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Gesundheit Tag der Organspende am 6. Juni 2020 findet ausschließlich online statt

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Zahl der realisierten Organspenden in Hamburg steigt in den ersten vier Monaten des Jahres gegenüber dem Vorjahr an

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie findet der diesjährige bundesweite Tag der Organspende unter dem Motto: „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“ erstmals ausschließlich online statt. Im Blickpunkt stehen dabei die Schicksale der Menschen, die Organe gespendet haben oder denen als Organempfänger ein neues Leben geschenkt wurde. Bundesweit zeigt die Auswertung der ersten vier Monate des Jahres 2020 eine deutliche Steigerung der realisierten Organspenden gegenüber dem Vorjahr. In Hamburg gab es in diesem Zeitraum 17 postmortale Organspender (2019 im selben Zeitraum 12 Organspender) und 63 gespendete Organe (2019 im selben Zeitraum 47 Organe). Die Zahl der Organspendeausweise, die bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bestellt wurden, hat sich im Januar auf 740.000 verdoppelt.

Tag der Organspende am 6. Juni 2020 findet ausschließlich online statt

„Ich freue mich sehr über die positiven Entwicklungen bei der Organspende in Hamburg. Dazu beigetragen hat sicherlich auch das im April vergangenen Jahres in Kraft getretene „Gesetz zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der Organspende“, welches nun erste positive Resultate zeigt. Mich ermutig aber auch der aktuelle gesellschaftliche Zusammenhalt bei der Bewältigung der COVID 19-Pandemie. Ich wünsche mir sehr, dass wir die Erfahrungen aus den vergangenen Wochen, die uns deutlich gezeigt haben, wie wichtig es ist, als Gesellschaft bei besonderen gesundheitlichen Herausforderungen zusammenzustehen, auch auf die Organspende übertragen, denn auch sie ist eine überragend wichtige Gemeinschaftsaufgabe“, betont Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks.

Trotz der jüngsten positiven Entwicklung warten in Deutschland nach wie vor rund 10.000 Patientinnen und Patienten (Stand Ende 2019) mitunter Jahre lang auf ein lebensrettendes Spenderorgan. 80 Prozent in der Bevölkerung wären potentiell bereit, ein Organ zu spenden, aber nur 35 Prozent besitzt einen Organspendeausweis.

„Der Tag der Organspende ist ein guter Anlass, sich mit der eigenen Spendebereitschaft auseinander zu setzen und die Entscheidung hierzu in einem Organspendeausweis zu dokumentieren. Um die Spenderzahl weiter zu erhöhen, wird die Stadt weiterhin regelmäßige Kampagnen für den Spenderausweis durchführen, er wird in den Kundenzentren ausgegeben“, sagt Senatorin Prüfer-Storcks.

Hamburg hat schon 2018 in seinem Ausführungsgesetz zum Transplantationsgesetz die verbindliche Freistellung der Transplantationsbeauftragten und eine Berichtspflicht der Krankenhäuser über potenzielle und realisierte Organspenden verankert und war damit Vorbild für das 2019 in Kraft getretene Bundesgesetz, das auch die bessere Vergütung der Organentnahmen vorsieht.

Weiterführende Informationen zum Tag der Organspende können auf der Homepage des Tages der Organspende unter www.organspendetag.de abgerufen werden. Hier kann der Tag der Organspende ebenso wie in den Sozialen Medien durch virtuelle Events und Aktionen mitverfolgt werden.

Kontakt

Dennis Krämer

Pressesprecher

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende
Pressestelle
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
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