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Frühe Hilfen Altona Beratungsangebot für Schwangere und junge Familien

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Seit Mai 2007 verbessert ein Modellprojekt in drei Stadtteilen die Unterstützung für Schwangere und junge Familien. Ziel und Aufgabe ist es, ein niedrigeschwelliges Beratungsangebot anzubieten.

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Frühe Hilfen Altona

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Die Geburt eines Kindes stellt Eltern naturgemäß vor neue Herausforderungen. Mit dem Modellprojekt Frühe Hilfen Altona erhalten Schwangere und junge Familien in problembelasteten Stadtteilen von Anfang an Hilfe und Unterstützung, die dazu beiträgt, ihre Erziehungsfähigkeit zu stärken und ihren Familienalltag besser zu bewältigen.

Gefördert wird das Projekt, das am 23.05.2007 von Hamburgs Zweiter Bürgermeisterin Birgit Schnieber-Jastram und dem Leiter des Bezirksamtes Altona, Hinnerk Fock, vorgestellt wurde, von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz und dem Bezirk. Bürgermeisterin Birgit Schnieber-Jastram: "Das Wohlergehen von Kindern ist zu einem zentralen Thema in der Stadt geworden. Im Rahmen des Programms ,Hamburg schützt seine Kinder’ hat der Senat ein Bündel von Maßnahmen auf den Weg gebracht mit dem Ziel, Kinder vor Vernachlässigung und Misshandlung zu schützen. In diesem Kontext wurde die Idee für das Projekt Frühen Hilfen Altona entwickelt. Es ist eine von vielen Maßnahmen, um Schwangere und junge Familien in schwierigen Lebenssituationen zu fördern und zu unterstützen."

Ziel und Aufgabe des Modellprojektes ist, Schwangeren und jungen Familien mit Säuglingen bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres ein niedrigschwelliges Unterstützungs- und Beratungsangebot vorzuhalten. Möglichen  Kindeswohlgefährdungen soll damit im Vorfeld begegnet und der Kinderschutz in Hamburg gestärkt werden. Das Projekt wird seit Februar 2007 in den Stadtteilen Lurup, Osdorf und Altona-Altstadt - einem Gebiet der Initiative Lebenswerte Stadt Hamburg - umgesetzt. In den Quartieren werden Netzwerke geschaffen und ausgebaut, sodass Einrichtungen zur Familienförderung, Mütterberatungsstellen, Gesundheits- und Jugendhilfe enger zusammenarbeiten. Dies bietet die Gewähr, dass Familien in schwierigen Lebenssituationen adäquate Unterstützungsangebote erhalten und im Falle einer drohenden Kindeswohlgefährdung schnell gehandelt werden kann.

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Birgit Schnieber-Jastram: "Die Frühen Hilfen Altona markieren einen Meilenstein der Initiative Lebenswerte Stadt Hamburg. Das Projekt trägt dazu bei, Familien in den Quartieren der Lebenswerten Stadt nachhaltig zu stärken und zu stabilisieren. Eltern erhalten rechtzeitige und angemessene Unterstützung bei der schwierigen Aufgabe der Versorgung, Betreuung und Erziehung ihrer Kinder und ihnen wird geholfen, eine gedeihliche Eltern-Kind-Bindung zu entwickeln."

Kooperationspartner des Projektes Frühe Hilfen Altona sind das Jugendamt Altona, das Gesundheitsamt mit seiner Mütterberatung, das Familienprojekt ADEBAR der Gemeinwesenarbeit St. Pauli Süd, die Frühen Hilfen Lurup/Osdorf des Hamburger Kinderschutzbundes und die Schwangerschaftsberatung des Sozialdienstes katholischer Frauen Hamburg-Altona e.V..

Die Initiative 'Lebenswerte Stadt Hamburg'

Für die stadtweite Quartiersoffensive Lebenswerte Stadt mit ihren besonderen bildungs- und familienpolitischen Schwerpunkten stellt die Freie und Hansestadt Hamburg in den nächsten fünf Jahren rund 90 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, die Identifikation der Menschen mit ihrem Quartier zu stärken und die Bildungsvoraussetzungen sowie die Alltagssituation von Familien zu verbessern.

Hamburgerinnen und Hamburger sollen in den Quartieren, in denen die Folgen der wirtschaftlichen Umstrukturierung besonders deutlich werden und sich verstärkt soziale Schwierigkeiten konzentrieren, Unterstützung bekommen, um ihr Quartier zu gestalten. Deshalb wurden sechs Quartiere - unter anderem Altona-Altstadt - ausgewählt, in denen exemplarische Projekte initiiert oder ausgebaut werden. Dazu gehören beispielsweise neue Bildungsangebote, Eltern-Kind-Zentren, kulturelle Programme oder städtebauliche Verbesserungen. Um die Bildungsvoraussetzungen weiter zu verbessern, werden außerdem stadtweit in rund jeder dritten Grundschule die Klassengrößen erheblich gesenkt und die Kindertagesbetreuung weiter ausgebaut.

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