Algentoxizität

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Die Messgröße Algentoxizität des erweiterten Messprogramms

Algentoxizität

Einzellige Algen, wie in diesem Fall die Testalge der Art Chlorella vulgaris, gehören zu den wichtigsten Primärproduzenten in limnischen und marinen Ökosystemen. Ihre Stoffumsätze werden stark durch anthropogene Emissionen beeinflusst. Dabei handelt es sich einerseits um Nährstoffe (Eutrophierung) und andererseits um wachstumshemmend wirkende Schadstoffe. Diese Effekte haben nicht nur Auswirkungen auf höhere Organismen der Nahrungskette, sondern sie können auch zu Störungen in globalen Stoffkreisläufen beitragen (O2/CO2-Gleichgewicht). Aufgrund ihrer ökologischen Relevanz und ihrer hohen Empfindlichkeit werden Algen daher für die Testung von Chemikalien und Umweltproben in biologischen Testverfahren verwendet.

Die Algentoxizität beschreibt also die Giftigkeit von Stoffen oder Stoffgemische auf die Algen.

Eine Bewertung von Abwasserinhaltsstoffen für eine mögliche oder tatsächliche Gefährdung, muss folglich auch immer die Frage nach der Algentoxizität einschließen.

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Kontakt

Werner Blohm

Wasseruntersuchungen - Wassergütemessnetz

Institut für Hygiene und Umwelt
Marckmannstraße 129b
20539 Hamburg
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