Infektionskrankheiten Masern

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Informationen zur Erkrankung

Masern

Masern sind eine hochansteckende Virusinfektion, die zu Husten, Bindehautentzündung, Fieber und typischem Hautausschlag führt. Das Überstehen einer Erkrankung führt zu lebenslanger Immunität. In den Industriestaaten kommt es bei etwa zehn Prozent der Kinder zu Komplikationen, wie Ohrentzündung, Lungenentzündung, Krampfanfall, Hirnschäden oder Tod. Erwachsene sind durch eine Masernerkrankung besonders gefährdet. Medikamente können die Erkrankung nicht behandeln. In Deutschland kommt es durch ungenügende Durchimpfungsraten immer wieder zu lokalen Ausbrüchen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein Programm gestartet mit dem Ziel, die Masern bis zum Jahr 2007 zu eliminieren. Die Impfung erfolgt in Kombination mit der Mumps- und Röteln-Impfung im Kleinkindesalter. Es werden zwei Impfdosen gegeben. Falls die Impfung im Kleinkindesalter versäumt wurde, kann sie später nachgeholt werden. Eine obere Altersgrenze besteht nicht. Ein Kind kann, falls nötig, vor dem zwölften Monat geimpft werden, jedoch nicht vor dem neunten Lebensmonat. Es handelt sich um einen Lebendvirusimpfstoff, der bei manchen chronischen oder akuten Erkrankungen nicht eingesetzt werden darf. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird Sie insbesondere nach Erkrankungen fragen, die das Immunsystem beeinflussen, oder ob Ihr Kind Medikamente bekommt, die auf das Abwehrsystem einwirken. Bitte teilen Sie Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt mit, ob Ihr Kind eine Transfusion von Blut- oder Immunglobulinen erhalten hat. Schwangere Frauen sollten nicht geimpft werden. Im gebärfähigen Alter sollte bis drei Monaten nach der Impfung eine Schwangerschaft verhütet werden.
Der Masern-Impfstoff wird aus Zellkulturen von Hühnern gewonnen. Eine Allergie gegen Hühnereiweiß ist keine Gegenanzeige gegen die Impfung, da die heutigen Impfstoffe keine oder nur geringste Mengen von Ovalbumin enthalten.

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Aus gegebenen Anlass ist das Impfzentrum bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. 

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