgenden Förderrichtlinien alle angebotenen Förderbausteine für Ihr Projekt:

1. Baugemeinschaften mit genossenschaftlichem Eigentum

Förderrichtlinie Baugemeinschaften

2. Baugemeinschaften mit individuellem Eigentum

Förderrichtlinie Eigenheim

Die Stadt Hamburg unterstützt genossenschaftliche Baugemeinschaften durch ein eigenes Förderprogramm der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg).

Grundsätzlich besteht die Förderung aus zinsgünstigen Darlehen und aus Zuschüssen. Die Förderung unterscheidet Grundmodule, die mit einer Mischung aus Darlehen und Zuschuss fördern von Ergänzungsmodulen, die hauptsächlich eine Zuschussförderung sind.

Als ersten Überblick über diese Förderbausteine finden Sie hier eine Übersicht:

Grundmodule:

  • Darlehen für das Grundstück
  • Darlehen für das Bauvorhaben
  • Darlehen für Stellplätze (PKW, Zweiräder)
  • Darlehen für Gemeinschaftsraumfläche

Zusätzlich gefördert werden auch

  • kompakte Wohnungen oder kompakte Bauvorhaben
  • Fahrradstellplätze
  • Carsharing Stellplätze
  • Wettbewerbe
  • ein verstärkter Hausanschluss für E-Mobilität

Ergänzungsmodule - optional

  • energiesparendes Bauen
  • barrierefreies Bauen
  • Aufzugsanlagen
  • Begegnungsräume
  • Integrationsleistungen

Wichtiger Hinweis:

Die Aufnahme in das Wohnraumförderprogramm erfolgt bei Baugemeinschaften über die Agentur für Baugemeinschaften, die auch Projekte über die Förderung berät. Die vollständigen Förderanträge müssen spätestens vor Baubeginn eingereicht werden. Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn vor einer schriftlichen Zustimmung der IFB Hamburg mit Baumaßnahmen begonnen worden ist.