Kontrollaufgabe Erzeugnisse nicht-tierischer Herkunft

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Das Veterinär- und Einfuhramt kontrolliert auch einige pflanzliche Lebensmittel aus Drittländern.

Erzeugnisse nicht-tierischer Herkunft

Eine Eingangsuntersuchung für Sendungen nicht tierischen Ursprungs läuft wie folgt ab:

1. Dokumentenprüfung

Zur Dokumentenprüfung sind die nach Lebensmittelrecht vorgeschriebenen Drittlandzertifikate (im Original) sowie Handelsdokumente (Rechnung, Packliste) und Transportpapier (Bill of lading/Airway bill) in Kopie vorzulegen.

Aus den Dokumenten müssen eine genaue Warenbeschreibung (Verarbeitungsart, Temperaturanforderungen, usw.), die Warenmenge (Anzahl der Packstücke, Brutto- und Nettogewicht), Verpackungsart, Ursprung und gegebenenfalls Versandland, Versender, Einführer und Lot-/Partie-Nummer hervorgehen.

Als Sendung ist die jeweilige Menge eines Lebensmittels nicht tierischen Ursprungs anzusehen, die

  • zur gleichen Klasse gehören oder der gleichen Beschreibung entsprechen (derselbe KN-Code, dieselbe Produkt- und Verarbeitungsart, dieselbe Lot- beziehungsweise Partie-Nummer),
  • im selben Dokument erläutert sind (ein Gesundheitszeugnis beziehungsweise ein Bill of Lading /Airway bill),
  • mit demselben Verkehrsmittel (Schiff, Flugzeug) eintreffen und 
  • aus demselben Drittland (Betrieb/Versender) stammen.

2. Durchführung der Nämlichkeitskontrolle und Warenuntersuchung

Im Rahmen der Dokumentenprüfung werden die Sendungen entsprechend der Vorgaben der jeweiligen Verordnung mittels Stichprobengenerator zur Nämlichkeitskontrolle und Warenuntersuchung ausgewählt.

Nach erfolgter Dokumentenprüfung wird der Anmelder darüber informiert, ob eine Sendung für die Nämlichkeitskontrolle und Warenuntersuchung bestimmt ist. In diesem Fall werden die sich anschließenden Kontrollen entweder an den Kontrolleinrichtungen des Veterinär- und Einfuhramtes beziehungsweise an den von ihr zuvor genehmigten Kontrolleinrichtungen vorgeführt.

3. Freigabe der Sendung

Mit Freigabe der Sendung (nach der Dokumentenprüfung beziehungsweise nach der Vorlage des Laborergebnisses im Falle einer Warenuntersuchung) wird das GGED-D (CHED-D) Teil II durch das Veterinär- und Einfuhramt vollständig ausgefüllt. Dem Anmelder werden das Original für die Zollabfertigung (blau) sowie ein Durchschlag für eigene Zwecke (gelb) ausgehändigt.

Bitte beachten Sie: Nur das blaue Original wird von den Zollbehörden bei der Vorlage zur zollrechtlichen Abfertigung akzeptiert!

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