Infektionskrankheiten Meningokokken

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Informationen zur Erkrankung

Meningokokken

Meningokokken-Erkrankung wird durch verschiedene Gruppen von Bakterien mit der Bezeichnung Meningokokken (wissenschaftliche Bezeichnung:Neisseria meningitidis) hervorgerufen, die auch bei gesunden Kindern und Erwachsenen gelegentlich im Nasen-Rachen-Raum anzutreffen sind. Die Meningokokken-Erkrankung äußert sich in der Regel als eitrige Hirnhautentzündung oder als schwere, hochfieberhafte Allgemeininfektion, die in ihrer bedrohlichsten Ausprägung (so genanntes Waterhouse-Friederichsen-Syndrom) mit Blutvergiftung (Sepsis), Störung der Blutgerinnung mit Blutungsneigung, Schockzustand und Versagen verschiedenster Organe einher gehen kann. Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Tröpcheninfektion. Meningokokken sprechen im Prinzip auf Antibiotika an, die Krankheit kann aber so rasch und dramatisch verlaufen, dass jede Behandlung zu spät kommt.

Die Mehrzahl der in Deutschland auftretenden Meningokokken-Infektionen wird durch Meningokokken der Gruppe B hervorgerufen, gegen die ein neuer Impfstoff entwickelt werden konnte. Der Einsatz dieses Impfstoffes wird bisher allerdings noch nicht von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen. Die Meningokokken der Gruppe C stehen hierzulande an zweiter Stelle der Häufigkeitsskala und sind für etwa 25 Prozent aller Meningokokken-Erkrankungen verantwortlich. Die von der Ständigen Impfkommission für alle Kinder ab dem zwölften Lebensmonat empfohlene Impfung erfolgt einmalig mit einem so genannten Konjugat-Impfstoff, der sich gegen Meningokokken der Gruppe C richtet und in der in der Lage ist, auch schon bei Kindern unter zwei Jahren eine gute Schutzwirkung zu erzeugen.

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