Abläufe und Verfahren Abfertigung von Stückgut

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Wichtige Einfuhrinformationen für veterinärpflichtige Stückgutsendungen.

Abläufe und Verfahren bei der Anmeldung von Stückgut-Sendungen

Wenn veterinärpflichtige Ware als Stückgut/Sammelgut/im LCL-Container ankommt, ist dies bei der Anmeldung der Sendung unbedingt mitzuteilen! Es gibt für solche Waren zwei mögliche Verfahren:

1. Wenn bekannt ist, dass sich die veterinärpflichtige Sendung unmittelbar hinter der Tür befindet (Türstau) und dort vollständig für eine Veterinärkontrolle zugänglich ist, kann der Container genauso wie ein Vollcontainer nach Abschluss der Dokumentenprüfung an einem Kontrollzentrum vorgeführt und die Sendung abgefertigt werden.

2. Wenn nicht sichergestellt ist, dass die Ware zugänglich an der Tür liegt, muss der Container trotzdem an einem Kontrollzentrum vorgeführt werden. Dort erfolgt dann zunächst nur eine Siegelkontrolle. Wenn die Siegelkontrolle ohne Beanstandung durchgeführt wurde, wird der Container zu einem Lager in Hamburg, welches an unserem Lagerberücksichtigungsverfahren teilnimmt, transportiert. Eine aktuelle Liste dieser Lager kann vom Veterinär- und Einfuhramt zur Verfügung gestellt werden.

In diesem Lager darf der Container ausgepackt und die anmeldepflichtige Sendung eingelagert werden. Das Lager hat hierüber eine gesonderte Einlagerungsbestätigung zu erstellen und diese dem Veterinär- und Einfuhramt zukommen zu lassen. Dieses kann per Fax oder E-Mail an das zuständige Kundenbüro erfolgen (s. Ansprechpartner).

Die separierte Ware kann nun neu verladen und an einem Kontrollzentrum vorgeführt werden. Es ist die komplette Sendung zu verladen, die Vorführung einer Teilsendung ist nicht ausreichend. Die Ware muss von einer vom Lager erstellten Auslagerungsbestätigung begleitet sein. Ohne diese Bestätigung ist eine Abfertigung nicht möglich.

Beispiel:

50 Kartons Fischkonserven in einem Container mit weiteren nicht veterinärrelevanten Waren. Bei der Anmeldung der Waren wird das Veterinär- und Einfuhramt darüber informiert, dass es sich um eine Sendung Stückgut handelt. Da nicht bekannt ist, ob die Kartons im Container für die Kontrolle zugänglich sind, wird vorerst nur das Containersiegel am Kontrollzentrum geprüft. Vom Original GGED (englisch: CHED) wird eine Kopie erstellt und das Veterinär- und Einfuhramt bestätigt die Unversehrtheit des Siegels. Der Fahrer erhält eine Kopie des GGEDs und überführt den Container zu einem berücksichtigten Lager.

Das Lager erstellt eine Einlagerungsbestätigung und leitet diese an das Veterinär- und Einfuhramt weiter. Die 50 Kartons Fischkonserven werden nun aus dem Container entnommen. Für die Vorstellung der Ware im Veterinär- und Einfuhramt wird dann eine Auslagerungsnote erstellt. Die Ware darf nur vollständig ausgelagert werden, da Teilauslagerungen nicht gestattet sind.

Mit dieser Auslagerungsnote werden die 50 Kartons nun dem Kontrollzentrum vorgestellt, an dem die Veterinärkontrolle durchgeführt wird.

ACHTUNG! In dem besonderen Fall, dass sich in einem Container mehrere veterinärpflichtige Stückgutsendungen befinden, ist dies unbedingt bei der Anmeldung deutlich zu machen.

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