Schnuppergärten Auf gute Nachbarschaft

Um das Gärtnern einer größeren Bevölkerungsgruppe zu ermöglichen werden in Eimsbüttel Hochbeete als Mini-Schnuppergärten angeboten.

Gemüse im Kleinen – es muss nicht immer eine große Parzelle sein Gemüse im Kleinen – es muss nicht immer eine große Parzelle sein

Auf gute Nachbarschaft

Das Reinschnuppern wird den Interessierten im Kleingartenverein 314  leicht gemacht. Der Nutzungsvertrag für ein Hochbeet läuft über ein Jahr, kann aber wiederholt abgeschlossen werden. Somit erhalten auch die Nichtkleingärtner die Möglichkeit, ihr eigene Kräuter und Gemüse zu ziehen und auszuprobieren, ob Ihnen das Gärtnern liegt. Die Hochbeete werden besonders von älteren Menschen genutzt, denen eine herkömmliche Kleingartenparzelle zu arbeitsintensiv ist. Auch Geflüchtete finden hier in Hochbeeten oder Beetgärten ein Betätigungsfeld. Auf diese Weise wird die Klientel der „klassischen“ Kleingärtner erweitert und manchmal finden die Nutzer anschließend den weg als Pächter in den Kleingartenverein. Daneben bietet der Verein den Kindern der benachbarten Grundschule eine größere Schulgartenparzelle. All diese Aktivitäten wurden von der Stadt finanziell unterstützt.

Diese Form des besonderen Engagements ist nur ein Beispiel, denn auch in zahlreichen anderen Kleingartenvereinen sind  soziale Projekte verankert.

Aufgrund der positiven Resonanz ist derzeit eine dritte Fläche mit Hochbeeten in Planung.

Daneben gibt es in verschiedenen Kleingartenvereinen auch Projekte, die sich der Förderung des Naturschutzes verschrieben haben, z.B. mit Naturgärten oder Naturlehrpfaden. Und wie der Verein 314 richten auch zahlreiche andere Vereine ein besonderes Augenmerk auf insektenfreundliches Gärtnern.

Kontakt

Renate Städtler

Amt für Naturschutz, Grünplanung und Energie


Behörde für Umwelt und Energie
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg

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