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Bezirksamt Altona

Erlaubnis zum Betrieb einer Prostitutionsstätte

Wenn Sie einen Prostitutionsgewerbe (Prostitutionsstätte, Prostitutionsvermittlung, Prostitutionsfahrzeug, Prostitutionsveranstaltung) betreiben möchten, benötigen Sie hierfür eine Erlaubnis.

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Adresse und Kontakt

Adresse

Bezirksamt Altona
Fachamt für Beratungen, Erlaubnisse und Anmeldungen nach dem Prostituiertenschutzgesetz
Große Reichenstraße 14 20457 Hamburg

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Telefonnummer

+49 40 42811-1466

Öffnungszeiten

Anmeldung nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Mo+Di 10-12 u. 13-17, Do+Fr 10-12 Uhr.

Infos zur Einrichtung

Öffentliche Verkehrsanbindung

Busse 4/6 Brandstwiete, U1 Meßberg

Wichtige Hinweise

Voraussetzungen

  • Sie müssen bei der zuständigen Behörde einen Antrag auf die Erteilung der Erlaubnis zum Betreiben eines Prostitutionsgewerbes stellen.
  • Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung muss mit dem Betriebskonzept vereinbar sein.
  • Sie müssen 18 Jahre oder älter sein.
  • Sie müssen die erforderliche Zuverlässigkeit für den Betrieb eines Prostitutionsgewerbes aufweisen. Diese haben Sie zum Beispiel nicht, wenn Sie innerhalb der 5 Jahre vor Antragsstellung eine rechtskräftige Verurteilung wegen eines Verbrechens gegen die sexuelle Selbstbestimmung erhielten.

Benötigte Unterlagen

Prostitutionsgewerbe: 
  • Antrag nach § 12 Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG).
  • Kopie des Personalausweises (Vorder- und Rückseite) oder Reisepass mit Meldebescheinigung.
  • Bei ausländischen Staatsangehörigen: Kopie des Nationalpasses und des Aufenthaltstitels (beidseitig), gegebenenfalls dazugehörige Dokumente sind ebenfalls zu kopieren (beispielsweise ein Zusatzblatt).
  • Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde (Belegart 0, beziehungsweise europäisches Führungszeugnis) für die antragsstellende Person beziehungsweise gesetzliche Vertretung (maximal drei Monate alt).
  • Bei juristischen Personen:
    Auszug aus einem der folgenden Register:
    ·          Handelsregister
    ·          Genossenschaftsregister
    ·          Vereinsregister
  • Datenblatt mit Angaben zur Überprüfung der Zuverlässigkeit von Personen, die als Stellvertretung, Leitung oder Beaufsichtigung des Betriebs vorgesehen sind.

    Betriebskonzept für:
    Prostitutionsstätten, Prostitutionsveranstaltungen und Prostitutionsvermittlungen mit folgenden Unterlagen:
  • Grundrisszeichnung der Innen-  und gegebenenfalls Außenanlagen mit Fluchtwegen.
  • Miet-, Pacht- oder Nutzungsvertrag beziehungsweise Eigentumsnachweis.
  • Gegebenenfalls die Hausordnung.
  • Gegebenenfalls Vertragsmuster / Mustervereinbarung mit Prostituierten.
  • Gegebenenfalls ein Hygieneplan.
  • Gegebenenfalls Sonstiges (zum Beispiel Fotos).

        Prostitutionsfahrzeuge mit folgenden Unterlagen:

  • Aktuelle Betriebszulassung (Zulassungsbescheinigung Teil I und II).
  • Aktuelles Foto des Fahrzeugs.

Zu Beachten

Hinweis Stellvertretererlaubnis:
Sofern Ihr Prostitutionsgewerbe durch eine als Stellvertretung eingesetzte Person betrieben werden soll, bedarf es hierzu einer gesonderten Erlaubnis und Zuverlässigkeitsprüfung. Der Antrag einer Stellvertretererlaubnis kann nur gestellt werden, wenn die Erlaubnis zum Prostitutionsgewerbe erteilt worden ist.

Fristen

Vor Inbetriebnahme des Prostitutionsgewerbes.

Ablauf, Dauer & Gebühren

Dauer

Abhängig vom Prüfungsaufwand (Maximal 3 Monate ab Eingang aller Unterlagen).

Gebühren

Gebührenrahmen von 100 - 3.000 Euro, gegebenenfalls zusätzliche Zustellungsauslagen.

Beschreibung der Leistung

Wenn Sie ein Prostitutionsgewerbe betreiben, müssen Sie eine Erlaubnis beantragen.
  • Die Erlaubnis für den Betrieb einer Prostitutionsstätte, einer Prostitutionsvermittlung, einer Prostitutionsveranstaltung oder eines Prostitutionsfahrzeugs wird zugleich für ein bestimmtes Betriebskonzept und für bestimmte bauliche Einrichtungen, Anlagen und darin befindliche Räume sowie für ein bestimmtes Fahrzeug erteilt.
  • Die Erlaubnis kann befristet werden. Sie wird auf Antrag verlängert, wenn die Voraussetzungen für die erste erteilte Erlaubnis sich nicht geändert haben.
  • Für die Durchführung einer Prostitutionsveranstaltung und für das Aufstellen eines Prostitutionsfahrzeuges gelten zusätzliche Anzeigepflichten.

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