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Reinigungs- und Produktionsmittel Putzen ohne Reue

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1,3 Millionen Tonnen: Das ist die Menge der Wasch- und Reinigungsmittel, die jährlich an private Endverbraucher verkauft wird. 630.000 Tonnen Chemikalien gelangen so laut dem Umweltbundesamt jährlich ins Abwasser. Wie groß die Menge an Putzmitteln ist, die in Gewerbe- und Industriebetrieben eingesetzt werden, vermag niemand zu sagen. Sie dürfte jedoch um ein Vielfaches höher liegen.

Gebäudereinigung Wolff Umwelt-Zertifizierte Reinigungsmittel

Putzen ohne Reue

Eine Branche, in der Unmengen von Reinigungsmitteln eingesetzt werden, ist das Hotel- und Gaststättengewerbe. Zugleich haben diese Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, die umweltschädigenden Auswirkungen von Tensiden, Phosphaten, Enzymen und Co. sowie den enormen Wasserverbrauch von durchschnittlich 400 Litern pro Gast und Tag einzudämmen. Die Bitte, das Handtuch mehrmals zu benutzen, ist inzwischen in wohl jedem Hotel Teil der Badausstattung. Bettwäsche wird ebenfalls in den meisten Häusern erst nach der Abreise gewechselt. Wassersparende Armaturen werden immer häufiger zum Standard. Öko-zertifizierte Kosmetika verbreiten sich ebenfalls immer mehr. Bleiben u.a. die Putzmittel.

Wasch- und Reinigungsmittel dienen in erster Linie der Hygiene. Häufiges Vorurteil in diesem Zusammenhang: ökologische Reiniger haben nicht die gleiche Leistungskraft wie konventionelle. Eine Erfahrung, die etwa die Hamburger Gebäudereinigung Wolff nicht teilt. „Die bei Bio-Wolff eingesetzten Produkte und Geräte sind teilweise innovativer als die geltenden Standards“, sagt Geschäftsführer Torsten Wolff. Das mittelständische Unternehmen setzt im Firmensegment Bio-Wolff z.B. Bodenpflegemaschinen ein, deren Pads aus Recyclingfasern sind. Zudem benutzen die Beschäftigten im Bio-Segment bei der Reinigung und Pflege von Bürokomplexen, Wohnungen oder auch Krankenhäusern Reinigungsmittel, die dem Cradle-to-Cradle-Prinzip folgen, also einen geschlossenen Stoffkreislauf aufweisen und biologisch unbedenklich sind. Sie enthalten deshalb auch keine gesundheitsschädigenden Stoffe wie Duft- und Konservierungsstoffe, die Allergien auslösen können. Unternehmen, die ökologische Reiniger verwenden, schonen also nicht nur die Umwelt, sondern auch die Gesundheit ihrer Beschäftigten und ihrer Gäste.

Nur langsam setzt sich im Bereich Reinigungsmittel der Gedanke durch, dass Weniger Mehr sein könnte. Die Beherbergungsbetriebe gehen dabei unterschiedliche Wege. Einige versuchen, die Putzfrequenz zu reduzieren. Gäste, die mehrere Tage bleiben, erhalten beispielsweise Gutscheine für die Bar, wenn sie das Zimmer während ihres Aufenthaltes nicht oder nur in längeren Intervallen reinigen lassen. Andere Unternehmen setzen auf ökologische Wasch- und Reinigungsmittel. Und im Hamburger Umland, so zumindest die Beobachtung bei der Gebäudereinigung Wolff, setzen immer mehr Städte und Gemeinden auf zertifizierte und umweltverträgliche Reinigungsmittel.

Im Leitfaden für umweltverträgliche Beschaffung der Stadt Hamburg werden Hinweise und Beispiele gegeben, welche Möglichkeiten Unternehmen haben, beim Einkauf von Produkten und Dienstleistungen darauf zu achten, dass die Angebote ökologischen Kriterien entsprechen.

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