Informationen siehe oben

Blindenführhund beantragen

Blinde oder hochgradig sehbehinderte Menschen können einen Blindenhund als Hilfsmittel beantragen.

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Adresse und Kontakt

Wichtige Hinweise

Voraussetzungen

  • Hochgradige Sehbehinderung oder Blindheit
  • Verordnung durch den Augenarzt
  • Artgerechte Unterbringung und Verpflegung des Hundes
  • Persönliche Eignung der hundehaltenden Person
  • Täglicher Auslauf
  • Hundehaltende Person muss ein Mobilitätstraining absolviert haben

Benötigte Unterlagen

Ärztliche Verordnung, aus der die Einschränkung der Sehfähigkeit hervorgeht.

Zu Beachten

Keine

Fristen

Keine

Ablauf, Dauer & Gebühren

Dauer

Über Ihren Antrag zur Finanzierung eines Blindenführhundes muss die Krankenkasse innerhalb einer Frist von 2 Monaten ab Antragseingang entscheiden.

Gebühren

Die Übernahme der Kosten für die Anschaffung, Ausbildung und Einarbeitung des Hundes sowie einer monatlichen Pauschale für die Unterhaltskosten erfolgt durch die Krankenkasse.

Rechtliche Hinweise

Rechtsbehelf


  • Widerspruch

  • sozialgerichtliche Klage

Rechtsgrundlage

Anlage 11 zu § 25 Abs. 1 und 4 Bundesbeihilfeverordnung (BBhV)

https://www.gesetze-im-internet.de/bbhv/anlage_11.html

§ 33 Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V)

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__33.html

Beschreibung der Leistung

Blindenhunde oder Blindenführhunde sind speziell ausgebildete Hunde, die blinde oder hochgradig sehbehinderte Menschen im Alltag unterstützen und es ihnen erlauben, sich gefahrlos zu orientieren. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Anschaffung, Ausbildung und Einarbeitung des Hundes. Sie zahlt zusätzlich eine monatliche Pauschale für die Unterhaltskosten.

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