Verbraucherschutz Heimtierfutter

In Hamburg leben eine Vielzahl an verschiedenen Haus- und Heimtieren, von Hunden über Vögel bis hin zu Reptilien. Entsprechend vielfältig ist die Palette der Futtermittel.

Heimtierfutter, Überwachung, Untersuchung, Institut für Hygiene und Umwelt, Hamburg, FHH

Untersuchungsparameter (Auswahl)

Je nach Probenart und den zu erwartenden Risiken werden jeweils nur ausgewählte Untersuchungen vorgenommen. Bei Heimtierfutter wird beispielsweise geprüft:

  • Sind die Kauknochen für Hunde frei von Krankheitserregern wie Salmonellen?
  • Findet sich Ambrosia im Vogelfutter (Gefahr der Aussaat dieser stark-allergenen Pflanze)?
  • Stecken genug Vitamine und Mineralstoffe im Futter?
  • Wie viel Protein wurde dem Alleinfuttermittel beigemischt?
  • Welche Konservierungsstoffe sind enthalten und in welchen Konzentrationen?
  • Sind unerwünschte Stoffe wie Pestizide oder Umweltgifte nachweisbar?
  • Lassen sich Schimmelpilzgifte nachweisen?
  • Wurde die Verdaulichkeit des Futters durch Zusatz von Enzymen erhöht?
  • Wurde dem Futter unzulässige Arzneimittel zugesetzt (Art, Menge)?

Untersuchungsmethoden (Auswahl)

  • Mikroskopische Prüfung: Bestimmung der botanischen Reinheit
  • Mikrobiologische Prüfung: Nachweis von Krankheitserregern und Bestimmung der Keimzahlen
  • Titration: Bestimmung des Zuckergehalts, Bestimmung des Gehaltes an Stickstoff/Protein
  • Stickstoffanalysatoren nach der Dumas-Methode: Bestimmung des Gehaltes an Stickstoff/Protein
  • Gravimetrie: Bestimmung der Wassergehalts über Wiegen vor und nach dem Trocknen; Bestimmung des Mischungsverhältnisses durch Auswiegen von Gewichtsprozenten; Bestimmung des Mineralstoffgehalts durch Veraschen und Auswiegen des Rückstands; Bestimmung des Fettgehalts durch Extraktion und Auswiegen; Bestimmung des Rohfasergehalts
  • (Hochleistungs-)Flüssigkeits-/Gaschromatografie (HPLC, LC, GC): Bestimmung von Zusatzstoffen, Rückständen und Kontaminanten
  • Atomabsorptionsspektroskopie (AAS): Bestimmung des Mineralstoffgehalts
  • Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS): Bestimmung des Schwermetallgehalts
  • Optische Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES): Bestimmung der Spurenelemente

Informationen zu den Untersuchungsergebnissen finden Sie in den Jahresberichten des Instituts.

Themen

Verbraucherschutz

Kontakt

Friedrich Liebig

Bereichsleiter Lebensmittelsicherheit und Zoonosen

Institut für Hygiene und Umwelt
Marckmannstraße 129a
20539 Hamburg
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Service

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