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Sozialbehörde

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach SGB IX an Arbeitgeber bewilligen

Sie können finanzielle oder beratende Unterstützung zum Erhalt bestehender und/oder Schaffung neuer Arbeitsplätze für schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Mitarbeiter beantragen. 

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Adresse und Kontakt

Adresse

Sozialbehörde
SI 44
Integrationsamt
Hamburger Straße 47 22083 Hamburg

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Telefonnummer

+49 40 42863-0

Infos zur Einrichtung

Mensch in einem Rollstuhl barrierefrei

Öffentliche Verkehrsanbindung

U3/Busse X22/261 Hamburger Straße, siehe auch Link HVV Geofox

Wichtige Hinweise

Voraussetzungen

Sie beschäftigen schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Personen.

Benötigte Unterlagen

Bei jeder Leistung:
  • Kopie eines aktuellen Nachweises der Beschäftigung (Arbeitsvertrag)
  • Kopie des Schwerbehindertenausweises beziehungsweise des Gleichstellungsbescheides

Zu Beachten

Das Integrationsamt benötigt zur Antragsprüfung immer auch den Feststellungsbescheid des Menschen mit Behinderung. Sollte Ihnen dieser als Unternehmen nicht vorliegen, teilen Sie Ihrem oder Ihrer Mitarbeitenden bitte mit, dass er oder sie diesen zur Vervollständigung des Antrags an das Integrationsamt senden muss.

Fristen

Fristtyp: Antragsfrist

Bemerkung: Der Antrag ist immer im Vorfeld der Beschaffung einer Leistung einzureichen. Rückwirkende Anträge für bereits beschaffte Hilfsmittel oder Leistungen können in der Regel nicht anerkannt werden.

Ablauf, Dauer & Gebühren

Dauer

6 Wochen bis 12 Wochen

Bemerkung für weitere Informationen zur Bearbeitungsdauer:

Die Bearbeitungsdauer ist zum Beispiel abhängig von etwaigen Betriebsbesuchen, Einreichung weiterer benötigter Unterlagen und Ihrer Mitwirkung im Allgemeinen.

Gebühren

Keine

Rechtliche Hinweise

Rechtsbehelf

Widerspruch

Rechtsgrundlage

§ 185 Absatz 3 Nummer 2a Sozialgesetzbuch Neuntes Buch in Verbindung mit § 26 Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9_2018/__185.html

https://www.gesetze-im-internet.de/schwbav_1988/__26.html

§ 185 Absatz 3 Nummer 2b Sozialgesetzbuch Neuntes Buch in Verbindung mit § 26a Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9_2018/__185.html

https://www.gesetze-im-internet.de/schwbav_1988/__26a.html

§ 185 Absatz 3 Nummer 2c Sozialgesetzbuch Neuntes Buch in Verbindung mit § 26b Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9_2018/__185.html

https://www.gesetze-im-internet.de/schwbav_1988/__26b.html

§ 185 Absatz 3 Nummer 2d Sozialgesetzbuch Neuntes Buch in Verbindung mit § 26c Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9_2018/__185.html

https://www.gesetze-im-internet.de/schwbav_1988/__26c.html

§ 185 Absatz 3 Nummer 2e Sozialgesetzbuch Neuntes Buch in Verbindung mit § 27 Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9_2018/__185.html

https://www.gesetze-im-internet.de/schwbav_1988/__27.html

§ 15 Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung

https://www.gesetze-im-internet.de/schwbav_1988/__15.html

Beschreibung der Leistung

Wenn Sie zum Erhalt bestehender und/oder Schaffung neuer Arbeitsplätze für schwerbehinderte oder Ihnen gleichgestellte Angestellte Unterstützung benötigen, können Sie finanzielle oder beratende Leistung beantragen.
Gefördert werden (Einzel-)Unternehmen.
Sie können aus zwei verschiedenen Optionen wählen.
  • einer Beratungsleistung zum Thema „Bewilligung von Leistungen für schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Personen an Unternehmen“ durch das Integrationsamt anfragen
oder
  • eine finanzielle Leistung mittels einer Antragstellung beantragen. Dort können Sie alle relevanten Informationen zum Unternehmen und zur schwerbehinderten oder ihr gleichgestellten Person angeben. Ihren Bedarf können Sie in einem Freitextfeld beschreiben oder – sobald diese Anträge ergänzt worden sind – folgende Leistungen direkt beantragen:
    • Beschäftigungssicherungszuschuss (BSZ) beziehungsweise Ausgleich bei außergewöhnlichen Belastungen für Unternehmen
    • Behinderungsgerechte Einrichtung oder Ausstattung von Arbeitsplätzen beziehungsweise dem Arbeitsumfeld
    • Investitionen zur Schaffung eines neuen Arbeits- oder Ausbildungsplatzes
    • Berufsausbildung
    • Sonstige Maßnahmen zur behindertengerechten Beschäftigung (beispielsweise Qualifizierungsmaßnahmen)
Der Förderumfang wird individuell und abhängig von der benötigten Leistung festgelegt. Die tatsächliche Höhe der Förderung errechnet sich aus dem Umfang der Maßnahme.

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