Coronavirus Fragen und Antworten für Beschäftigte

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Hier finden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Antworten auf häufige Fragen zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Coronavirus: Fragen und Antworten für Beschäftigte

  1. Welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen hat die Coronavirus-Epidemie?
  2. Welche Regelungen gelten für Auszubildende?
  3. Wo finden ausländische Pflege- und Betreuungskräfte Informationen?
  4. Wie sollten sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verhalten, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus Risikoregionen zurückgekehrt sind?
  5. Wie sollten sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verhalten, die in einem sensiblen Versorgungs- oder Infrastrukturbereich tätig sind und aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus Risikoregionen zurückgekehrt sind?
  6. Welche Konsequenzen hat Kurzarbeit?
  7. Brauchen Unternehmen bei einer Umsetzung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um diese Mehrbedarfe zu decken eine Erlaubnis nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz? Können Einrichtungen sich gegenseitig Mitarbeitende leihen? Und müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem zustimmen?
  8. Wann besteht ein Anspruch auf Entschädigung nach Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz?
  9. Gibt es Lohnersatz bei Kita- und Schulschließung?
  10. Wie sind die Regelungen für Solo-Selbstständige?
  11. Wie ist der Anspruch auf Arbeitslosengeld II / Sozialgeld geregelt?
  12. Was ist das soziale Schutzpaket?
  13. Wie kann ich mit dem Jobcenter team.arbeit.hamburg Kontakt aufnehmen und Leistungen beantragen?
  14. Wie kann ich mit der Agentur für Arbeit Hamburg Kontakt aufnehmen und Leistungen beantragen?
  15. Wo finde ich aktuelle Informationen von Jobcenter und Arbeitsagentur?


Welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen hat die Coronavirus-Epidemie?

(Stand 06.04.2020, 13:30 Uhr) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bietet Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Antworten auf häufige Fragen zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Fragen und Antworten liegen auch in zahlreichen Übersetzungen vor, darunter Arabisch (PDF, 1 MB), Englisch (PDF, 120 KB), Russisch (PDF, 120 KB) und Türkisch (PDF, 1 MB). Alle Übersetzungen finden Sie auf dieser Seite in der rechten Spalte. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) informiert darüber, was Ar­beit­neh­me­rin­nen und Ar­beit­neh­mer jetzt wis­sen müs­sen

In Hamburg informiert und unterstützt die Servicestelle Arbeitnehmerfreizügigkeit (unter anderem mit mehrsprachigen Infos auf der Internetseite) Erwerbstätige aus allen EU-Staaten, besonders aber Menschen aus Osteuropa. Die Mitarbeiterinnen beraten Sie am Telefon oder per E-Mail. Sie beantworten auch Fragen von EU-Arbeitnehmern, die sich noch im Heimatland befinden – oder bereits in einer Transitzone gestrandet sind – und wegen der Grenzschließung nicht einreisen können.

Das bundesweite DGB-Projekt "Faire Mobilität" bietet Co­ro­na-In­fos für Be­schäf­tig­te in ver­schie­de­nen Spra­chen (Deutsch, Englisch, Polnisch, Rumänisch, Bulgarisch, Ungarisch, Kroatisch, Tschechisch) sowie Hotlines in mehreren Sprachen.  

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Welche Regelungen gelten für Auszubildende?

(Stand 02.04.2020, 14:45 Uhr) Auszubildende finden Antworten auf häufige Fragen zu Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf den Seiten der Jugendberufsagentur Hamburg

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Wo finden ausländische Pflege- und Betreuungskräfte Informationen?

(Stand 06.04.2020, 10.00 Uhr) Das Bundesministerium für Gesundheit stellt mehrsprachige Informationen für Pflege- und Betreuungskräfte zur Verfügung. Verfügbar sind die Informationen neben Deutsch in den Sprachen Polnisch, Rumänisch, Bulgarisch, Tschechisch, Kroatisch, Ungarisch und Litauisch. 

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Wie sollten sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verhalten, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus Risikoregionen zurückgekehrt sind?

(Stand 11.03.2020, 15:45 Uhr) Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen wird grundsätzlich empfohlen, vor Dienstantritt telefonisch mit ihrem Arbeitgeber Kontakt aufzunehmen und etwaige Schritte abzusprechen. Es gibt Unternehmen, in denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Heimarbeit tätig sein können, weil die Arbeitsabläufe und Arbeitsstrukturen dies ermöglichen. Dies kann derzeit ein sinnvolles Instrument für Reiserückkehrer sein, um das Risiko einer möglichen Krankheitsübertragung innerhalb ihres Betriebes/Unternehmens zu verringern. Arbeitgebern wird deshalb empfohlen, solche Möglichkeiten in ihrem Unternehmen zu prüfen und ggf. zu nutzen. 

Weitere Informationen: Pressemeldung vom 11. März 2020

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Wie sollten sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verhalten, die in einem sensiblen Versorgungs- oder Infrastrukturbereich tätig sind und aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus Risikoregionen zurückgekehrt sind?  

(Stand 11.03.2020, 15:45 Uhr) Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die aus den vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebieten zurückgekehrt sind und in einem sensiblen Versorgungs- oder Infrastrukturbereich tätig sind (zum Beispiel Gesundheitswesen und staatliche Dienste zur Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung), kann im Rahmen der Risikoabwägung zwischen der Ansteckungsgefahr und der notwendigen Tätigkeitsaufnahme eine Verkürzung der Karenzzeit nach negativer Testung erfolgen.

Weitere Informationen: Pressemeldung vom 11. März 2020 

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Welche Konsequenzen hat Kurzarbeit?

(Stand 30.03.2020,14:30 Uhr) Die Agentur für Arbeit Hamburg informiert umfassend über Kurzarbeitergeld und die aktuellen RegelungenFür die Unternehmen ist es rückwirkend seit 1. März 2020 leichter, Kurzarbeit zu beantragen. Dieses Instrument hat sich insbesondere in der Finanzkrise 2008/2009 bewährt und Unternehmen über die kurzzeitig schwierige wirtschaftliche Lage hinweggeholfen.

Das Wichtigste: Kurzarbeit muss vom Arbeitgeber bei der Agentur für Arbeit angezeigt werden. Von dort erhalten Sie auch das Kurzarbeitergeld. Es beträgt rund 60 oder 67 Prozent des Nettoeinkommens, je nachdem ob Kinder im Haushalt leben. 

Neu: Bei Aufnahme einer Nebenbeschäftigung in einem systemrelevanten Bereich bleibt das Nebeneinkommen in der Zeit vom 1. April 2020 bis 31. Oktober 2020 anrechnungsfrei, soweit das Entgelt aus dem Nebeneinkommen mit dem verbliebenen Ist-Entgelt das Soll-Entgelt nicht übersteigt.

Arbeitnehmer können sich kostenfrei an die Hotline 0800 4 5555 00 werden. Arbeitgeber können sich mit allen Fragestellungen – auch zu Kurzarbeit – an die gebührenfreie Arbeitgeber-Hotline wenden: Erreichbar Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr unter 0800 4 555520. Weitere Informationen von Jobcenter und Arbeitsagentur finden Sie weiter unten.

Sollten Sie aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld beziehen, hat dies laut Mitteilung der Hamburger Innenbehörde grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Gültigkeit Ihres Aufenthaltstitels. Der Arbeitsvertrag bleibt auch bei Bezug von Kurzarbeitergeld bestehen.

Informationen für Arbeitgeber zur neuen Regelung bietet die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation.

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Brauchen Unternehmen bei einer Umsetzung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um diese Mehrbedarfe zu decken eine Erlaubnis nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz? Können Einrichtungen sich gegenseitig Mitarbeitende leihen? Und müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem zustimmen?

(Stand 26.03.2020, 11:00 Uhr) Viele Unternehmen haben zur Stunde erhöhte Bedarfe an Mitarbeitenden, allen voran die Krankenhäuser, der Lebensmittelhandel und viele mehr. In diesem Zusammenhang treten viele Fragen auf.

Nach § 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) brauchen Unternehmen, die selbst Arbeitskräfte verleihen möchten, grundsätzlich dazu eine Erlaubnis.

Keine Erlaubnis oder Anzeige zur Arbeitnehmerüberlassung ist erforderlich, wenn die Überlassung nur gelegentlich erfolgt und der Arbeitnehmer/ die Arbeitnehmerin nicht zum Zweck der Überlassung eingestellt und beschäftigt wird, es sich also nicht um Leiharbeitnehmer handelt. Diese Variante der erlaubnisfreien nur gelegentlichen Arbeitnehmerüberlassung gilt für alle Unternehmensgrößen und sie kann unabhängig von dem Motiv der Verhinderung von Entlassungen und Kurzarbeit eingesetzt werden, um Arbeitskräftebedarfe (auch in Krankenhäusern, im Lebensmittelhandel, der Lebensmittellogistik oder der Landwirtschaft) kurzfristig zu decken. Schnelles Handeln wird so ermöglicht.

Die Voraussetzungen der nur gelegentlichen Arbeitnehmerüberlassung liegen in der aktuellen Situation der Corona-Pandemie grundsätzlich vor:

Derartige Überlassungen erfordern ebenso wie bei der Kollegenhilfe grundsätzlich das Einverständnis der Arbeitnehmer, da die Arbeitsverträge typischerweise keine Aussage zu einer Überlassung in einer Krisensituation enthalten.

Die Agentur für Arbeit hat weitere Informationen zur Arbeitnehmerüberlassung zusammengefasst. Bei weiteren Rückfragen zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz können Sie sich auch an die Regionaldirektion Nord per E-Mail Kiel.091-ANUE@arbeitsagentur.de und über die Hotline: 0431/7091010 wenden.

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Wann besteht ein Anspruch auf Entschädigung nach Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz?

(19.03.2020, 16:00 Uhr) Der Anspruch auf Entschädigung nach Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz ist gesetzlich auf bestimmte Fälle begrenzt. Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf die Frage, wann genau der Anspruch besteht und welche Alternativen es gibt. Bitte beachten Sie auch die Antwort auf die folgende Frage!

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Gibt es Lohnersatz bei Kita- und Schulschließung?

(02.04.2020, 12:30 Uhr) Viele erwerbstätige Eltern und Sorgeberechtigte müssen derzeit mit den Folgen behördlicher Schul- und Kitaschließungen klarkommen und in den meisten Fällen die Kinder zu Hause selbst betreuen. In dieser Lage müssen natürlich vorrangig Möglichkeiten zeit- und ortsflexiblen Arbeitens, wie etwa Homeoffice oder der Abbau von Überstunden oder Zeitguthaben genutzt werden. Wer das aber nicht kann und auch keine andere Möglichkeit hat, als seine Kinder unter zwölf Jahren oder auf Hilfe angewiesene Kinder mit Behinderungen selbst zu betreuen und somit nicht zur Arbeit kann, soll mit einer neuen Regelung im Infektionsschutzgesetz weiter Geld vom Arbeitgeber bekommen. Der Arbeitgeber  wiederum kann bei der zuständigen Behörde einen Erstattungsantrag stellen und 67 Prozent des Nettoeinkommens (monatlich maximal 2.016 Euro) ersetzt bekommen.

Bevor Eltern Ansprüche nach der neuen Entschädigungsregelung gemäß Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz (siehe oben) geltend machen können, sind folgende Möglichkeiten vorrangig zu nutzen:

  1. Der Arbeitgeber zahlt auf Grundlage des Arbeitsvertrags, eines Tarifvertrags oder einer Betriebsvereinbarung weiterhin das Arbeitsentgelt (Freistellung unter Lohnfortzahlung).
  2. Der Arbeitgeber zahlt das Arbeitsentgelt, wenn der Elternteil Erholungsurlaub nimmt oder im Rahmen einer individuellen oder betrieblichen Arbeitszeitregelung Überstunden ausgleicht oder ein Arbeitszeitkonto nutzt, um nicht arbeiten zu müssen.
  3. Der Elternteil bezieht auf Grundlage einer anderen gesetzlichen Grundlage (z. B. Arbeitslosenversicherung/SGB III) eine Lohnersatzleistung.
  4. Für den Elternteil sind Möglichkeiten des Home-Office zu nutzen, soweit der Arbeitgeber dies ermöglicht.
  5. Für den Elternteil ist Kurzarbeitsgeld zu nutzen (SGB III, Voraussetzung ist eine betriebliche oder arbeitsvertragliche Regelung zu Kurzarbeit).
  6. Alle zumutbaren Betreuungsmöglichkeiten sind zu nutzen. Dies sind die  Betreuung durch weitere Erziehungsberechtigte oder andere geeignete Personen (Freunde, Verwandte).

Notbetreuungsangebote der Länder/Kommunen (wie in Hamburg für Schul- und Kita-Kinder) sind ebenfalls vorrangig zu nutzen.

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Wie sind die Regelungen für Solo-Selbständige?

(18.03.2020, 11:00 Uhr) Selbstständige und Solo-Selbstständige erhalten kein Kurzarbeitergeld. Hier greifen die Wirtschaftshilfen, die Bund und Länder beschlossen haben. Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf den Seiten der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: Pressemitteilung vom 12.03.2020, Informationen für Unternehmen ( Übersicht), Hotlines und Mail-Adressen.

Die Behörde für Kultur und Medien informiert Hilfsmaßnahmen für Hamburgs Kultur- und Kreativwirtschaft (Pressemitteilung vom 18.3.2020, 11.00 Uhr).

Eventuell kann ein Anspruch auf Entschädigung des Verdienstausfalles gemäß Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz  bestehen.

Außerdem kann zur Existenzsicherung ergänzend Arbeitslosengeld II (Infos siehe unten) beantragt werden. Bitte wenden Sie sich hierzu an das Hamburger Jobcenter team.arbeit.hamburg, dort ist für Selbstständige ist ein spezieller Standort zuständig.

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Wie ist der Anspruch auf Arbeitslosengeld II / Sozialgeld geregelt?

(30.03.2020, 15:30 Uhr) Das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld (umgangssprachlich auch Hartz 4 genannt) sind Teil der Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts und damit Teil der Leistungen zur Sicherung eines menschenwürdigen Existenzminimums. Das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld umfasst neben dem Regelbedarf, der in Höhe der so genannten regelbedarfsrelevanten Bedarfe berücksichtigt wird, auch die angemessenen Bedarfe für Unterkunft und Heizung, soweit diese Bedarfe nicht durch Einkommen oder Vermögen unter Beachtung von Absetzbeträgen und Schonvermögen gedeckt sind.

Die Bundesagentur für Arbeit hat Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Grundsicherung bereitgestellt und eine zentrale, bundesweite Rufnummer für Fragen zur Grundsicherung eingerichtet: Tel. 0800 4 5555 23.

In Hamburg wird das Arbeitslosengeld II von Jobcenter team.arbeit.hamburg bewilligt (Kontaktinfos siehe unten), auch hier gibt es Antworten auf häufig gestellte Fragen

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Was ist das soziale Schutzpaket?

(Stand: 03.04.2020, 11:40 Uhr) Viele Bürgerinnen und Bürger haben durch die Corona-Epidemie Einkommenseinbußen zu verkraften. Arbeitnehmer, aber auch Kleinunternehmer, Solo-Selbstständige und Gewerbetreibende sind davon betroffen. Mit dem sozialen Schutzpaket können Sozialleistungen leichter beantragt und gewährt werden. Weitere Änderungen der bestehenden Regeln sorgen dafür, dass allen Personen, die aufgrund der Corona-Pandemie in Not geraten sind, zügig eine verlässliche Hilfe zum Lebensunterhalt zur Verfügung steht. Hier finden Sie alle Infos zum sozialen Schutzpaket. Dort finden Sie auch Übersichten wo Angestellte und Selbstständige Unterstützung finden. 

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Wie kann ich mit dem Jobcenter team.arbeit.hamburg Kontakt aufnehmen und Leistungen beantragen?

(23.03.2020, 16:00 Uhr) Das Jobcenter team.arbeit.hamburg informiert online über die aktuellen Kontaktmöglichkeiten. Sie können Anträge oder Unterlagen online, per Post, per E-Mail oder über den Hausbriefkasten einreichen. Geben Sie, wenn möglich, Ihre Kundennummer oder die Nummer der Bedarfsgemeinschaft an.

Sie erhalten bereits Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II)? Der Zeitraum der Bewilligung ist zum 31. März 2020, 30. April 2020 oder 31. Mai 2020 beendet? In diesem Fall werden Ihre Leistungen vorläufig in der gleichen Höhe weiterbewilligt.
Die Weiterbewilligung Ihrer Leistungen oder die Mitteilung von Veränderungen können Sie online über jobcenter.digital erledigen. Hier finden Sie mehr Informationen zur Weiterbewilligung.
Darüber hinaus hat das Jobcenter an seinen Standorten 30 telefonische Hotlines mit einem direkten Kontakt zu einem Ansprechpartner in Ihrem Standort eingerichtet. Für Selbstständige ist ein spezieller Standort zuständig.

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Wie kann ich mit der Agentur für Arbeit Hamburg Kontakt aufnehmen und Leistungen beantragen?

(20.03.2020, 17:00 Uhr) Die persönliche Vorsprache bei Arbeitslosmeldung in den Arbeitsagenturen entfällt vorläufig. Sie können die Meldung telefonisch vornehmen, allerdings ist derzeit das Telefonnetz der Arbeitsagentur überlastet. Wer sich arbeitsuchend melden muss, kann dies online über www.arbeitsagentur.de/eservices erledigen, auch die Arbeitslosmeldung ist über diesen Weg möglich.

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Arbeitslose hat die Agentur für Arbeit Hamburg die Sonder-Hotline (040 2485 – 3333) eingerichtet. Bitte rufen Sie aber nur bei einem tatsächlichen Notfall an. Darüber hinaus steht ein Online-Kontaktformular zur Verfügung.

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Wo finde ich Informationen von Jobcenter und Arbeitsagentur?

(18.03.2020, 08:45 Uhr) Die Bundesagentur für Arbeit hat aktuelle Informationen zum Coronavirus veröffentlicht. Zusätzlich finden finden Sie unten aktuelle Informationen von Jobcenter team.arbeit.hamburg und der Agentur für Arbeit Hamburg

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Aktuell

Coronavirus Informationen von Jobcenter und Arbeitsagentur

Informationen und Hotline zur Grundsicherung (Arbeitslosengeld II, Sozialgeld)

(30.03.2020, 15:30) Die Bundesagentur für Arbeit hat Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Grundsicherung bereitgestellt und eine zentrale, bundesweite Rufnummer für Fragen zur Grundsicherung eingerichtet: Tel. 0800 4 5555 23.

In Hamburg wird das Arbeitslosengeld II von Jobcenter team.arbeit.hamburg bewilligt, auch hier gibt es Antworten auf häufig gestellte Fragen

Telefonnetz derzeit überlastet: Fock: „Nutzen Sie den eService über arbeitsagentur.de“

(17.03.2020, 13:45 Uhr) Aufgrund des hohen Anrufaufkommens sind die Arbeitsagenturen und Jobcenter derzeit telefonisch nur sehr eingeschränkt erreichbar. Das Telefonnetz der Bundesagentur für Arbeit ist bundesweit überlastet.

Sönke Fock, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hamburg, der gestern mitgeteilte, dass Arbeitsagentur und Jobcenter bis auf weiteres keine persönliche Beratung vornehmen, bittet arbeitsuchende und arbeitslose Hamburgerinnen und Hamburger* um Verständnis und etwas Geduld: „Wir bitten darum, Anrufe auf Notfälle zu beschränken. Gleichzeitig werden wir zusätzliche Telefonkapazitäten schaffen, um dem hohen Gesprächsbedarf gerecht zu werden.“ 

Fock stellt drei Aspekte heraus, die in diesen Tagen im Umgang mit Arbeitsagentur und Jobcenter Hamburg wichtig sind:

„Vereinbarte Termine, zu welchen Angelegen auch immer, müssen in den nächsten Tagen und Wochen von keinem Kunden abgesagt werden. Daraus ergeben sich keinerlei Nachteile für die Betroffenen. Es werden keine Geldleistungen eingestellt, es entstehen keinerlei Rechtsfolgen oder Sanktionen.

Bestehende Fristen im Leistungsrecht werden vorerst ausgesetzt. Die Mitarbeiter in der Arbeitsagentur und im Jobcenter informieren die Kunden, wenn sich diese Regelungen ändern.

Sobald lokale Rufnummern zur Verfügung stehen, geben wir diese bekannt.“

Zudem weist Fock auf den eService der Bundesagentur hin, „Als besonders geeignet und komfortabel stellen sich in dieser besonderen Lage unsere Online-Antragsmöglichkeiten heraus. Das ist sehr hilfreich, denn damit ist ein persönlicher Termin in der Arbeitsagentur oder im Jobcenter derzeit und bis auf Weiteres entbehrlich. Wer sich arbeitsuchend melden muss, kann dies online über www.arbeitsagentur.de/eservices gut erledigen, auch die Arbeitslosmeldung ist über diesen Weg uneingeschränkt möglich. Aber auch Anträge auf Weiterbewilligung des Arbeitslosengeldes II oder Berufsausbildungsbeihilfe können neben weiteren Angeboten online auf den Weg gebracht werden.“

Das Anrufaufkommen ist in den vergangenen Tagen auf das zehnfache des üblichen Niveaus gestiegen, teilte der Provider der Bundesagentur mit.
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Quelle: Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Hamburg vom 17. März 2020

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(16. März 2020) Persönliche Kontakte werden ab  Montag, den 16. März, reduziert ### Agentur und Jobcenter sind weiter für die Kundinnen und Kunden da ### Telefon- und Online-Zugang werden intensiviert und ausgebaut.

Um in der aktuellen Lage die wichtigsten Dienstleistungen erbringen zu können, konzentrieren sich die Agentur für Arbeit Hamburg und Jobcenter team.arbeit.hamburg auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen.

Sönke Fock, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Zum Schutz der Kundinnen und Kunden sowie der Beschäftigten stellen wir ab Montag, den 16.März, den Publikumsverkehr ein. Wir schaffen die Voraussetzungen, dass Fragen und Anliegen auch ohne persönlichen Kontakt geklärt werden können.“

So wollen wir einen Beitrag zum Gesundheitsschutz und zum Eindämmen der Pandemie leisten und gleichzeitig die Zahlung von Geldleistungen in dieser schwierigen Lage sicherstellen.“

Aufgrund der aktuellen Lage haben wir für alle Kundinnen und Kunden von Der Agentur für Arbeit Hamburg sowie für Jobcenter tea.arbeit.hamburg Folgende Informationen:

1. Persönliche Vorsprachen:

Die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt in unseren Dienststellen bleibt für Notfälle bestehen. Eine Arbeitslosmeldung kann auch telefonisch erfolgen.

Ein Antrag auf Grundsicherung kann formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden. Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. Sie müssen diese Termine *nicht* absagen, Sie müssen diesbezüglich auch nicht anrufen.

Sie können Anträge formlos per Mail oder über unsere eServices (www.arbeitsagentur.de/eServices) stellen oder in den Hausbriefkasten einwerfen. Es entstehen Ihnen keine Nachteile, wenn Sie nicht persönlich vorsprechen.

Bitte kommen Sie wirklich nur im Notfall in die Dienststelle.

2. Anliegen telefonisch klären – auch die Arbeitslosmeldung

Die persönliche Vorsprache bei Arbeitslosmeldung in den Arbeitsagenturen entfällt vorläufig. Sie können die Meldung telefonisch vornehmen.

Außerdem finden Sie:

- Anträge auf Arbeitslosengeld I unter www.arbeitsagentur.de/eservices

- Weiterbewilligungsanträge für die Grundsicherung unter https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/arbeitslosengeld-2

Wir werden so schnell wie möglich zusätzliche Telefonnummern in den Städten und Regionen schalten und sie darüber sowohl über unsere Internetseiten als auch über die überregionale und regionale Presse informieren.

Da wir unsere telefonischen Kapazitäten aufgrund des erwarteten sehr hohen Anrufaufkommens auch technisch verstärken müssen und dies einige Tage in Anspruch nehmen wird, kann unsere Erreichbarkeit vereinzelt eingeschränkt sein.

3. Keine finanziellen Nachteile, Leistungsgewährung wird sichergestellt

Wenn jetzt Termine entfallen oder persönlicher Kontakt nicht möglich ist, entstehen für unsere Kundinnen und Kunden keine finanziellen Nachteile. Wir agieren so gut es geht in diesen schwierigen Zeiten unbürokratisch und flexibel, so dass die Versorgung aller Menschen, die auf die Geldleistungen von Jobcenter oder Arbeitsagentur angewiesen sind, sichergestellt ist.

Dies gilt auch für die Auszahlung von Kindergeld und Kinderzuschlag. 

Unsere Arbeitsfähigkeit ist sichergestellt. Die sichere Auszahlung von Geldleistungen hat für uns oberste Priorität.
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Quelle: Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Hamburg vom 16. März 2020


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Kontakt

 Kontaktaufnahme

Wo kann ich mich melden? Telefonischer Kontakt

Weitere Informationen erhalten Sie über die Hamburger Hotline zum Coronavirus unter 040 428 284 000.

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