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Blaualgen-Befall stark zurückgegangen Sperrung des Eichbaumsees aufgehoben

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Das Bezirksamt Bergedorf gibt den seit dem 13. Juni 2023 gesperrten Eichbaumsee wieder frei. Grund für die Sperrung war ein nachgewiesener Befall der Blaualge, die giftige Stoffe bilden kann. Der Wert lag im zurückliegenden Zeitraum über der Alarmstufe des Umweltbundesamtes (UBA), die ein Badeverbot nötig macht. Nun ist die Cyanobakterien-Chlorophyll-Konzentration stark zurückgegangen und liegt mit ca. 6,5 µg/l deutlich unterhalb des Warnwertes des UBA in Höhe von > 75 µg/l.

Eichbaumsee

Bezirksamt Bergedorf gibt den Eichbaumsee wieder frei

Hinweis Zerkarien


Die Blaualge, die eigentlich ein Bakterium ist (Cyanobakterien), bildet bei einer Massenentwicklung die bekannten grünen oder blaugrünen Schlieren. Blaualgen produzieren eine Reihe von giftigen Stoffen, die z. B. Fische und Zooplankton schädigen können. Sie können auch für badende Menschen gesundheitsschädlich werden. Eine Gefahr besteht vor allem durch das Schlucken des Wassers. Beim Menschen können Blaualgen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hautreizungen, gerötete Augen und Atemnot verursachen.

Die Sperrung des Sees durch Beschilderung wird nun aufgehoben - der Eichbaumsee wird jedoch weiterhin in regelmäßigen Abständen beprobt. Eine erneute Sperrung des Eichbaumsees kann nicht ausgeschlossen werden. Mit der Aufhebung der Sperrung geht die eindringliche Bitte des Bezirksamts einher, beim Schwimmen auf etwaige Abbruchkanten im Wasser zu achten und vorsichtig zu sein.

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