Rentenbezugsmitteilungsverfahren

  • Das Wichtigste vorab

    Das Wichtigste vorab

    Erforderliche Unterlagen

    keine

    Zu beachten

    Hilfe erhalten Sie bei ehrenamtlichen Rentenberatern, Lohnsteuerhilfevereinen und Angehörigen der steuerberatenden Berufe. Für die Ausgabe von Steuererklärungsvordrucken und die Klärung von Einzelfragen stehen die Informations- und Annahmestellen der Hamburger Finanzämter zur Verfügung.
  • Formulare, Services & Links

    Formulare, Services & Links

  • Dauer & Gebühren

    Dauer & Gebühren

    Gebühren

    keine
  • Allgemeine Informationen

    Allgemeine Informationen

    Das sogenannte Rentenbezugsmitteilungsverfahren ist Teil der Neuordnung der Rentenbesteuerung ab dem Jahr 2005. Dieses Mitteilungsverfahren soll die zutreffende steuerliche Erfassung der Rentenzahlungen ermöglichen.

    Die Rentenbezugsmitteilungen (RBM) enthalten die vom Rententräger gezahlten Beträge. Es handelt sich hierbei um ein rein technisches Verfahren zur Unterrichtung der Finanzämter. Die Verpflichtung zur Abgabe einer Steuererklärung wird durch das Mitteilungsverfahren nicht berührt.

    Die Rentenversicherungsträger übermitteln die Rentenbezugsmitteilungen an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA). Diese Zentrale Stelle sammelt die Daten und leitet sie an die Landesfinanzverwaltungen und an die zuständigen Finanzämter weiter. Grundlegende Voraussetzung für dieses Verfahren war die Vergabe einer steuerlichen Identifikationsnummer (IdNr.) durch das Bundeszentralamt für Steuern. Die persönliche IdNr. wurde im Jahr 2008 eingeführt und jedem Bürger mitgeteilt. Sie ermöglicht es der Finanzverwaltung, die RBM für Zeiträume ab 2005 dem jeweiligen Rentenbezieher konkret zuzuordnen.

    Wenn sich aus dem durch die Finanzbehörden durchgeführten Datenabgleich positive oder negative Abweichungen zu den Angaben in den bisher abgegebenen Steuererklärungen ergeben, wird das Finanzamt entsprechend nachfragen und um Aufklärung bitten. Wurden bisher keine Steuererklärungen abgegeben und besteht die Wahrscheinlichkeit, dass eine Steuer festzusetzen ist, wird das Finanzamt nachträglich die Steuererklärungen anfordern. Wer für zurückliegende Jahre bisher keine Steuererklärung abgegeben hat und jetzt erkennt, dass er dazu verpflichtet gewesen wäre, sollte der Aufforderung zuvorkommen und die Steuererklärung unverzüglich abgeben.

Ermittlung der zuständigen Stelle
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Suchbegriffe: Alterseinkünfte, Besteuerung_von_ Renten, Rentenbezügemitteilungen
Stand der Information: 18.11.2017