Verpflichtungserklärungen, Aufenthalt bis zu 3 Monate

Wenn Sie einen ausländischen Besucher einladen wollen, der für die Einreise ein Visum benötigt, ist es in der Regel erforderlich, dass Sie gegenüber dem Kundenzentrum eine Verpflichtungserklärung abgeben. Mit...

Wenn Sie einen ausländischen Besucher einladen wollen, der für die Einreise ein Visum benötigt, ist es in der Regel erforderlich, dass Sie gegenüber dem Kundenzentrum eine Verpflichtungserklärung abgeben.

Mit dieser Erklärung verpflichten Sie sich für die Dauer des Aufenthaltes, den Lebensunterhalt des Besuchers einschließlich der Leistungen im Krankheitsfall sicher zu stellen.
Sie können sich immer nur an das für Ihren Wohnort zuständige Einwohner-Kundenzentrum wenden. Ausnahmen bilden die Standorte Bergedorf und Billstedt. Dort wenden Sie sich bitte per E-Mail an den Fachbereich Ausländerangelegenheiten.

Wichtige Hinweise

Voraussetzungen

  • Der Einladende muss persönlich erscheinen.
  • Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit (siehe Links)
  • Das Formular zur Verpflichtungserklärung erhalten Sie nur bei dem für Ihren Wohnort zuständigen Kundenzentrum und muss auch dort abgegeben werden.
  • Vertreter von juristischen Personen können sich an das für den Sitz der juristischen Person zuständige Kundenzentrum oder das für ihren Wohnort zuständige Kundenzentrum wenden. Die genaue Zuständigkeit erfahren Sie bei Eingabe Ihrer Meldeadresse im Feld oben.

Benötigte Unterlagen

 Von dem BESUCHER werden benötigt:
  • genaue Personalien (Vor- und Zuname, Geburtsdatum und -ort),
  • Adresse im Ausland,
  • Wünschenswert ist die Seriennummer des Reisepasses. 

 

Von dem GASTGEBER werden benötigt:

  • Personalausweis oder Reisepass,
  • Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit. Neben Bescheiden über Kindergeld, Kinderzuschlag oder Elterngeld bei ARBEITNEHMERN auch durch Vorlage der Lohn-/Gehaltbescheinigung/Bezügemitteilung für den letzten Monat.
  • Bei RENTNERN: Rentenbescheid aus dem die Höhe der aktuellen monatlichen Rente hervorgeht.
  • SELBSTÄNDIGE/FREIBERUFLER: Letzter Steuerbescheid und aktuelle Gewinn- und Verlustrechnung oder sonstige Nachweise (z.B. vom Steuerberater bescheinigt), aus denen das monatliche Nettoeinkommen oder der aktuelle monatliche Gewinn hervorgeht. Kontoauszüge oder Sparbücher reichen als Nachweise NICHT aus.
  • JURISTISCHE PERSONEN (z.B. GmbH): Handelsregisterauszug (nicht älter als 3 Monate), Gewinn- und Verlustrechnung oder sonstige Nachweise (Vorsprache des Geschäftsführers oder eines Prokuristen).
  • BezieherInnen von ARBEITSLOSENGELD I: letzter Bewilligungsbescheid

Zu Beachten

Bitte beachten Sie, dass für die Standorte Billstedt und Bergedorf der Fachbereich Ausländerangelegenheiten zuständig ist.
Eine Terminvereinbarung ist dort ausschließlich per E-Mail möglich. Bitte nutzen Sie für die Terminbuchung eine der folgenden E-Mail-Adressen:
Eine Verpflichtungserklärung kann nicht von folgenden Personen abgegeben werden: Empfänger von Leistungen nach dem AsylbLG, dem SGB II , dem SGB XII  oder ein Stipendium erhalten. Auch nicht von Ausländern, wenn sie folgendes besitzen: Duldung, Fiktionsbescheinigung, Aufenthaltsgestattung, Visum nach dem Aufenthaltsgesetz oder dem Visakodex, kurzfristige Aufenthaltserlaubnisse.

Fristen

Eine Verpflichtungserklärung kann maximal 6 Monate vor dem 1. Tag des Besuchs beantragt werden.

Ablauf, Dauer & Gebühren

Verfahrensablauf

Persönliche Vorsprache erforderlich. Im Anschluss bekommen Sie die Verpflichtungserklärung ausgehändigt.

Dauer

ca. 30 Minuten pro Verpflichtungserklärung

Gebühren

29 EUR.

Rechtliche Hinweise

Rechtsgrundlage

§ 68 Aufenthaltsgesetz

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