Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Rehabilitation und Teilhabe Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)

Die Teilhabeberatung unterstützt Menschen mit Behinderung und von Behinderung bedrohte Menschen bei Fragen zur Rehabilitation und Teilhabe.

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) für Menschen mit Behinderung in Hamburg

Wann hilft die Teilhabeberatung?

vergrößern Logo - Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) (Bild: www.teilhabeberatung.de) Die "Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)" berät Sie kostenlos bei allen Fragen zur Teilhabe, zum Beispiel:

  • Wo und wie beantrage ich Leistungen zur medizinischen Rehabilitation?
  • Was ist eine persönliche Assistenz, welche Hilfsmittel kommen für mich infrage?
  • Wie kann ich berufliche Perspektiven entwickeln, den passenden Arbeitsplatz finden und erhalten?

Sie können sich frühzeitig beraten lassen, schon bevor Sie konkrete Leistungen beantragen.

Wer berät mich?

Die Teilhabeberatung erfolgt durch besonders qualifizierte Beraterinnen und Berater. Sie beraten auf „Augenhöhe“; viele von ihnen leben selbst mit einer Behinderung.

Die Beratung soll Ihnen helfen, selbstbestimmt zu leben. 

Unabhängig und ergänzend: Was bedeutet das?

Die Teilhabeberatung ist unabhängig von Trägern, die Leistungen bezahlen (zum Beispiel Krankenkassen). Sie ist auch unabhängig von Anbietern, die für ihre Leistungen bezahlt werden (zum Beispiel Reha-Kliniken).

Die Teilhabeberatung ergänzt die Beratungspflicht anderer Stellen (zum Beispiel Rentenversicherung). Das heißt, Sie haben gegenüber diesen Stellen auch weiterhin einen Rechtsanspruch auf Beratung.

Beratungsstellen in Hamburg

In Hamburg gibt es acht Beratungsstellen (Liste und Stadtplan), die Ihnen bei allen Fragen zur Teilhabe weiterhelfen. Sie entscheiden selbst, wo Sie sich beraten lassen möchten:

Gesetzliche Grundlage

Die Grundlage für die Teilhabeberatung wurde durch das Bundesteilhabegesetz geschaffen. Die Beratung wird auf Grundlage des Paragrafen 32 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert (Förderrichtlinie und weitere Fachinformationen).

Die Teilhabeberatung übernimmt Aufgaben der ehemaligen "Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation".

Weiterführende Informationen

Alle Informationen zur "Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB)" in Deutschland finden Sie unter www.teilhabeberatung.de