Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Coronavirus Fragen und Antworten für Beschäftigte

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Hier finden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Antworten auf häufige Fragen zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Coronavirus: Fragen und Antworten für Beschäftigte

  1. Wo finde ich Hilfe, wenn ich Sorgen und Probleme habe?
  2. Welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen hat die Coronavirus-Epidemie?
  3. Welche Regelungen gelten für Auszubildende?
  4. Welche Beratungsangebote sind für Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II verfügbar?
  5. Welche Maßnahmen zum Arbeitsschutz sind zu beachten?
  6. Wo finden ausländische Pflege- und Betreuungskräfte Informationen?
  7. Wie sollten sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verhalten, die aktuell aus dem Ausland zurückgekehrt oder eingereist sind?
  8. Welche Konsequenzen hat Kurzarbeit?
  9. Brauchen Unternehmen bei einer Umsetzung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um diese Mehrbedarfe zu decken eine Erlaubnis nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz? Können Einrichtungen sich gegenseitig Mitarbeitende leihen? Und müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem zustimmen?
  10. Wann besteht ein Anspruch auf Entschädigung nach Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz?
  11. Gibt es Lohnersatz bei Kita- und Schulschließung?
  12. Wie sind die Regelungen für Solo-Selbstständige?
  13. Wie ist der Anspruch auf Arbeitslosengeld II / Sozialgeld geregelt?
  14. Was ist das Sozialschutzpaket?
  15. Wie kann ich mit dem Jobcenter team.arbeit.hamburg Kontakt aufnehmen und Leistungen beantragen?
  16. Wie kann ich mit der Agentur für Arbeit Hamburg Kontakt aufnehmen und Leistungen beantragen?
  17. Wo finde ich aktuelle Informationen von Jobcenter und Arbeitsagentur?

Wo finde ich Hilfe, wenn ich Sorgen und Probleme habe?

(03.05.2020, 10:45 Uhr) Sie sind selbständig, aktuell in Kurzarbeit oder arbeiten in Zeiten von Corona aus dem Home-Office? Sie haben Angst, vielleicht Ihren Job zu verlieren oder nicht mehr genügend Aufträge zu haben? Wer Sorgen und Probleme hat, kann sich an die Krisenhotline der hamburger arbeit wenden. 

Ein Team aus erfahrenen Pädagogen, Psychologen und Fachberatern des öffentlichen Unternehmens hilft kostenfrei – zum Beispiel zu Problemen mit der Wohnung, finanziellen Schwierigkeiten und Schulden. Beraten wird auch dazu, wie und wo Anträge gestellt werden müssen, um Leistungen zu erhalten.

Die Beratung ist kostenfrei und Montag bis Freitag 9-17 Uhr erreichbar: (040) 65 804 444. Mehr Informationen: www.hamburger-arbeit.de

Zurück zum Seitenanfang

 

Welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen hat die Coronavirus-Epidemie?

(06.04.2020, 13:30 Uhr) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bietet Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Antworten auf häufige Fragen zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Fragen und Antworten liegen auch in zahlreichen Übersetzungen vor, darunter Arabisch (PDF, 1 MB), Englisch (PDF, 120 KB), Russisch (PDF, 120 KB) und Türkisch (PDF, 1 MB). Alle Übersetzungen finden Sie auf dieser Seite in der rechten Spalte. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) informiert darüber, was Ar­beit­neh­me­rin­nen und Ar­beit­neh­mer jetzt wis­sen müs­sen

In Hamburg informiert und unterstützt die Servicestelle Arbeitnehmerfreizügigkeit (unter anderem mit mehrsprachigen Infos auf der Internetseite) Erwerbstätige aus allen EU-Staaten, besonders aber Menschen aus Osteuropa. Die Mitarbeiterinnen beraten Sie am Telefon oder per E-Mail. Sie beantworten auch Fragen von EU-Arbeitnehmern, die sich noch im Heimatland befinden – oder bereits in einer Transitzone gestrandet sind – und wegen der Grenzschließung nicht einreisen können.

Das bundesweite DGB-Projekt "Faire Mobilität" bietet Co­ro­na-In­fos für Be­schäf­tig­te in ver­schie­de­nen Spra­chen (Deutsch, Englisch, Polnisch, Rumänisch, Bulgarisch, Ungarisch, Kroatisch, Tschechisch) sowie Hotlines in mehreren Sprachen.  

Zurück zum Seitenanfang

 

Welche Regelungen gelten für Auszubildende?

(14.04.2020, 17:15 Uhr) Auszubildende finden Antworten auf häufige Fragen zu Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf den Seiten der Jugendberufsagentur Hamburg. Die Informationen werden laufend aktualisiert. 

Zurück zum Seitenanfang

 

Welche Beratungsangebote sind für Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II verfügbar?

(Stand 06.05.2020, 10:15 Uhr) Die Lebenslagenberatungsstellen bieten nach wie vor telefonische und auf Wunsch persönliche Gespräche und Kriseninterventionen an. Für Hygiene und notwendigen Abstand wird gesorgt. Für ALG II-Empfängerinnen und Empfänger besteht weiterhin die Möglichkeit, eine regelmäßige stabilisierende Lebenslagenberatung zu beginnen. 

Zurück zum Seitenanfang

  

Welche Maßnahmen zum Arbeitsschutz sind zu beachten?

(11.09.2020, 17:15 Uhr) Die Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes und der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus in Hamburg sind für die Beschäftigten umzusetzen. Dies muss in die jeweilige Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers einfließen. Verantwortlich dafür ist die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber. Es ist ratsam, sich hierzu durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte Unterstützung zu holen. Die Sozialpartner sollten ebenfalls eingebunden werden. Vorgaben enthält der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlichte "SARS-CoV-2-Ar­beits­schutz­stan­dard", der durch die im August 2020 bekannt gegebene SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel weiter konkretisiert wurde. Falls eine branchenspezifische Hilfestellung der zuständigen Berufsgenossenschaft existiert, kann diese zusätzlich herangezogen werden.

Die wichtigsten Punkte sind:

  1. Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen einhalten! Der direkte Kontakt ist zu vermeiden. Dies kann beispielsweise durch transparente Abtrennungen, verminderte Raumbelegung und Bestuhlung, Homeoffice, versetzte Pausen- und versetzte Arbeitszeiten sowie Mund-Nase-Bedeckung erfolgen.
  2. Maßnahmen aktiv kommunizieren: Information und Unterweisung der Beschäftigten über die aktuellen Hygienevorgaben.
  3. Hygiene immer und überall ermöglichen: Handhygiene, Husten- und Nieshygiene einhalten sowie Seife und Handtuchspender zur Verfügung stellen.
  4. Niemals krank zur Arbeit!
  5. Reinigung und Hygiene im Betrieb gewährleisten: Sanitäreinrichtungen und Gemeinschaftsräume, insbesondere die mehrfach tägliche Reinigung von Türklinken, Tischflächen u. ä.. Dafür reichen im Allgemeinen - solange kein Erkrankungsfall bekannt ist - die üblichen Reinigungsmittel.
  6. Ausreichende Belüftung der Arbeitsräume!
  7. Betriebliches Verfahren bei infizierten Personen oder Verdachtsfällen erarbeiten!
  8. Risikogruppen besonders schützen: Die Belange der Beschäftigten, die aufgrund Ihres Alters oder von Vorerkrankungen besonders gefährdet sind sowie individuelle Risiken einzelner Beschäftigter sind gesondert zu betrachten und bedürfen ggf. der ärztlichen Abklärung. ​​​​​​​

    Zurück zum Seitenanfang

     

Wo finden ausländische Pflege- und Betreuungskräfte Informationen?

(06.04.2020, 10.00 Uhr) Das Bundesministerium für Gesundheit stellt mehrsprachige Informationen für Pflege- und Betreuungskräfte zur Verfügung. Verfügbar sind die Informationen neben Deutsch in den Sprachen Polnisch, Rumänisch, Bulgarisch, Tschechisch, Kroatisch, Ungarisch und Litauisch. 

Zurück zum Seitenanfang

 

Welche Konsequenzen hat Kurzarbeit?

(01.09.2020, 10:00 Uhr) Die Agentur für Arbeit informiert umfassend über Kurzarbeitergeld und die aktuellen RegelungenFür die Unternehmen ist es rückwirkend seit 1. März 2020 leichter, Kurzarbeit zu beantragen. Dieses Instrument hat sich insbesondere in der Finanzkrise 2008/2009 bewährt und Unternehmen über die kurzzeitig schwierige wirtschaftliche Lage hinweggeholfen.

Das Wichtigste: Kurzarbeit muss vom Arbeitgeber bei der Agentur für Arbeit angezeigt werden. Von dort erhalten Sie auch das Kurzarbeitergeld. Es beträgt rund 60 oder 67 Prozent des Nettoeinkommens, je nachdem ob Kinder im Haushalt leben. Das Kurzarbeitergeld wird für diejenigen, die Kurzarbeitergeld für ihre um mindestens 50 Prozent reduzierte Arbeitszeit beziehen, ab dem vierten Monat des Bezugs auf 70 Prozent (bzw. 77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat des Bezuges auf 80 Prozent (bzw. 87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts erhöht, längstens bis voraussichtlich 31. Dezember 2021.

Neu: Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit wurden ab dem 1. Mai bis zum 31. Dezember 2020 die bereits bestehenden Hinzuverdienstmöglichkeiten mit einer Hinzuverdienstgrenze bis zur vollen Höhe des bisherigen Monatseinkommens für alle Berufe geöffnet.

Arbeitnehmer können sich kostenfrei an die Hotline 0800 4 5555 00 werden. Arbeitgeber können sich mit allen Fragestellungen – auch zu Kurzarbeit – an die gebührenfreie Arbeitgeber-Hotline wenden: Erreichbar Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr unter 0800 4 555520. Weitere Informationen von Jobcenter und Arbeitsagentur finden Sie weiter unten.

Sollten Sie aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld beziehen, hat dies laut Mitteilung der Hamburger Innenbehörde grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Gültigkeit Ihres Aufenthaltstitels. Der Arbeitsvertrag bleibt auch bei Bezug von Kurzarbeitergeld bestehen.

Informationen für Arbeitgeber zur neuen Regelung bietet die Wirtschaftsbehörde.

Zurück zum Seitenanfang

Brauchen Unternehmen bei einer Umsetzung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um diese Mehrbedarfe zu decken eine Erlaubnis nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz? Können Einrichtungen sich gegenseitig Mitarbeitende leihen? Und müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem zustimmen?

(26.03.2020, 11:00 Uhr) Viele Unternehmen haben zur Stunde erhöhte Bedarfe an Mitarbeitenden, allen voran die Krankenhäuser, der Lebensmittelhandel und viele mehr. In diesem Zusammenhang treten viele Fragen auf.

Nach § 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) brauchen Unternehmen, die selbst Arbeitskräfte verleihen möchten, grundsätzlich dazu eine Erlaubnis.

Keine Erlaubnis oder Anzeige zur Arbeitnehmerüberlassung ist erforderlich, wenn die Überlassung nur gelegentlich erfolgt und der Arbeitnehmer/ die Arbeitnehmerin nicht zum Zweck der Überlassung eingestellt und beschäftigt wird, es sich also nicht um Leiharbeitnehmer handelt. Diese Variante der erlaubnisfreien nur gelegentlichen Arbeitnehmerüberlassung gilt für alle Unternehmensgrößen und sie kann unabhängig von dem Motiv der Verhinderung von Entlassungen und Kurzarbeit eingesetzt werden, um Arbeitskräftebedarfe (auch in Krankenhäusern, im Lebensmittelhandel, der Lebensmittellogistik oder der Landwirtschaft) kurzfristig zu decken. Schnelles Handeln wird so ermöglicht.

Die Voraussetzungen der nur gelegentlichen Arbeitnehmerüberlassung liegen in der aktuellen Situation der Corona-Pandemie grundsätzlich vor:

Derartige Überlassungen erfordern ebenso wie bei der Kollegenhilfe grundsätzlich das Einverständnis der Arbeitnehmer, da die Arbeitsverträge typischerweise keine Aussage zu einer Überlassung in einer Krisensituation enthalten.

Die Agentur für Arbeit hat weitere Informationen zur Arbeitnehmerüberlassung zusammengefasst. Bei weiteren Rückfragen zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz können Sie sich auch an die Regionaldirektion Nord per E-Mail Kiel.091-ANUE@arbeitsagentur.de und über die Hotline: 0431/7091010 wenden.

Zurück zum Seitenanfang

Wann besteht ein Anspruch auf Entschädigung nach Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz?

(28.04.2020, 10:45 Uhr) Der Anspruch auf Entschädigung nach Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz ist gesetzlich auf bestimmte Fälle begrenzt. Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf die Frage, wann genau der Anspruch besteht und welche Alternativen es gibt. Bitte beachten Sie auch die Antwort auf die folgende Frage!

Antrag auf Entschädigung nach § 56 Abs. 1 & § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz (IfSG): Hier finden Sie die Anträge für die Beantragung der Entschädigung nach § 56 Abs. 1 & § 56 Abs. 1a IfSG. Bitte nutzen Sie ausschließlich diesen Link: §56-Anträge.

Zurück zum Seitenanfang

 

Gibt es Lohnersatz bei Kita- und Schulschließung?

(28.04.2020, 10:45 Uhr) Viele erwerbstätige Eltern und Sorgeberechtigte müssen derzeit mit den Folgen behördlicher Schul- und Kitaschließungen klarkommen und in den meisten Fällen die Kinder zu Hause selbst betreuen. In dieser Lage müssen natürlich vorrangig Möglichkeiten zeit- und ortsflexiblen Arbeitens, wie etwa Homeoffice oder der Abbau von Überstunden oder Zeitguthaben genutzt werden. Wer das aber nicht kann und auch keine andere Möglichkeit hat, als seine Kinder unter zwölf Jahren oder auf Hilfe angewiesene Kinder mit Behinderungen selbst zu betreuen und somit nicht zur Arbeit kann, soll mit einer neuen Regelung im Infektionsschutzgesetz weiter Geld vom Arbeitgeber bekommen. Der Arbeitgeber  wiederum kann bei der zuständigen Behörde einen Erstattungsantrag stellen und 67 Prozent des Nettoeinkommens (monatlich maximal 2.016 Euro) ersetzt bekommen.

Bevor Eltern Ansprüche nach der neuen Entschädigungsregelung gemäß Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz (siehe oben) geltend machen können, sind folgende Möglichkeiten vorrangig zu nutzen:

  1. Der Arbeitgeber zahlt auf Grundlage des Arbeitsvertrags, eines Tarifvertrags oder einer Betriebsvereinbarung weiterhin das Arbeitsentgelt (Freistellung unter Lohnfortzahlung).
  2. Der Arbeitgeber zahlt das Arbeitsentgelt, wenn der Elternteil Erholungsurlaub nimmt oder im Rahmen einer individuellen oder betrieblichen Arbeitszeitregelung Überstunden ausgleicht oder ein Arbeitszeitkonto nutzt, um nicht arbeiten zu müssen.
  3. Der Elternteil bezieht auf Grundlage einer anderen gesetzlichen Grundlage (z. B. Arbeitslosenversicherung/SGB III) eine Lohnersatzleistung.
  4. Für den Elternteil sind Möglichkeiten des Home-Office zu nutzen, soweit der Arbeitgeber dies ermöglicht.
  5. Für den Elternteil ist Kurzarbeitsgeld zu nutzen (SGB III, Voraussetzung ist eine betriebliche oder arbeitsvertragliche Regelung zu Kurzarbeit).
  6. Alle zumutbaren Betreuungsmöglichkeiten sind zu nutzen. Dies sind die  Betreuung durch weitere Erziehungsberechtigte oder andere geeignete Personen (Freunde, Verwandte).

Notbetreuungsangebote der Länder/Kommunen (wie in Hamburg für Schul- und Kita-Kinder) sind ebenfalls vorrangig zu nutzen.

Antrag auf Entschädigung nach § 56 Abs. 1 & § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz (IfSG): Hier finden Sie die Anträge für die Beantragung der Entschädigung nach § 56 Abs. 1 & § 56 Abs. 1a IfSG. Bitte nutzen Sie ausschließlich diesen Link: §56-Anträge.

Zurück zum Seitenanfang

 

Wie sind die Regelungen für Solo-Selbständige?

(18.03.2020, 11:00 Uhr) Selbstständige und Solo-Selbstständige erhalten kein Kurzarbeitergeld. Hier greifen die Wirtschaftshilfen, die Bund und Länder beschlossen haben. Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf den Seiten der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: Pressemitteilung vom 12.03.2020, Informationen für Unternehmen ( Übersicht), Hotlines und Mail-Adressen.

Die Behörde für Kultur und Medien informiert Hilfsmaßnahmen für Hamburgs Kultur- und Kreativwirtschaft (Pressemitteilung vom 18.3.2020, 11.00 Uhr).

Eventuell kann ein Anspruch auf Entschädigung des Verdienstausfalles gemäß Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz  bestehen.

Außerdem kann zur Existenzsicherung ergänzend Arbeitslosengeld II (Infos siehe unten) beantragt werden. Bitte wenden Sie sich hierzu an das Hamburger Jobcenter team.arbeit.hamburg, dort ist für Selbstständige ist ein spezieller Standort zuständig.

Zurück zum Seitenanfang

 

Wie ist der Anspruch auf Arbeitslosengeld II / Sozialgeld geregelt?

(30.03.2020, 15:30 Uhr) Das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld (umgangssprachlich auch Hartz 4 genannt) sind Teil der Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts und damit Teil der Leistungen zur Sicherung eines menschenwürdigen Existenzminimums. Das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld umfasst neben dem Regelbedarf, der in Höhe der so genannten regelbedarfsrelevanten Bedarfe berücksichtigt wird, auch die angemessenen Bedarfe für Unterkunft und Heizung, soweit diese Bedarfe nicht durch Einkommen oder Vermögen unter Beachtung von Absetzbeträgen und Schonvermögen gedeckt sind.

Die Bundesagentur für Arbeit hat Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Grundsicherung bereitgestellt und eine zentrale, bundesweite Rufnummer für Fragen zur Grundsicherung eingerichtet: Tel. 0800 4 5555 23.

In Hamburg wird das Arbeitslosengeld II von Jobcenter team.arbeit.hamburg bewilligt (Kontaktinfos siehe unten), auch hier gibt es Antworten auf häufig gestellte Fragen

Zurück zum Seitenanfang

 

Was ist das Sozialschutzpaket?

(19.05.2020, 16:30 Uhr) Viele Bürgerinnen und Bürger haben durch die Corona-Epidemie Einkommenseinbußen zu verkraften. Arbeitnehmer, aber auch Kleinunternehmer, Solo-Selbstständige und Gewerbetreibende sind davon betroffen. Mit dem Sozialschutzpaket können Sozialleistungen leichter beantragt und gewährt werden. Weitere Änderungen der bestehenden Regeln sorgen dafür, dass allen Personen, die aufgrund der Corona-Pandemie in Not geraten sind, zügig eine verlässliche Hilfe zum Lebensunterhalt zur Verfügung steht. Hier finden Sie alle Infos zum Sozialschutzpaket. Dort finden Sie auch Übersichten wo Angestellte und Selbstständige Unterstützung finden. 

Zurück zum Seitenanfang

 

Wie kann ich mit dem Jobcenter team.arbeit.hamburg Kontakt aufnehmen und Leistungen beantragen?

(28.08.2020, 15:15 Uhr) In Hamburg wird das Arbeitslosengeld II von Jobcenter team.arbeit.hamburg bewilligt. Hier gibt es Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Arbeitslosengeld II (umgangssprachlich auch Hartz IV oder Grundsicherung genannt). Die Bundesagentur für Arbeit hat ebenfalls Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Grundsicherung zusammengestellt.

Sie erhalten bereits Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II)? Rechtzeitig bevor der im Bescheid genannte Bewilligungszeitraum endet, sollten Sie bei weiterbestehender Hilfebedürftigkeit, einen Weiterbewilligungsantrag (steht auch online unter jobcenter.digital zur Verfügung) stellen, damit Ihnen das Arbeitslosengeld nahtlos weitergezahlt werden kann.

Das Jobcenter hat das Jobcenter an seinen Standorten telefonische Hotlines mit einem direkten Kontakt zu einem Ansprechpartner in Ihrem Standort eingerichtet und informiert online über die aktuellen Kontaktmöglichkeiten. Sie können Anträge oder Unterlagen online, per Post, per E-Mail oder über den Hausbriefkasten einreichen. Geben Sie, wenn möglich, Ihre Kundennummer oder die Nummer der Bedarfsgemeinschaft an. Für Selbstständige ist ein spezieller Standort zuständig.

Seit dem 29. Juni 2020 sind bei Jobcenter team.arbeit.hamburg in Einzelfällen wieder persönliche Vorsprachen möglich – ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung und unter Einhaltung der Maßnahmen zum Gesundheitsschutz. Bitte setzen Sie sich telefonisch mit dem für Sie zuständigen Standort in Verbindung und vereinbaren Sie, wenn nötig, einen Termin. 

Zurück zum Seitenanfang

 

Wie kann ich mit der Agentur für Arbeit Hamburg Kontakt aufnehmen und Leistungen beantragen?

(03.07.2020, 12:30 Uhr) Persönliche Vorsprachen ohne Termin sind in der Agentur für Arbeit derzeit nur im Ausnahmefall möglich. Vereinbaren Sie daher bei dringenden Vorsprachen einen Termin. 

Wer sich arbeitsuchend melden muss, kann dies online über www.arbeitsagentur.de/eservices erledigen, auch die Arbeitslosmeldung ist über diesen Weg möglich. Außerdem finden Sie Anträge auf Arbeitslosengeld I unter www.arbeitsagentur.de/eservices.

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Arbeitslose hat die Agentur für Arbeit Hamburg zusätzlich die Sonder-Hotline (040 2485 – 3333) eingerichtet. Eine Kontaktaufnahme ist auch über die allgemeine kostenfreie Service-Nummer 0800 4 5555 00 möglich. Darüber hinaus steht ein Online-Kontaktformular zur Verfügung. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber nehmen bitte Kontakt über die kostenfreie Service-Nummer 0800 4 5555 20 auf. 

Zurück zum Seitenanfang

 

Wo finde ich Informationen von Jobcenter und Arbeitsagentur?

(18.03.2020, 08:45 Uhr) Die Bundesagentur für Arbeit hat aktuelle Informationen zum Coronavirus veröffentlicht. Zusätzlich finden finden Sie unten aktuelle Informationen von Jobcenter team.arbeit.hamburg und der Agentur für Arbeit Hamburg

Zurück zum Seitenanfang

 

Themenübersicht auf hamburg.de

Kontakt

 Kontaktaufnahme

Wo kann ich mich melden? Telefonischer Kontakt

Weitere Informationen erhalten Sie über die Hamburger Hotline zum Coronavirus unter 040 428 284 000.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Hamburger Hotline zum Coronavirus unter 040 428 284 000.

Anzeige
Logo für das Telefonbuch
Symbol für Schließen Schließen Symbol für Menü üffnen Aktionen