Infektionskrankheiten Windpocken (Varizellen)

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Informationen zur Erkrankung

Windpocken (Varizellen)

Windpocken (Varizellen) sind eine weltweit auftretende Viruserkrankung. Alleiniges Erregerreservoir ist der Mensch. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch, aber auch über größere Entfernungen hinweg durch Tröpfcheninfektion (daher der Name „Windpocken“). Die Ansteckungsgefahr setzt bereits ein bis zwei Tage vor den ersten Hauterscheinungen ein und endet ca. fünf Tage nach dem Auftreten der letzten Pusteln.
Die Windpocken-Erkrankung beginnt 13 bis 17 Tage nach der Infektion meist mit uncharakteristischen Symptomen (Husten, Fieber, Unwohlsein, Halsschmerzen), gefolgt vom typischen Windpocken-Hautausschlag mit Flecken, Knötchen, Bläschen und Pusteln. Als Komplikationen können Infektionen der geschädigten Haut mit Bakterien, sowie Lungen-, Leber-, Gehirn-, Herzmuskel- oder Nierenentzündungen auftreten. Bei Menschen mit einer Schwäche der zellgebundenen Immunabwehr kommen schwerste Verlaufsformen der Windpocken vor. Erkrankungen von Schwangeren können in Abhängigkeit vom Schwangerschaftszeitpunkt zu schweren Schädigungen des Ungeborenen und bei Infektion um den Zeitpunkt der Geburt zu schweren Schäden und zum Tod des Neugeborenen führen.
Während der akuten Erkrankung kommt es zu einer lebenslang anhaltenden Infektion von Nervenknoten der Rückenmarksnerven, ohne dass zunächst Symptome auftreten. Bei einer Schwächung der zellgebundenen Immunabwehr werden die Viren jedoch aktiv und verursachen eine mit typischen lokalen Hautveränderungen einhergehende schmerzhafte Nervenentzündung, die sogenannte „Gürtelrose“ (Zoster). Mittlerweile gibt es  Medikamente, die gezielt gegen die Windpocken und die Gürtelrose eingesetzt werden können. Diese werden in erster Linie bei Personen mit hohem Risiko für schwere Verlaufsformen (Immungeschwächte, Neugeborene, Erwachsene) verabreicht.

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