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Veranstaltung Berliner Tor – Potenziale entfalten

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Das Berliner Tor ist ein zentraler Dreh- und Angelpunkt in der Hamburger Verkehrs- und Magistralenentwicklung und zugleich ein vielfältiger Stadtraum mit großen Potenzialen. Rund um die prägenden Bahn- und Straßentrassen gibt es spannende Entwicklungsprojekte etwa in Wirtschaft, Forschung und Lehre ebenso wie Schnittpunkte gleich mehrerer wichtiger Landschaftsachsen. Auch die Modernisierung des S-Bahnhofs Berliner Tor steht an, möglicherweise auch eine Erweiterung zum Regionalbahnhof.

Plakat der Veranstaltung: Berliner Tor – Potenziale entfalten Plakat der Veranstaltung: Berliner Tor – Potenziale entfalten

Berliner Tor – Potenziale entfalten

Um diesen dynamischen, rund 100 Hektar großen „Stadtraum Berliner Tor“ mit seinen ganz unterschiedlichen Charakteristiken und Funktionen schlüssig weiterzuentwickeln, sind ganzheitliche Betrachtungen und kreative Ideen gefragt. Vier Planungsbüros haben deshalb in einem von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte und der HAW Hamburg beauftragten, städtebaulich-freiraumplanerischen Testplanungsverfahren Leitbilder für die städtebauliche Neuordnung des Gebiets erarbeitet. Beteiligt waren Behnisch Architekten Partnerschaft mbB aus Stuttgart, Diener & Diener Architekten aus Basel  und Berlin, gmp International GmbH aus Hamburg und ROBERTNEUN™ Architekten GmbH aus Berlin.

Aus den Ergebnissen leiten sich erste Leitplanken und Impulse für die Rahmenplanung der weiteren Entwicklung des Areals zwischen den Stadtteilen St. Georg, Borgfelde und Hammerbrook ab.

Die Ergebnisse des Testplanungsverfahrens wurden präsentiert und diskutiert bei einer Veranstaltung in der HAW am 30. September 2021:

Ziel des Analyse- und Entwurfsprozesses war es nicht, fertige Bilder einer künftigen baulichen und freiräumlichen Entwicklung zu produzieren. Anders als bei klassischen städtebaulichen Wettbewerbsverfahren wurde deshalb darauf verzichtet, eine Arbeit auszuwählen und eine Rangfolge festzulegen. Stattdessen wurde ein Ideenfundus gewonnen, der jetzt schrittweise in ein stimmiges Gesamtkonzept für das Berliner Tor und seine angrenzenden Räume und Quartiere übersetzt werden soll.

Gekürzte Fassungen der Präsentationen, mit denen die Büros ihre ganz unterschiedlichen Ideen präsentiert haben, stehen weiter unten als Download bereit.

Deutlich ist dabei schon jetzt: Das Berliner Tor verlangt eine baulich angemessene Weiterentwicklung und eine Struktur, die eine bessere Orientierung ermöglicht. Der Standort muss bequemer erreichbar sein, der Lohmühlenpark sollte künftig besser verbunden werden mit den Parkanlagen Landschaftsachse Horner Geest und Stoltenpark. Fußgänger und Radfahrer brauchen mehr Bewegungsraum und neue Wohn- und Arbeitsorte können enger miteinander verschränkt werden. Darüber hinaus benötigt die HAW Platz, damit sie sich in den kommenden Jahren zu einem noch attraktiveren Wissenschaftsstandort mitten in der Stadt entwickeln kann.

Der heute oftmals als Torso und transitorischer Raum wahrgenommene Bereich rund um das Berliner Tor kann so in den kommenden Jahren schrittweise zu einem lesbaren und schwellenloseren städtischen Ort mit hoher Aufenthaltsqualität werden.

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