Wassertreppe Erster Spatenstich am Kupferhof

Mit RISE auf dem Weg zum Serrahn 2030!

Erster Spatenstich

Erster Spatenstich am Kupferhof

Mit einem symbolischen Spatenstich haben heute Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Bezirksamtsleiter Arne Dornquast und Michael Wenk, Vorstandsmitglied des Bergedorfer Hafen e.V., den Bau der Wassertreppe am Kupferhof im RISE-Fördergebiet Bergedorf / Serrahn gestartet.

Mit den „Kupferhofterrassen“ wird die erste große Projektidee des Zukunftsbildes Serrahn 2030 realisiert. Zugleich beginnt die konkrete Gebietsentwicklung im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) mit dem Ziel, das im Zentrum von Bergedorf gelegene historische Quartier in seiner Substanz zu erhalten und aufzuwerten. Das Zukunftsbild ist Ergebnis eines umfangreichen, intensiven Beteiligungsverfahrens zur Neugestaltung des Bergedorfer Hafens und umfasst sowohl Leitlinien für die Entwicklung in den nächsten eineinhalb Jahrzehnten als auch kurzfristig und mittelfristig umsetzbare Projektideen.

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: 

„Endlich rückt Bergedorfs alter Hafen, der Serrahn, wieder ins Zentrum des Bezirks. Der Auftakt dafür ist heute der beginnende Bau der Kupferhofterrassen. Gleichzeitig ist das Projekt das städtebauliche Startsignal für die Gebietsentwicklung im RISE-Fördergebiet Bergedorf / Serrahn. Die Maßnahme wird einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass der unverwechselbare Charakter des historischen Bergedorfer Hafengebietes erhalten bleibt und dieser Ort für die hier wohnenden Menschen sowie für die Besucherinnen und Besucher noch attraktiver und erlebbarer wird.“

Arne Dornquast, Bezirksamtsleiter Bergedorf: 

„Dieser Spatenstich markiert einen großen Schritt zur Neugestaltung des Serrahns und die Kupferhofterrassen sind ein großer Gewinn für Bergedorf.  Ich möchte mich bei allen bedanken, die hierzu beigetragen haben. Bei denjenigen, die die Finanzierung und Umsetzung dieses anspruchsvollen Vorhabens ermöglicht haben und ganz besonders bei den Bergedorferinnen und Bergedorfern für diese sowie die vielen weiteren Ideen und ihr herausragendes Engagement für unseren Hafen.“

Michael Wenk, Vorstandsmitglied des Bergedorfer Hafen e.V.: 

„Die Idee für die Kupferhofterrassen ist in der Stadtwerkstatt entstanden.  Ihr Bau ist ein tolles Signal an alle Bürger Bergedorfs und Umgebung, dass Politik und Verwaltung das Thema Bürgerbeteiligung ernst nehmen. Dies ist ein erster deutlicher Schritt zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität direkt am Wasser und zur Belebung der Bergedorfer Innenstadt. Mit den weiteren Themen rund um den Bergedorfer Hafen, wie der Neugestaltung der Serrahnstraße, dem Bau eines neuen Hauses am „Woolworth-Platz“, dem neuen KörberHaus und der Wohnbebauung an der Schleusengrabenachse sind wir auf einem richtig guten, klugen und zukunftsgerichteten Weg. Im Namen des Vereins möchte ich mich bei den vielen Akteuren vor und hinter den Kulissen für ihre Arbeit bedanken.“

Hintergrundinformation

Im Jahr 2015 hat sich das Bezirksamt gemeinsam mit den Bergedorferinnen und Bergedorfern auf den Weg gemacht, ein Zukunftsbild rund um den Bergedorfer Hafen zu entwickeln. Zu dem breit angelegten, mehrstufigen Beteiligungsprozess zählten insbesondere eine Online-Beteiligung und eine Jugendbeteiligung sowie mehrere Veranstaltungen der Stadtwerkstatt Serrahn 2030. Das Engagement der Bergedorferinnen und Bergedorfer sowie die Bereitschaft sich aktiv einzubringen waren enorm hoch und aus der Stadtwerkstatt entstand 2016 der Bergedorfer Hafen e.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat den Prozess der Neugestaltung dauerhaft und aktiv mitzugestalten.

Die Wassertreppe am Kupferhof gehört zu den vier Projektideen, die unter der Überschrift „Neue Lieblingsorte“ für eine mittelfristige Umsetzung vorgeschlagen wurden. Als Ende 2018 die Festlegung von Bergedorf / Serrahn als Gebiet des Städtebaulichen Denkmalschutzes im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) erfolgte, wurde dieses Vorhaben in das Integrierte Entwicklungskonzept aufgenommen. Mit ihrer Realisierung wird der Bereich vor dem CCB erheblich aufgewertet und an dieser Uferseite des Serrahns erstmalig die Gelegenheit geschaffen, direkt am Wasser zu verweilen.

Die Gründung im Hafenbecken sowie die Lage der Baustelle machen die Wassertreppe zu einem technisch höchst anspruchsvollen Bauvorhaben. Ein aufwändiger Unterbau mit Mikropfählen ermöglicht das „Bauen im Wasser“ und die Durchführung der Arbeiten wird in erster Linie von Pontons im Wasser aus stattfinden.

Das Bauvorhaben hat ein Gesamtvolumen von rd. 1,96 Mio. Euro. Die Finanzierung erfolgt durch RISE-Fördermittel der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in Höhe von 1,11 Mio. Euro, Mittel aus dem Sanierungsfonds 2020 der Hamburgischen Bürgerschaft in Höhe von 500.000 Euro, die Unterstützung privater Förderer sowie Mittel des Bezirksamts Bergedorf.

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