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Baumschädlinge Die Wollige Napfschildlaus

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(Pulvinaria regalis)

Baumkrankheiten und Baumschädlinge

Die Wollige Napfschildlaus

Die Wollige Napfschildlaus ((Pulvinaria regalis) ist vermutlich aus Südostasien eingeschleppt worden und wird in Europa seit 1964 (in Deutschland seit 1989) meist in Stadtgebieten registriert, also in Bereichen in denen die Bäume durch negative Umwelteinflüsse bereits geschwächt sind.

Der Schädling befällt vorwiegend Linde, Ahorn und Rosskastanie. Pro Baum kann der Befall dabei bei 20.000 bis 30.000 Läusen liegen. Durch das feuchtwarme Klima in den Innenstädten breitet sich der Schädling rasch aus.

Die adulten Tiere besitzen einen fest mit dem Körper verbundenen Rückenschild. Die Larvenstadien sind als kleine weiße, ca. 2 mm große Punkte am Stamm und an den Ästen zu erkennen.
Im Frühjahr legen die Weibchen die Eier (200 – 3000) in weißen sog. Eisäcken aus Wachswolle am Stamm und an den Astunterseiten der Bäume ab. Manchmal sind ganze Partien von Stamm und Ästen nahezu vollständig von den Weibchen und ihren wolligen Eigelegen bedeckt.
Nach ca. 3 Wochen schlüpfen die Jungtiere (Nymphen), die stammaufwärts wandern und sich an der Blattunterseite einnisten. Dort saugen sie im Sommer den Pflanzensaft, um gestärkt auf den Ästen zu überwintern.

Denkbar im Einsatz gegen den Befall der Bäume mit der Wolligen Napfschildlaus ist eine biologisch gesteuerte Verringerung über natürliche Feinde. Eine dunkel gefärbte Unterart der Marienkäfer (Exochomus quadripustulatus) und seine Larven sind erfolgreiche Fressfeinde der Napfschildlaus. Auch verschiedene Schlupfwespenarten (z.B. Metaphycus helvolus) zählen zu ihren natürlichen Gegenspielern.

Das Besprühen mit Ölen zeigen nur gegen die Jungstadien (Nymphen) der Wolligen Napfschildlaus Teilerfolge und auch der Einsatz von Pestiziden im Siedlungsraum kann nicht als geeignetes Mittel zur Bekämpfung des Schädlings begriffen werden. Der Einsatz von Hochdruckreinigern und Bürsten ist ebenfalls bedenklich, da diese zu Rindenverletzungen führen.

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